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Veröffentlicht am: 15. Februar 2013

STRATO Mitarbeiter schaut in die Kamera

„Zahle nur für das, was du nutzt“

Bei der neuen STRATO ServerCloud lassen sich CPU-Anzahl, Festplatten- und Arbeitsspeicher ganz individuell den eigenen Bedürfnissen anpassen. Ein Gespräch mit Sandro, Abteilungsleiter Produktmanagement STRATO Pro, über die Vorteile der Cloud gegenüber konventionellen Server-Lösungen.


Update 14.07.2017:

Liebe Leserin, lieber Leser,

die ServerCloud verfügt nun auch über das Betriebssystem Debian 9 (64 bit). Davon profitieren sowohl STRATO Kunden mit neuen als auch mit bestehenden Paketen. Für welches Betriebssystem Du Dich zukünftig entscheidest, kannst Du im Server-Login selbst auswählen.

Viele Grüße

Lisa


Was macht die STRATO ServerCloud so flexibel?

Sandro: Bei der Bestellung eines konventionellen Servers muss man sich überlegen, wie groß der Server sein soll. Viele Kunden haben aber speziellere Anforderungen, als es ein Standard-Produkt hergibt. Bei der ServerCloud kann man beim Anlegen einer Instanz CPU, RAM und Festplatte frei definieren.

Der zweite Vorteil: Ich kann jederzeit für einen kurzfristigen Bedarf eine neue Instanz anlegen oder aus einer bestehenden Instanz kopieren. Das ist vor allem dann spannend, wenn ich ein Produktivsystem habe, welches möglichst nicht in Mitleidenschaft gezogen werden soll. Möchte ich ein Patch einspielen oder eine neue Software ausprobieren, nutze ich zum Testen einfach eine zweite Instanz. Weil bei der STRATO ServerCloud die gebuchten Ressourcen stundenbasiert abgerechnet werden, ist das in der Regel auch sehr viel günstiger als ein konventioneller Server.

Inwiefern können Shop-Betreiber davon profitieren?

Sandro: Shop-Betreiber haben zwei Herausforderungen: Zum einen können sie vom kurzfristigen Erfolg überrascht werden – dann benötigen sie mehr Leistung. Hier ist es möglich, für eine bessere Performance eine zweite Instanz nur für die Datenbank oder als separaten WebServer basiered auf NGINX für statischen Content wie Produktimages, PDFs oder ähnliches einzurichten. Aber auch wenn der Shop langsam wächst, erfolgreich ist und immer mehr Kunden hat, kann ich im Laufe der Zeit mitskalieren und die Ressourcen entsprechend anpassen. Bei der ServerCloud hat man die Möglichkeit, sowohl kurz- als auch langfristig zu skalieren, ohne dass man das Basissystem wechseln müsste.

Zudem ist gerade für einen Shop die Verfügbarkeit von enormer Bedeutung. Das Risiko eines Hardwareausfalls ist bei der ServerCloud geringer als beim dedizierten Server. Der Kunde muss sich nicht mit Technologien wie Load-Balancer und Cluster-IP auseinandersetzen. Der gesamte administrative Aspekt fällt bei der ServerCloud einfach weg. Auf diese Weise können sich Shop-Betreiber auf das Wesentliche konzentrieren, nämlich den Verkauf.

Warum ist die ServerCloud sicherer als ein dedizierter Server?

Sandro: Bei dedizierter Hardware habe ich in der Regel mehrere Dienste auf einer Plattform, damit ich diese sinnvoll ausnutze (zum Beispiel Mailserver, Nameserver und Webserver). Die Sicherheit einer virtuellen Instanz hingegen kann sehr viel leichter erhöht werden, indem ich die Dienste voneinander trenne und auf verschiedene Instanzen verteile. Mein öffentlicher Webserver benötigt vielleicht PHP, MYSQL und Apache, mein IMAP-MailServer benötigt jedoch keinen WebServer und soll nur per VPN aus meiner Firma erreichbar sein. Jede Instanz kann optimal für den bestimmten Zweck optimiert werden, vor allem durch Weglassen unnötiger Pakete sowie gezielte und einfache Firewallkonfiguration. Das ist bei einem dedizierten Server so nicht möglich oder viel komplexer.

