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Veröffentlicht am: 12. April 2013

Farben

WordPress (1): Ohne Layout-Stress ins nächste Update

Ob grüner oder weißer Hintergrund – Themes müssen meist noch individuell angepasst werden. Lesen Sie im ersten Teil unserer WordPress-Reihe, wie Ihr Layout das nächste Update überlebt.

Mit über 1.700 kostenlosen Themes in der offiziellen Respository ist die Auswahl an Design-Vorlagen für WordPress riesig. Nutzer können neue Vorlagen direkt über das Backend („Dashboard“) hochladen und so das komplette Design mit nur wenigen Mausklicks austauschen. Je nach Theme lassen sich integrierte Grafiken wie das Logo ersetzen, die Seitenstruktur ändern und Farben anpassen – und das ganz ohne Programmierkenntnisse.

Grenzenlos gestalten mit CSS

Wer sich mit Cascading Style Sheets (kurz: CSS) auskennt, hat noch mehr kreative Freiheit. Die bei WordPress style.css genannte Datei definiert sämtliche Layout-Einstellungen wie Schriften, Farben und Abstände. Bei der Analyse des Designs hilft das Firefox-Addon Firebug: Hiermit lässt sich jedes Element einer Website auswählen und direkt modifizieren. Die Veränderungen sind sofort sichtbar, ohne dass die Einstellungen tatsächlich verändert werden. Damit die Anpassungen auch übernommen werden, muss die style.css runtergeladen, bearbeitet und anschließend wieder hochgeladen werden. Einziger Nachteil dabei: Die Veränderungen können bei einem Update des Themes verloren gehen.

Mit Child Themes sind Updates kein Problem

Die Lösung des Problems sind sogenannte Child Themes. Mit einem Child Theme lässt sich die Darstellung des (Haupt-)Themes über die CSS-Datei des Child-Themes bearbeiten. „So kann ich zum Beispiel in der style.css des Child Themes festlegen, dass der Hintergrund grün statt weiß sein soll“, erklärt WordPress-Entwicklerin Nicoletta Arps. „Weil die Original-Dateien dabei nicht verändert werden, bleibt der Hintergrund auch nach einem Theme-Update grün.“

Um ein Child Theme zu erstellen wird im Theme-Verzeichnis einfach ein Ordner mit einer Datei namens style.css angelegt. Die ersten Zeilen sehen wie folgt aus:

/*
* Theme Name: MeinChildTheme
* Template: twentytwelve
*/

Als Template wird der Ordnername des Themes eingetragen, für das ein Child-Theme erstellt werden soll (in diesem Beispiel das mitgelieferte „Twentytwelve“). Über die Importfunktion wird anschließend das Layout des (Haupt-)Themes übernommen: @import url(‚../twentytwelve/style.css‘);. Nun kann die Darstellung des Blogs beliebig verändert und erweitert werden. Und sollte sich dabei ein Fehler einschleichen, ist das auch kein Problem: Nach dem Löschen des Codes übernimmt WordPress wieder das ursprüngliche Design.

Der Autor:

Autor: Christian Lingnau

Ich heiße Christian Lingnau und bin freier Redakteur für Hosting-Themen, insbesondere WordPress.

7 Kommentare

  1. Michael Firnkes sagte am 23. April 2013 um 15:52:

    Danke für den Beitrag. Aber nichts zum aktuellen WordPress Botnetz, welches die ganze Blogosphäre und damit geschätzt auch Hunderttausend Strato-Kunden beschäftigt?

    Leider ist es mir nicht gelungen, per htaccess eine zusätzliche Server-Authentifizierung einzubauen, da die Funktionalitäten (u.a. .htpasswd) für managed Server nicht unterstützt werden. Wäre es nicht ein schönes Zeichen, dies zu ändern, eine ausführliche Dokumentation hierfür bereitszustellen, und den Hackern somit eine Angriffsfläche zu nehmen? Das müsste doch auch im Interesse von Strato sein.. Ich bin gespannt auf Ihr Feedback..

    Antworten
    • Christian sagte am 23. April 2013 um 18:16:

      Hallo Herr Firnkes,

      vielen Dank für Ihr Feedback. Funktionalitäten für managed Server bieten vor allem Produkte wie dedizierte oder eben managed Server. Zu den aktuellen Angriffen haben wir folgende Infos für unsere Kunden: http://strato-faq.de/824

      Falls Sie sich nicht sicher sind, welche Funktionen Ihr Paket beinhaltet, können Sie uns gern eine Mail an facebook@strato.de schicken – die Kollegen vom Kundenservice melden sich dann bei Ihnen.

      Viele Grüße
      Christian

      Antworten
  2. Talie sagte am 28. Januar 2014 um 20:06:

    Hallo,

    toller Beitrag, hilft mir aber leider nicht bei meinem Problem..
    Mache zum ersten Mal eine Website über WordPress und bin somit auch zum ersten Mal bei Strato.

    So ich hab eine Domain angelegt, wo ja dann FTP Zugang und Datenbank scheinbar automatisch von Strato erstellt wurden. Masterpasswort hab ich auch angelegt. WordPress über Strato installiert, alles wunderbar!

    Dann wollte ich ein Theme von WordPress installieren.. Customizr heißt es..
    Hostname: http://ftp.strato.com
    dann die Domain und das Passwort

    Es ging nichts voran, bis es hieß es würde ein Stylesheet fehlen – ja und welches? und wo finde ich das?
    Naja da ich bisher keine Antworten fand, hoff ich jetzt hierauf..

    Vielen Dank schon mal!

    Antworten

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