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Veröffentlicht am: 11. August 2016

WordPress für Einsteiger: Plugins installieren

Erweitere Deinen WordPress-Blog einfach und schnell um Zusatzfunktionen – mit kleinen Software-Bausteinen, den Plugins. Wir zeigen Dir, wie Du sie installierst.

Plugins sind kleine Programme, die zusätzliche Funktionen in WordPress einbinden. Das kann etwas so Einfaches sein wie ein kleiner Twitter-Follow-Button. Aber selbst so umfassende Erweiterungen wie ein Diskussionsforum sind möglich. Um ein Plugin einzusetzen, musst Du es zunächst installieren und anschließend aktivieren.

Erste Anlaufstelle ist das offizielle Plugin-Verzeichnis, das mehrere Zehntausend kostenfreie Plugins für nahezu jeden Zweck enthält. Daneben gibt es aber auch Programmierer kostenpflichtiger Plugins. Sie vertreiben ihre Software entweder über ihre eigene Website oder in Online-Shops wie Code Canyon.

Das Plugin-Verzeichnis von WordPress inklusive Suchfunktion.

Das Plugin-Verzeichnis von WordPress inklusive Suchfunktion.

Zum Ziel kommst Du aber auch mit einer Google-Suche mit den Suchbegriffen „wordpress plugin“ plus die Funktion, die Du Dir wünschst. Beispielsweise suchst Du mit „contact form“ nach einem Kontaktformular. Denn: Mit englischsprachigen Suchbegriffen findest Du mehr als mit deutschen.

So installierst Du ein neues Plugin

Um ein Plugin zu installieren, gibt es drei Wege, auf die wir im Anschluss noch näher eingehen:

  1. Suche direkt in der Admin-Oberfläche von WordPress unter Plugins – Installieren nach dem betreffenden Plugin und installiere es direkt dort.
  2. Lade ein zuvor aus dem Internet heruntergeladenes Plugin in der Admin-Oberfläche von WordPress unter Plugins – Installieren hoch und installiere es direkt dort.
  3. Ein zuvor aus dem Internet heruntergeladenes Plugin kannst Du aber auch per FTP auf den Webserver laden.

1. Plugin direkt installieren

Im einfachsten und häufigsten Fall kannst Du ein neues Plugin einfach direkt in der Admin-Oberfläche von WordPress suchen und installieren. Das funktioniert immer dann, wenn das Plugin im offiziellen Verzeichnis von WordPress vorhanden ist.

Plugin-Suche direkt in WordPress.

Plugin-Suche direkt in WordPress.

Dazu gehst Du in WordPress auf Plugins – Installieren und suchst über das Eingabefeld rechts oben nach dem betreffenden Plugin. Hast Du das richtige gefunden, klickst Du auf den Installieren-Button. Bequemerweise kannst Du es nach erfolgreicher Installation auch gleich aktivieren, nämlich mit Klick auf den angezeigten Link Aktiviere dieses Plugin.

Plugins installierst Du oft mit nur einem Mausklick.

Plugins installierst Du oft mit nur einem Mausklick.

2. Zip-Datei in WordPress hochladen

Stammt ein Plugin von einem Drittanbieter, dann hast Du eine Zip-Datei, die alle Plugin-Dateien enthält. Auch für diesen Fall sieht WordPress einen einfachen Installationsweg vor.

Erst lädst Du das Plugin als Zip-Datei hoch ...

Erst lädst Du das Plugin als Zip-Datei hoch …

Klicke dazu unter Plugins – Installieren auf den Button Plugin hochladen. Dann wählst Du die Zip-Datei aus und klickst auf den Installieren-Button. Wie schon bei der direkten Installation zuvor beschrieben, kannst Du das Plugin auch hier im Anschluss sofort aktivieren.

… dann aktivierst Du es mit einem Klick.

… dann aktivierst Du es mit einem Klick.

