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Veröffentlicht am: 13. März 2013

Blumen in einer Vase

Wie Blumen auf Facebook gut ankommen

BLOOMY DAYS ist laut Internethandel.de Start-Up des Jahres 2012. Ich habe das Jungunternehmen in Berlin besucht und mit der Gründerin Franziska von Hardenberg über BLOOMY DAYS und den Einsatz von Social Media gesprochen. Für mich war es spannend herauszufinden, wie BLOOMY DAYS Social Media nutzt, um online Blumen im Abo zu verkaufen.

Blumen im Abo?

“Wir verkaufen Schnittblumen im Abo – dieses Modell haben wir erfunden und waren somit die ersten am Markt“, so von Hardenberg. Blumen im Abo können wöchentlich nach Hause, zu Freunden, Verwandten oder ins Büro geliefert werden.

Von Hardenberg hat BLOOMY DAYS im Frühjahr 2012 gegründet und leitet jetzt das 10-köpfige BLOOMY-Team. In den letzten sechs Jahren hat Sie im Bereich E-Commerce in der Mode-Branche gearbeitet. Den Wunsch selbständig zu sein und ein eigenes Unternehmen auf die Beine zu stellen, hatte Franziska von Hardenberg schon als Kind – jetzt hat Sie ihn verwirklicht und damit nach eigenen Angaben „den ersten Blumen-Onlineshop mit Abo-Commerce Modell“ auf den Markt gebracht.

3.500 Fans zum Geburtstag

BLOOMY DAYS ist auf den Kanälen Facebook, Twitter, Pinterest (Fotosharing-Dienst) und YouTube zu finden. Neben Google und Direkteinstiegen ist Facebook der drittgrößte Traffic- und Umsatz-Kanal. „Social Media ist für uns Sprachrohr nach außen und Feedback-Kanal zugleich. Facebook ist für uns die richtige Plattform, hier können wir viel ausprobieren und hier ist unsere Zielgruppe“, so von Hardenberg.

Über die Facebook-Seite erreicht das Start-up seine Zielgruppe und kann durch Fan-Aktionen, wie „Die Blumen der Woche“ Aufmerksamkeit bei den Fans schaffen: Dabei werden die Blumen von den Kunden selbst fotografiert und auf veröffentlicht – das findet Zustimmung bei den Fans. Bisher haben schon 145 Kunden ihre Blumen fotografiert und eingeschickt. Auch die liebevoll ausgedachten Deko-Tipps und Einblicke hinter die Kulissen, wie das Auswählen der Blumen beim Lieferanten oder das Blumenpacken, kommen bei den Fans sehr gut an.

Am ersten Geburtstag hatte das Start-up bereits 3.500 Fans. Auf der Facebook-Seite gab es viele Glückwünsche  und sogar eine Blumencollage eines Fans. Über das Online-Magazin „BLOOMY MAG“  werden die neuen Blumen, die es  im Abo gibt vorgestellt.

Auf das „Wie“ kommt es an

BLOOMY DAYS tritt in Social Media offen und persönlich auf, Fans werden geduzt und Fragen werden höflich und zeitnah beantwortet. Franziska von Hardenberg hat tatsächlich nur gute Erfahrungen damit gesammelt. „Genau so wie im realen Leben ist es wichtig, sich nicht zu verstellen und ehrlich zu sein. Ein authentischer Dialog und eine gewisse Servicementalität sind empfehlenswert, um Vertauen beim Kunden aufzubauen“, erläutert von Hardenberg.

Reaktionszeit: 5 Minuten

 „Einen Shitstorm gab es noch nicht. Unsere Kunden fragen mal etwas nach oder geben Feedback zu den Farben der Blumen. Nur einmal hat sich jemand ernsthafter beschwert. Ein Paket ist beim Empfänger nicht angekommen, da es in einem Büro abgeben wurde und dieses nicht besetzt war“, so von Hardenberg. Aber auch für solche Fälle gäbe es eine Lösung. „Wir haben dem Kunden eine individuelle Zustellvereinbarung angeboten. So kann vereinbart werden, wo das Paket abgegeben werden kann.“

Bei BLOOMY DAYS beschäftigen sich zwei Mitarbeiter drei Stunden pro Woche  mit Social Media. Trotz zunehmender Facebook-Anfragen kann eine durchschnittliche Reaktionszeit von 5 Minuten eingehalten werden. „Wichtig ist dabei die Organisation – wir nutzen eine Smartphone-App (den Facebook Seitenmanager), die uns sofort informiert, wenn es etwas Neues auf Facebook gibt. Damit sparen wir Zeit und können immer schnell reagieren“, so von Hardenberg.

Der Autor:

Autor: Moritz Koehler

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