Außerdem ist die Zuverlässigkeit der STRATO ServerCloud gegenüber dedizierter Hardware höher, weil die Voraussetzungen andere sind: Bei einer dedizierten Instanz habe ich zum Beispiel zwei Festplatten im RAID-Verbund. Das ist schon sehr gut – nichtsdestotrotz kann ein Server immer mal ausfallen. Deshalb muss ich mich um die Datensicherheit kümmern, Backups anlegen und einspielen können. Bei der Cloud-Lösung ist die Basis ein hochwertiges Storage-System mit mehreren Festplatten, wo die Daten mehrfach redundant vorhanden sind. Wenn eine Platte oder ein Compute Node ausfällt, merkt der Kunde das gar nicht.

Apropos Sicherheit: Wie wird eigentlich sichergestellt, dass auch die Software auf dem neuesten Stand ist?

Sandro: Bei der ServerCloud schalten Kunden ihre virtuellen Maschinen häufig aus. Die liegen dann drei Wochen oder Monate ungenutzt auf unserer Plattform. Irgendwann werden sie wieder hochgefahren. Dann kann man aber davon ausgehen, dass in der Zwischenzeit ein Sicherheitsrisiko bekannt geworden ist. Normalerweise hat der Kunde in der Zwischenzeit kein Update gemacht.

Deshalb ist es sehr hilfreich, wenn er jede einzelne Maschine einmal über den SecurityScan von STRATO einrichtet, so dass sie überwacht wird. Dabei verhalten wir uns im Prinzip wie ein Hacker, der sich den Server anschaut, auf offene Ports hin untersucht, identifiziert, welche Dienste sich dahinter verbergen und diese mit Datenbanken abgleicht, in denen Sicherheitslücken geführt sind. Wenn STRATO einen Scan durchgeführt hat, wird der Kunde über einen Report darüber informiert.

Warum kostet die ServerCloud Credits?

Sandro: Es gibt drei Ressourcen, die einen Preis haben: CPU, Arbeits- und Festplattenspeicher. Damit ist es aber nicht getan. Die Cloud-Welt geht ja von der Prämisse aus: Zahle nur für das, was du nutzt bzw. konfigurierst. Mit der Zeit wird die Hardware immer leistungsfähiger. Über eine Einheitswährung wie Credits ist es sehr viel einfacher, dem Kunden später mehr Ressourcen fürs gleiche Geld zu geben.

Zudem kann ich ihm sehr viel einfacher einen Rabatt geben. Gerade Kunden, die viele oder große virtuelle Instanzen bei uns nutzen, wollen eine Rabatt-Regelung. Deswegen haben wir die Credits eingeführt. Die sind eigentlich ganz einfach zu verstehen: Ein Credit kostet ein Cent und entspricht pro Stunde ein CPU-Kern oder 100 Gigabyte Festplattenspeicher oder ein Gigabyte RAM. Kunden mit einem dauerhaft hohen Bedarf an Credits profitieren von unseren ScaleUp-Tarifen, bei denen ein Credit nur noch 0,5 oder 0,4 Cent kostet.

Danke für das Gespräch Sandro!

Der Autor:

Autor: Christian Lingnau

Ich heiße Christian Lingnau und bin freier Redakteur für Hosting-Themen, insbesondere WordPress.

31 Kommentare

  1. Alex sagte am 1. März 2013 um 0:49:

    Die ServerCloud klingt ja sehr interessant. Gerade weil ich eher etwas zwischen den aktuell angebotenen vServer Leistungs-Tarifen suche (das eine ist zu klein, dass andere schon zu groß). Gibt es die Möglichkeit dort auch Betriebssysteme mit vorkonfiguriertem Plesk zu bekommen? Denke, ich wäre nicht der einzige, der ungern auf die Einfachheit von Plesk verzichten möchte. Und gibt es Migrationswege wenn man aktuell einen vServer hat und in die serverCloud wechseln möchte?

