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Veröffentlicht am: 26. August 2014

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WordPress 4.0: Kleine Schritte statt Revolution

Das populäre Content Management System (CMS) steht kurz vor einem neuen Major Release. Grundlegend Neues gibt es nicht in WordPress 4.0 – dank vieler kleiner Detail-Verbesserungen lohnt sich das Update trotzdem.

Mehr als 250 Änderungen haben die Entwickler nach eigenen Angaben im vergangenen Monat durchgeführt. Wir haben die finale Beta-Version getestet und stellen fest: Revolutionäre Neuerungen hat WordPress 4 nicht zu bieten. Dafür können wir uns auf Optimierungen des Editors, bessere Vorschau-Ansichten und mehr Übersicht im Dashboard freuen.

Editor: Weniger Scrollen, mehr Vorschau

Die größte Verbesserung betrifft den Editor. Bei längeren Texten über den sichtbaren Bereich hinaus hatten Blogger bislang mit zwei Scrollbalken zu kämpfen: Einem direkt neben dem Eingabefeld und einem zweiten ganz rechts – umständlich vor allem für Vielschreiber und auf dem Smartphone. Mit WordPress 4 verschwindet die innere Scrollbar, die Navigation erfolgt nur noch über den rechten Balken.

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Medienelemente lassen sich bereits seit WordPress 2.9 einbetten. Ab Version 4 werden Tweets und Videos auch in der visuellen Ansicht angezeigt. Erst damit wird TinyMCE wirklich zu einem WYSIWYG-Editor.

 

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Mehr Übersicht im Dashboard

Ebenfalls nicht revolutionär aber praktisch sind die neuen Grid-Ansichten der Mediathek und der Plugins. Bei Letzteren werden wichtige Infos wie Bewertungen, Zeitpunkt der letzten Aktualisierung und Kompatibilität mit der installierten WordPress-Version direkt in der Übersicht angezeigt. Damit entfällt der Umweg über die Repository.

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Template-Widgets werden künftig in einer eigenen Panel-Ansicht im Customizer („Anpassen“) geladen. Ob das zu mehr Übersicht oder Verwirrung führt, wird sich zeigen. Der Vorteil dieser Änderung besteht darin, dass Sie bereits in der Vorschau sehen, wie sich das Verschieben einzelner Widgets auf das Layout auswirkt.

Fazit

Wer ein ganz neues WordPress erwartet hat, wird von Version 4 enttäuscht sein. Doch warum sollten die Entwickler ein bereits sehr gutes CMS auch revolutionieren? Blogger und Website-Betreiber können sich über viele Detail-Verbesserungen freuen, die den Workflow spürbar verbessern. Vor dem Update sollten Sie unbedingt ein Backup machen und prüfen, ob die verwendeten Plugins mit WordPress 4.0 kompatibel sind.

Tags: WordPress

Der Autor:

Autor: Christian Lingnau

Ich heiße Christian Lingnau und bin freier Redakteur für Hosting-Themen, insbesondere WordPress.

3 Kommentare

  1. Steven Sonntag sagte am 26. August 2014 um 15:57:

    Zum Glück verschwindet diese blöde Scrollbar… war echt nervig. Ansonsten mein CMS Nr. 1 😉

    Antworten
  2. molch sagte am 27. August 2014 um 10:27:

    WordPress ist, finde ich, eher ein blogger als ein cms. joomla ist da eher ein cms als ein blogger.
    natürlich kann man mit beiden beides erreichen, doch geschaffen sind sie eher wie oben beschrieben WP = Blogger , Joomla = cms

    LG Molchie

    Antworten

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