3. Plugin per FTP installieren

Sollten die Installationsmethoden 1 und 2 ausscheiden, bleibt als letzte Möglichkeit der Upload per FTP. Das kommt beispielsweise in Betracht, wenn die Zip-Datei so groß ist, dass der Server beim Hochladen einen Timeout meldet.

Um ein Plugin per FTP zu installieren, entpackst Du zunächst die Plugin-Zip-Datei auf Deine lokale Festplatte. Dabei entsteht ein neuer Ordner mit dem Namen des Plugins. Diesen Ordner lädst Du nun mit einem FTP-Client in das Plugin-Verzeichnis Deines Webspaces. Wie Du Dateien per FTP auf Deinen Webspace lädst, findest Du in den FAQ von STRATO Hosting.

Programmdateien eines Plugins liegen bei WordPress in einem eigenen Ordner in einem Unterordner Deines WordPress-Stammverzeichnisses am Server: /wp-content/plugins/. Das Plugin „Table Press“ liegt also beispielsweise im Verzeichnis /wp-content/plugins/tablepress/.

Sobald die Plugin-Datei auf dem Server unter /wp-content/plugins/ auftaucht, erkennt sie WordPress automatisch und zeigt sie in der Liste der installierten Plugins an.

Plugin per FTP-hochladen.

Plugin per FTP-hochladen.

Im STRATO Kunden-Login findest Du das Stammverzeichnis Deiner WordPress-Installation unter Domains – Domainverwaltung und dort unterhalb des Domainnamens, unter dem das Blog läuft. Beispiel: „Umleitung: (Intern) /WordPress_01“. In diesem Beispiel wäre das Plugin-Verzeichnis dann /WordPress_02/wp-content/plugins/.

Hier findest Du das Stammverzeichnis Deiner WordPress-Installation.

Hier findest Du das Stammverzeichnis Deiner WordPress-Installation.

Sobald Du den Ordner mit dem Plugin dorthin kopiert hast, taucht es in der Liste der installierten Plugins in WordPress auf. Dort kannst Du es aktivieren.

Plugin aktivieren

Vergiss nicht, dass es immer zwei Schritte umfasst, ein Plugin zu installieren: das Plugin ins Plugin-Verzeichnis kopieren und es anschließend aktivieren. Erst wenn Du es nach der Installation auch aktivierst, entfaltet es seine Funktion.

Plugins aktivieren und deaktivieren mit einem Mausklick.

Plugins aktivieren und deaktivieren mit einem Mausklick.

Das bedeutet umgekehrt auch, dass Du ein Plugin nicht komplett aus WordPress entfernen musst, wenn Du es beispielsweise für eine Weile nicht benutzen willst oder Dir noch nicht sicher bist, ob Du es künftig wieder einsetzen willst. Es genügt, ein Plugin zu deaktivieren, um dessen Funktion quasi stumm zu schalten.

Wenn Du ein Plugin dauerhaft nicht mehr nutzt, solltest Du es aber schon aus Sicherheitsgründen komplett löschen. Dazu musst Du zunächst auf Deaktivieren, anschließend auf Löschen klicken und den Löschvorgang noch einmal mit Klick auf „Ja, lösche diese Dateien und Daten“ bestätigen.

Plugin konfigurieren

Wenn Du ein neues Plugin installiert hast, fehlt noch der letzte Schritt: die Konfiguration. Je nach Plugin sind die optimalen Einstellungen bereits vorausgewählt, aber es lohnt sich immer ein Blick in die Konfigurationsmenüs, um das Plugin perfekt auf die eigenen Bedürfnisse anzupassen.

Das Konfigurationsmenü befindet sich, je nach Plugin, an unterschiedlichen Stellen.

Das Konfigurationsmenü befindet sich, je nach Plugin, an unterschiedlichen Stellen.

Eine einheitliche Stelle, wo Du die Konfigurationsmenüs eines Plugins findest, gibt es leider nicht. Die meisten Plugins fügen einen Menüpunkt unter Einstellungen hinzu, manche auch unter Werkzeuge, Design oder Beiträge. Umfangreichere Plugins findest Du aber auch mal als Hauptpunkt im Admin-Menü. Oder es gibt lediglich einen unauffälligen Link „Einstellungen“ direkt in der Liste der installierten Plugins.