    Antworten
  2. Sandro sagte am 1. März 2013 um 15:12:

    Hallo Alex,

    ich bin Sandro, Abteilungsleiter im Produktmanagement und verantwortlich für die Serverprodukte.
    Die ServerCloud ist ein neues Produkt, wir arbeiten zur Zeit an vielen neuen Features.

    Bislang können wir Plesk als Add-On für die ServerCloud noch nicht anbieten. Technisch wäre die Nutzung kein Problem, Plesk wird sich durchaus problemlos installieren lassen. Jedoch muss man nun pro Kunde im Gegensatz zu einem einfachen V-Server mehrere Plesklizenzen verwalten können und die Lizenzverwaltung lässt das aktuell noch nicht zu. Das klingt vielleicht nach wenig Aufwand, diese Anpassung muss aber eben getan werden. Weil schon mehrere Kunden danach gefragt haben, steht die Erweiterung des Tools auch auf unserer To Do-Liste. Wenn es soweit ist, werden wir auch mit Plesk vorkonfigurierte Betriebssysteme anbieten.

    Eine Migration per Knopfdruck von einem V-Server in die ServerCloud ist aktuell nicht möglich. Jedoch dürfte der Wechsel von einem V-Server auf eine ServerCloud-Instanz in der Regel sehr unproblematisch sein. Wir unterstützen dieselben Betriebssysteme wie bei den V-Servern (openSuse 12.2, Debian 6.0, Ubuntu 12.04 LTS und CentOS 6), so dass man sich sofort zurecht finden sollte. Da eine virtuelle ServerCloud-Instanz bei Bedarf gestartet und gestoppt werden kann, kann man sich relativ stressfrei ohne Kostendruck in Ruhe mit der Migration beschäftigen. Nach meiner Erfahrung kann man in den meisten Fällen die bestehenden Konfigurationen für WebServer, E-Mail-Server etc. ohne größere Anpassungen übernehmen. Gegebenenfalls wären die Hostnamen und IP-Adresseinträge anzupassen. Domains kann man direkt über den Kundenservicebereich von dem alten Auftrag in den neuen umziehen, wenn der neue Server korrekt eingerichtet wurde.

    Viele Grüße
    Sandro

    Antworten
    • Alex sagte am 15. März 2013 um 0:22:

      Danke für die Antwort Sandro,
      dass hört sich ja gut an. Dann freue ich mich schon, dass Produkt in nächster Zeit zu testen.

      Antworten
  3. Frank sagte am 23. März 2013 um 16:27:

    Hallo Sandro,

    ich brauche einen Apache, PHP und MySQL in der ServerCloud. Mail-Server wäre auch nicht schlecht. Lässt sich das bei der Server-Konfiguration aus vordefinierten Server-Images einfach auswählen, ähnlich wie bei Manager Servern. Oder muss ich das zu Fuß aufsetzen? Dann hätte ich aber die System-Administration komplett an der Backe — will ich aber nicht.

    Und noch ne Frage: Kann man die Strato. ServerCloud kostenlos testen, wie die Micro-Images bei Amazon?

    Viele Grüße.

    Antworten
  4. Sandro sagte am 28. März 2013 um 9:15:

    Hallo Frank,

    vorab ein ehrliches Wort: Administratives Know-How sollte in jedem Fall vorhanden sein. Als Kunde haben Sie bei der ServerCloud volle Administrationsrechte für jede einzelne virtuelle Maschine. Vor allem auch bei der späteren Nutzung.

    Komplette „Managed“ Umgebungen bieten wir hier nicht an. Zumindest sollte jemand fachlich unterstützen können, wenn es um die Einrichtung des Servers und die spätere Administration geht.

