WordPress (2): Mehr als nur bloggen

WordPress (2): Mehr als nur bloggen

Die meisten kennen WordPress nur als Blogsystem. Dabei hat sich die Software längst zum vollwertigen Content Management System (CMS) entwickelt.

WordPress ist die bekannteste Blogsoftware überhaupt. Das System ist kostenlos, einsteigerfreundlich und hat eine aktive Community. Die Auswahl an Erweiterungen ist riesig: Knapp 25.000 Plugins listet die offizielle Respository. Das macht WordPress flexibel und erweiterbar – eigentlich typische Eigenschaften eines CMS.

Blog Website erstellen mit WordPress

Grundlegende CMS-Funktionen hat WordPress bereits an Bord. Einzelne Seiten können angelegt und über individuelle Menüs verlinkt werden. Damit die Website nicht wie ein Blog aussieht, wird als Startseite einfach eine statische Seite angegeben. Die Kommentarfunktion lässt sich per Mausklick deaktivieren.

Individuelle Rechte vergeben

Zu den Kernkompetenzen eines CMS gehört aber die Benutzerverwaltung. WordPress kennt standardmäßig fünf Rollen mit klar definierten Rechten: Vom Abonnenten mit einfachem Lesezugriff bis zum Administrator, der Inhalte ändern und Plugins installieren kann. Weitere Rollen sind Mitarbeiter, Autor und Redakteur.

Mehr Flexibilität schafft das Plugin Role Scoper. Hier werden Benutzergruppen Rollen zugewiesen. Diese wiederum lassen sich bestimmten Kategorien, Seiten und Beiträgen zuschreiben. Auf diese Weise können jedem Nutzer individuelle Rechte gegeben werden. Das ist praktisch, um zum Beispiel externen Partnern nur bestimmte Bereiche des Dashboards zugänglich zu machen.

Websites und Sprachen zentral verwalten

Wie es sich für ein vollwertiges CMS gehört, ist auch WordPress multidomainfähig. Mit der Funktion Multisite können beliebig viele WordPress-Instanzen eingerichtet und zentral verwaltet werden. Das spart Zeit und Aufwand – allein schon weil Plugins für mehrere Websites nur einmal installiert werden müssen. WordPress.com zum Beispiel basiert auf einem Multisite-Netzwerk aus mehreren Millionen Websites.

Multisite ermöglicht sogar mehrsprachige Websites. Besonders komfortabel geht das in Kombination mit Multilingual Press: Das Plugin erkennt die Browsersprache des Besuchers und leitet ihn automatisch auf die passende Seite weiter. Diese kann in einem speziellen Verzeichnis, auf einer Subdomain oder auf einer ganz anderen Domain liegen.

Fazit

WordPress ist viel mehr als eine Blogsoftware. Allein mit den Bordmitteln lassen sich schnell kleine Websites erstellen. Doch auch größere Projekte sind kein Problem: Dank der vielen Erweiterungen können Webmaster mit nur wenigen Klicks neue Funktionen hinzufügen. Und wenn man mal nicht weiter weiß: Im offiziellen Forum gibt es Antworten auf (fast) alle Fragen.

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  1. Avatar

    Matthias sagte am

    Toller Beitrag. Konnte einiges mitnehmen und viel lernen!

    Antworten
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