Im Zweifel ist hier nach der Aktivierung also etwas Suchen angesagt. Es gibt aber auch sehr einfache Plugins, die komplett ohne Konfiguration auskommen.

Plugin aktualisieren

Denke immer auch dran, Plugins auf dem aktuellen Stand zu halten. WordPress macht Dir das sehr bequem: Wenn ein Update vorliegt, zeigt es das automatisch in der Liste der installierten Plugins an. Du musst lediglich auf jetzt aktualisieren klicken.

Aktualisiere Deine Plugins möglichst zeitnah, um Sicherheitslücken zu vermeiden.

Aktualisiere Deine Plugins möglichst zeitnah, um Sicherheitslücken zu vermeiden.

Kleinere Updates erledigt WordPress sogar vollautomatisch. Bei manuellen, also größeren Updates legst Du vorher idealerweise ein Backup des Plugin-Verzeichnisses und der WordPress-Datenbank an. Dieses Backup wirst Du wahrscheinlich nicht brauchen. Aber hin und wieder kommt es vor, dass die neue Version eines Plugins Fehler enthält oder nicht kompatibel mit einem anderen Plugin ist. Im schlimmsten Fall kannst Du dann nicht mehr auf Dein WordPress zugreifen. Mit einem Backup versetzt Du Dein Blog dann einfach wieder in den vorherigen, fehlerfreien Zustand zurück. Wie Du bei STRATO einfach ein Backup anlegst, erfährst Du im Beitrag „WordPress-Update: Tipps zum Backup und Erste Hilfe“.

Tags: WordPress

Der Autor:

Autor: Franz Neumeier

Ich bin Franz Neumeier, war jahrelang Chefredakteur bei IT-Zeitschriften wie PC Professionell, Internet Professionell und Internet Magazin. Inzwischen habe ich mich als freier Autor vor allem auf Kreuzfahrt-Themen spezialisiert, betreibe mehrere Websites und schreibe für STRATO über verschiedene Themen, vor allem über WordPress und übers Bloggen.

2 Kommentare

  1. Steffen Göllnitz sagte am 8. September 2016 um 20:21:

    Ich lese Euren Blog immer mit großem Interesse. Er Ist einfach gut gemacht. Ich habe bei meiner Website über WordPress ein Plugin (Social Media Button) installiert und aktiviert. Ich bin den Aufforderungen gefolgt und wollte gern ein Facebook Butten auf meine Seite packen. Leider komme ich nicht weiter. Wenn ich über den Reiter alle Seiten ins menü gehe kann ich keine Anzeigeoptionen sehen, dort sollte ich die, lt. der Internetbeschreibung, die entsprechende Einstellung vornehmen können. Soweit die Theorie. Über etwas hilfe würde ich mich sehr freuen. Gruß vom Steffen

    Antworten
  2. Franz Neumeier sagte am 9. September 2016 um 19:19:

    Hallo Steffen,

    das Plugin „Social Media Button“ dient dazu, Social-Media-Buttons als Widget beispielsweise in einer Randspalte Deines Blogs anzuzeigen. Entsprechend kannst Du das einrichten, indem Du unter „Design“ – „Widgets“ das dort vorhandene Widget „Social Media Buttons“ per Drag-and-Drop in einen der Widget-Bereiche Deines Themes hineinziehst und dort dann die gewünschten Social-Media-Links einträgst. Abschließend nicht vergessen, auf „Speichern“ zu klicken.

    Falls Du Social-Media-Buttons zum Sharen von Beiträgen beispielsweise auf Facebook suchst, die direkt über oder unter jedem Beitrag angezeigt werden sollen, lohnt sich ein Blick auf das Plugin Shariff Wrapper. Das ist deshalb besonders zu empfehlen, weil es Sharing-Button konform mit deutschen Datenschutzrecht bereitstellt.

    Herzliche Grüße
    Franz

    Antworten

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