    Sie können aus verschiedenen Linuxdistributionen wählen (Debian, Ubuntu, OpenSuse, CentOS), die als Minimal-Server-Image installiert werden können. Die notwendigen Pakete (Apache etc.) sind „von Hand“ zu installieren.

    Vorteil: Schlanke, optimierte Systeme ohne Funktionsballast. Und da man „sein“ System kennt, fällt die Administration (z.B. das Einspielen von Sicherheitspatches und Update) i.d.R. einfacher.

    Wenn man sein „eigenes optimiertes Setup“ gefunden hat, wird man dieses in der Regel als Clonvorlage für weitere VMs verwenden. Dann ist ein System in wenigen Minuten eingerichtet.

    Zudem stellt sich die Frage, ob man ggf. für einen separaten Mailserver oder Datenbankserver eigene virtuelle Maschinen anlegen möchte oder ob alle Dienste in einer VM laufen sollen. Ein vorkonfiguriertes LAMP-System mit PHP, MySQL, Apache haben wir daher nicht vorbereitet.

    Zur zweiten Frage:
    Sorry, ganz kostenlos bieten wir die ServerCloud nicht an. Aber bei 1,99 € geht’s los. Ohne lange Vertragslaufzeit und ohne Einrichtungsgebühr.
    Damit kann man damit schon ein oder zwei kleine virtuelle Maschinen etliche Stunden laufen lassen, z.B. um verschiedene Dinge zu testen.

    Ich wünsche viel Erfolg
    und frohe Ostern.

    Sandro

    Antworten
  5. Reinhard sagte am 7. April 2013 um 0:51:

    Hallo,

    lassen sich bei der Servercloud RAM und CPU ohne Reboot erweitern?
    Lassen sich zeitgesteuerte Jobs festlegen? Ich habe z.B. einen Task der immer nachts für ca. 2 Stunden läuft. Wenn ich jetzt automatisch dafür eine VM starten lassen kann wäre das super.

    Antworten
  6. Sandro sagte am 9. April 2013 um 14:37:

    Hallo Reinhard,

    zuerst zur zweiten Frage:
    Zeitgesteuerte Jobs, die die VM hochfahren o.ä., sind in der aktuellen Produktversion nicht möglich.

    Zur rebootlosen Ressourcenerhöhung.
    Ja, bei unserer ServerCloud kann man RAM und CPU einer VM auch rebootless erweitern.

    Aber:
    Das eigene System sollte dahingehend vorab getestet werden.

    Grundvoraussetzung ist dafür ein aktueller Kernel und ein korrekt konfiguriertes Linux-Betriebssystem in der VM. Der Kernel muss CPU- und Memory- Hotplug unterstützen und es muss aktiviert sein.

    Wir haben alle unsere vorinstallierten OS-Images dahingehend geprüft.
    Die folgenden Aussagen beziehen sich daher auf unsere eigenen Erfahrungen mit unseren Images.

    OpenSuSe und Ubuntu: Sehr gut!
    Reibungslos funktioniert hat es mit OpenSuse. Im Vergleich mit den anderen Distributionen scheint hier die XEN Unterstützung am besten zu sein. Dies wäre meine Empfehlung, wenn man das Feature nutzen möchte.
    Ubuntu funktioniert nach unseren bisherigen Erfahrungen ebenfalls reibungslos.

    Debian: NEIN!
    Keinesfalls ist hierfür Debian 6.0 zu empfehlen, wenn man es out-of-the box nutzen möchte. Der Kernel ist zu alt und das kann zu seltsamen Effekten führen.

    CentOS: Eher nicht!
    Auch bei CentOS haben wir Probleme bei der Erweiterung des Arbeitsspeichers feststellen können. Hier sollte das eigene System intensiv getestet werden.

    Ein Hinweis zum Administration im Kundenservicebereich:
    Bei einer Ressourcenänderung einer laufenden VM wird nachgefragt, ob die VM rebootet werden soll.

    Per Default ist diese Option aktiviert und man kann den Reboot explizit deaktivieren. Damit sind die meisten Kunden auf der sicheren Seite.

    Es gibt noch einen zusätzlichen Schutzmechanismus, der ein lauffähiges System sicherstellt: Sollte unsere Plattform feststellen, dass es bei der CPU oder RAM Änderung zu Problemen kommt (z.B. Systemabsturz), wird die VM nach einer bestimmten Zeit automatisch rebootet. Auch wenn die oben genannte Option deaktiviert wurde.

    Zusammenfassend: JA, Ressourcenänderungen können auch ohne Reboot vorgenommen werden, wenn die eigene VM es unterstützt.

    BTW: Ressourcen verringern funktioniert grundsätzlich ebenfalls, es sollte aber mit Bedacht geschehen. Es ist vielleicht keine gute Idee, z.B. den RAM zu verringern, wenn dieser aktiv von Prozessen benutzt wird. Vermutlich wird im Zweifel der OOM-Killer unkontrolliert Prozesse abschießen.

    Viele Grüße,
    Sandro

    Antworten
  7. HGB Design sagte am 28. Juni 2013 um 18:07:

    Hi,

    ich finde die Idee ganz gut, deshalb habe ich mir das 30-Euro_Paket zugelegt.. sozusagen zum austesten.
    Leider muss ich sagen, das aktuell große Verzögerungen zwischen Konfiguration und der Installation bestehen 🙁
    Das bekam ich inzwischen auch von der Technik mitgeteilt, mit der Bitte um Geduld – ich hoffe das das Ganze bald rundläuft.
    Momentan kann ich von drei VMs eine benutzen, die anderen sind noch in Bearbeitung.
    Trotzdem – ich bin zuversichtlich!!

    Gruß
    Hans

    Antworten
  8. Marvin Meller sagte am 12. November 2013 um 13:58:

    Hi und danke für den Bericht. Ich habe ein simple frage: ich habe mir das Servercloudpaket für 1.99€ im Monat gekauft, will nun aber auf das 10€ paket upgraden. Wie mache ich das? Ich finde nirgends die passende Schaltfläche 🙁

    Antworten
    • Christian sagte am 18. November 2013 um 10:44:

      Hallo Marvin Meller, bitte teilen Sie uns den Upgrade-Wunsch über das Kontaktformular im Kundenservicebereich mit. Der Support stellt dann kurzfristig auf den neuen Tarif um.

      Antworten
  9. Peter sagte am 18. November 2013 um 14:33:

    Hallo,

    Sie schrieben …
    >>>
    Der Kunde muss sich nicht mit Technologien wie Load-Balancer und Cluster-IP auseinandersetzen.
    <<<

    Heißt dies, dass es bereits möglich innerhalb der ServerCloud ein Cluster aufzusetzen? Falls nein, liegt Ihnen schon ein Release Date für dieses Feature vor.

    Dies wäre für uns eine Conditio, da wir – basierend auf der derzeitigen maximalen Leistung eines VMs – horizontal skalieren müssten.

    Über eine zeitnahe Antwort würde ich mich freuen.

    Vielen Dank im Voraus.

    Antworten
  10. Sandro sagte am 18. November 2013 um 16:48:

    Hallo Peter,
    >Sie schrieben …
    >>>Der Kunde muss sich nicht mit Technologien wie Load-Balancer und Cluster-IP auseinandersetzen.
    > Heißt dies, dass es bereits möglich innerhalb der ServerCloud ein Cluster aufzusetzen?

    Meine Antwort hat zwei Teile:
    Zunächst bezog sich meine Aussage oben auf den Vergleich der Hardwareverfügbarkeit zu einem Dedizierten Server. Um mit dedizierten Servern eine Failover oder HA-Lösung umzusetzen, benötige ich eine ClusterIP oder einen vorgeschalteten Loadbalancer. Mit zwei oder mehr Dedis kann man damit 99,x % Verfügbarkeit erreichen.
    Bei der ServerCloud ist man vor Hardwaredefekten in höherem Maße geschützt, weil das Gesamtsystem eine viel höhere Verfügbarkeit hat. Bei Ausfall eines Nodes, wird eine VM auf deinem anderen Node hochgefahren, das Storage ist mehrfach redundant, A/B -Stromversorgung, redundante Uplinks etc.

    Zum Cluster:
    Wahrscheinlich ist das noch nicht ganz, wie Sie es sich wünschen würden.
    Aber Ja; mittels Round-Robin-DNS ist heute schon ein Cluster mit mehreren VMs möglich. Man könnte auch mit einer zentralen WebHead VM arbeiten, die den Traffic verteilt. Unsere vorgelagerten Loadbalancer können derzeit nicht verwendet werden.

    Wir werden die Clusterfähigkeit erweitern und zusätzliche Features in diesem Zusammenhang entwicklen. Allerdings: Wir geben grundsätzlich kein Datum für künftige Featurereleases heraus. Ich hoffe, Sie haben dafür Verständnis.

    Aber schauen Sie bitte einfach gelegentlich auf unserer Website vorbei. Neuigkeiten werden meist als solche prominent dargestellt. 🙂

    Viele Grüße,
    Sandro

    Antworten
  11. Steffen sagte am 20. Februar 2014 um 21:18:

    Was mich dabei mal Interessieren würde ist, ob dann auch die div. Strato Zusatzdienste wie z.B. Secruity Scan etc. auch mit Credits berechnet werden, denn wenn man Beispielsweise das Predpaid 20+ kauft aber noch Credits über hat, finde ich (sofern es aktuell nicht so ist) das man diese ebenfalls auch für die Extra Funktionen von Strato ausgeben können sollte.

    Werden diese Extra abgrechnet oder auch durch Credits oder sogar Inklusivcredits verrechnet?

    Antworten
    • Christian sagte am 25. Februar 2014 um 18:25:

      Hallo Steffen,
      Domains oder optionale Zusatzartikel werden ganz normal direkt in Euro berechnet. Der Securityscan ist aber bereits inklusive.
      Viele Grüße
      Christian

      Antworten
  12. oj sagte am 17. März 2014 um 11:51:

    Vor einem Jahr schrieb Sandro, dass an einer Plesk Integration gearbeitet wird. Gibt es Neuigkeiten zu diesem Thema?

    Antworten
  13. Sandro sagte am 19. März 2014 um 15:33:

    Hallo OJ,

    zu Plesk kann ich leider keine konkreteren Aussagen machen.
    Diese Thema ist noch offen.

    In den letzten Monaten hatten wir vor allem den Fokus auf dem Ausbau der Cloudplattform und auf der Implementierung von „Windows“ als Gastbetriebssystem. Das ist nun abgeschlossen. Seit Anfang März können alle Kunden nun VMs mit Windows Server 2012 installieren.

    Wichtig war uns, dass innerhalb desselben Auftrags neben Linux (z.B. Ubuntu 13.1) als weitere VM mit Windows angelegt werden kann. Plesk musste hier leider etwas zurückstehen.

    Beste Grüße,
    Sandro

    Antworten
  14. fox sagte am 23. Oktober 2015 um 12:09:

    Hallo,

    ein weiteres Jahr ist vergangen und Plesk scheint immer noch etwas zurück zu stehen :/

    Beste Grüße,
    Fox

    Antworten
    • Sandro sagte am 29. Oktober 2015 um 9:50:

      Hallo Fox,

      das stimmt. Auf unserer Roadmap sind einige Punkte deutlich relevanter als die Nutzung von Plesk. Daher wird es leider auch mittelfristig kein Thema sein. Das heißt nicht, das Plesk eine schlechte Software ist. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass Plesk in vielen Fällen eine sehr komfortable Möglichkeit zur Serveradministration ist. Für viele unserer wichtigsten „ServerCloud“-Use Cases ist sie jedoch keine Kernvoraussetzung.

      Wir haben uns viele Gedanken gemacht, für welche Anwenderzielgruppe das Produkt entwickelt werden sollte, welche Technologie die richtige ist und welche Features diese Kunden benötigen werden. Dabei werden Themen herunterpriorisiert und andere hochpriorisiert. Und auf die wichtigsten Funktionen legen wir derzeit den Fokus. Ich hoffe, das ist nachvollziehbar.

      Viele Grüße,
      Sandro

      Antworten
  15. Robert sagte am 23. November 2015 um 10:05:

    Guten Tag,
    ab wann ist es denn möglich eine VM mit einer aktuellen Linux-Distribution aufzusetzen? Ich habe mit Ubuntu 12 beispielsweise Probleme php5.5 sauber zu installieren.

    Antworten
  16. Sandro sagte am 27. November 2015 um 16:26:

    Hallo,

    die aktuell eingesetzte Virtualisierung hindert uns gerade daran, Linux-Distributionen mit neuerem Kernel einzusetzen. Eigene Tests mit Ubuntu 14.4, Suse 12.3 und Debian 8 waren negativ. Es gibt einige Kernel-Inkompatibilitäten, die seitens Hersteller der Virtualisierung nicht gelöst sind.

    Es kann jedoch möglich sein, ein Upgrade der Distribution unter Beibehaltung des bisherigen Kernels und ohne Umstellung auf systemd zu bekommen.
    Dies würde ich aber nur erfahrenen Anwendern und definitiv zuerst nur bei einer geklonten Test VM empfehlen. Mein eigener Versuch, ein Upgrade von Debian 7 auf 8 verlief vielversprechend, führte am Ende jedoch in ein nicht bootendes System.
    Vielleicht probiere ich das noch mal in einem zweiten Versuch aus.
    Andere User berichteten jedoch von Erfolg. Es gibt also diverse Hürden zu meistern.
    Natürlich ist dies keine Lösung.

    Wir arbeiten derzeit daran, auf eine andere Virtualisierungssoftware umzustellen, dies wird jedoch noch etwas dauern. Grundsätzlich treffen wir keine Aussage, wann neue Features released werden, da wir sie erst dann releasen wollen, wenn sie wirklich fertig und getestet sind. Aber ich bin sicher, dass es dieses Jahr keine Änderung mehr geben wird und hoffe, dass wir mit der Entwicklung weitehin gut vorankommen.

    Beste Grüße,
    Sandro

    Antworten
    • Robert sagte am 3. Dezember 2015 um 23:28:

      Ok, können Sie mir denn wenigstens einen Hinweis geben, wie ich PHP 5.5 in der Cloud zum Laufen bekomme?
      Es scheint einfach nicht zu gehen, da Sie ja Repositories angeändert haben. Die dort hinterlegten Versionen führen zu Konflikten mit Programmen wie nano beispielsweise.

      Antworten
  17. Sandro sagte am 14. Dezember 2015 um 17:22:

    Hallo,

    wir haben die Repositories zwar auf unsere eigenen Mirrors eingestellt.
    Die lassen sich aber problemlos austauschen.
    Sie können Ihre gewünschten Spiegel in die /etc/apt/sources.list eintragen.

    Ich habe ein wenig recherchiert, was zu beachten wäre, wenn man unter „Ubuntu 12 php5.5“ installieren kann. Google führt hier diverse Seiten auf, aus denen hervorgeht,
    dass dies zwar einige Schritte erfordert, aber durchaus möglich ist.

    Sehen Sie mir bitte nach, dass ich an dieser Stelle keine einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung leisten kann, denn das hängt dann doch sehr stark von der vorhandenen und gewünschten Konfiguration des eigenen Systems ab.

    Ein Stichwort vielleicht:
    Einige User haben PHP5.5. aus den Quellen kompiliert. Das würde ich nicht unbedingt tun.

    Ich würde versuchen, über APT Pining zu steuern,
    dass die benötigten („neueren“) Pakete aus dem Ubuntu 14 Repo genommen werden,
    die Standardpakete jedoch aus Ubuntu.

    Nur wenn das nicht klappt, würde ich die PHP5.5 Pakete von Hand installieren.

    Ich wünscht Ihne viel Erfolg,

    mfg
    Sandro

    Antworten
  18. Andreas Wagner sagte am 16. August 2016 um 9:28:

    Guten Tag,
    gibt es schon einen Zeitplan für die Bereitstellung von Debian 8 und anderen aktuellen Distributions-Versionen für die ServerCloud? Seit den o.g. Tests und der Überlegung auf eine andere Virtualisierungssoftware umzustellen ist ja jetzt einige Zeit vergangen. (Ich hoffe, diese Kommentare sind überhaupt noch ein guter Ort, um solche Fragen zu stellen.)

    Antworten
    • Michael Poguntke sagte am 16. August 2016 um 16:29:

      Hallo Herr Wagner,

      nähere Angaben zu Zeitplänen und neuen Features können wir leider nicht machen. Die Produktentwickler wissen aber Bescheid, ich habe Ihnen Dein Feedback weitergegeben.

      Viele Grüße
      Michael

      Antworten
  19. Hubertus von Malsen sagte am 4. Dezember 2016 um 18:59:

    Hallo Sandro,

    mh… jetzt wird mir klar, warum ich nicht mehr auf meine VM komme 🙂
    Ich habe Debian 7 auf 8 upgegradet und eigentlich sah alles gut aus. Dann habe ich das System Rebootet und das wars dann. Nie wieder was gehört 🙂

    Alles halb so wild, da ich die Servercloud im Moment überhaupt nicht Produktiv einsetze, aber eigentlich schade, weil ich gerade eine Produktivlandschaft aufbauen wollte und es zukünftig nutzen wollte. Dafür bräuchte ich aber zwingend Debian 8.

    Wie weit ist es denn damit?

    Gruß Hubertus

    Antworten
    • Michael Poguntke sagte am 5. Dezember 2016 um 10:45:

      Hallo Hubertus,

      wir können Deinen Wunsch nach Debian 8 für die ServerCloud gut verstehen und wissen, dass sich unsere Kunden das wünschen. Ein konkretes Timing können wir aktuell noch nicht nennen – aber wenn es Neuigkeiten gibt, erfährst Du es im Login-Bereich. 🙂

      Viele Grüße
      Michael

      Antworten
  20. Sandro Malinowski sagte am 15. Dezember 2016 um 17:45:

    Hallo Hubertus,

    es ist soweit. Seit heute können wir ServerCloud Kunden neue Betriebsysteme anbieten.
    – Debian 8
    – CentOS 7
    – Ubuntu 16.04 LTS

    Warum hat das so lange gedauert?

    Wir haben uns dafür entschieden, den Hypervisor komplett auszutauschen.
    Das heißt praktisch, dass der gesamte Virtualisierungsunterbau unter den Virtuellen Maschinen ausgetauscht wurde. Dafür war einiges zu tun.

    Für Dich als Kunden heißt das, dass die neu angelegte virtuelle Maschinen mit den o.g. Betriebssystemen nicht mehr auf XEN laufen, sondern auf HyperV.
    Daher haben die auch in der Auswahlliste der Betriebssysteme ein (HV).
    Zu beachten ist das aber nur, wenn Du einen eigenen Kernel nutzen möchtest.

    Viele Grüße,
    Sandro von STRATO

    Antworten
  21. tst sagte am 10. Mai 2017 um 14:56:

    Hallo,
    ist es nun möglich Plesk in der Servercloud direkt zu benutzen?

    Antworten
    • Michael Poguntke sagte am 10. Mai 2017 um 15:11:

      Hallo,

      auch in der Servercloud solltest Du Plesk nutzen können. Allerdings bieten wir die Servercloud nicht mit einer Plesk-Lizenz inklusive an, wie es bei unseren virtuellen und dedizierten Servern der Fall ist.

      Mehr Infos zur Plesk Lizenz bei STRATO findest Du übrigens in diesem Beitrag: strato.de/blog/plesk-onyx/

      Viele Grüße
      Michael

      Antworten

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