Oh Du fröhliche Spam-Zeit: Das sind die Abzock-Tricks vor Weihnachten

Oh Du fröhliche Spam-Zeit: Das sind die Abzock-Tricks vor Weihnachten

So wie der Lebkuchen, gehört auch die Welle von Spam-Mails zur alljährlichen Adventszeit dazu. Wir gehen diesem Phänomen nach und beantworten die wichtigsten Fragen.

Warum bekommt man vor Weihnachten so viele Spam-Mails?

Laut einer Befragung vom Bundesverband E-Commerce und Versandhandel (bevh) werden rund drei Viertel der deutschen Verbraucher ihre Weihnachtseinkäufe online tätigen. Genau hier wittern Spammer ihre Chance. Denn auf der Suche nach dem passenden Weihnachtsgeschenk öffnen unachtsame Online-Shopper solche E-Mails schnell. Der Trick bleibt derselbe: Neben Klassikern wie Potenzmittel und Gewinnspielen kommen zur Adventszeit Mails mit hohen Rechnungen hinzu. Schnell wird auf die Mail geklickt und persönliche Daten eingegeben.

Wann werden die ersten Spam-Mails zu Weihnachten verschickt?

Die Hochphase der unerwünschten Werbemails ist im November, wie auch dieses Jahr mit einem bemerkenswerten Anstieg der gefälschten Rechnungen. Doch die ersten Spam-Mails landeten schon im August in den STRATO Servern – schneller als der Lebkuchen in den Supermarktregalen. In der Regel geht die Spam-Flut ein paar Tage vor Heiligabend wieder zurück, um nach Weihnachten wieder mit einer neuen Welle aufzuschlagen.

Was passiert in der Zeit zwischen den Feiertagen?

Nach den Weihnachtstagen ändert sich die Taktik der Spammer. Zwischen den Feiertagen wird gezielt mit vermeintlichen Tipps für das kommende Jahr geworben: Es werden die geplanten „neuen Ansätze“ ausgenutzt. Von Abnehmangeboten über Sportpillen bis hin zu Börsentipps ist alles dabei. Unerwünschte Werbemails erkennt man meist schon in der Betreffzeile. Eine persönliche Ansprache oder angstverbreitende Überschriften sind die klassischen Versuche der Spammer.

Was passiert, wenn ich auf Links in Spam-Mails klicke und auf einer verlinkten Website meine Daten eingegeben habe?

Falls Sie doch in die Falle der Spammer getappt sind, sollten Sie nichts bezahlen und keine weiteren Daten preisgeben. Sie können sich an die zuständige Verbraucherzentrale wenden.

Wie kann ich mich vor Spam-Mails schützen?

  • Öffnen Sie keine E-Mails, bei denen es sich um Spam handeln könnte. So würde der Absender erfahren, dass seine Mail an eine gültige Adresse gesendet wurde. Das würde weitere Spam-Mails nach sich ziehen.
  • Schalten Sie die automatische Empfangsbestätigung aus. Auch das gibt dem Absender eine Bestätigung über eine gültige E-Mail-Adresse.
  • Klicken Sie nie auf einen Link in einer verdächtigen Mail. Überprüfen Sie die Absenderadresse, indem Sie auf Google den Namen nach dem @-Zeichen suchen. So erfahren Sie, ob der Absender tatsächlich existiert und vertrauenswürdig ist.
  • Nutzen Sie aktuelle Antivirus-Software und Spam-Filter, um Ihren Rechner zu schützen.
    Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse nicht öffentlich preis. Besondere Vorsicht gilt bei Teilnahmen an Gewinnspielen oder Umfragen auf der Straße.

SPAM-Schutz bei STRATO

Gemeinsam mit der Uni Potsdam entwickeln wir einen Spam-Filter für unsere E-Mail-Pakete, der unsere Kunden optimal vor Virenangriffen schützt. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.strato.de/press/pressreleases/presse-kooperation-strato-universitaet-potsdam-anti-spam.html Mit deren Hilfe können wir besonders flexibel auf neuen Spam reagieren und unsere Kunden so besser schützen.

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  1. Avatar

    sagte am

    Hi Bianca,
    in deinen Antworten wird mehrmals von einer Änderung der php.ini gesprochen. Ich möchte eine Änderung vornehmen habe aber keinen Zugriff auf die für mich zuständihe php.ini. In phpinfo.php wird ein Verzeichnis angegeben auf das ich keinen Zugriff habe.
    Könntest du bitte eine Anleitung geben wie man die php.ini ändert – danke im Voraus
    Mfg
    HJPospie

    Antworten
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      sagte am

      Hallo HJPospie, wenn Du kein eigenes php.ini File angelegt hast, dann lädt der PHP-Interpreter das default php.ini File, das für alle unsere Kunden voreingestellt ist. Diese Datei ist für Dich nur lesbar. Ein eigenes php.ini File kannst Du im root-Directory der aufgerufenen Domain anlegen. Dieser Pfad steht in der PHPRC-Variablen, die von phpinfo() angezeigt wird. Die eigene php.ini gilt für alle php-Aufrufe in Subpfaden der aufgerufenen Domain. Bei Fragen zum Vorgehen sag gerne Bescheid. Viele Grüße, Christin

      Antworten
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        sagte am

        Hallo Cristin,
        danke für die Antwort aber als “non-expert” bin ich immer noch etwas verloren 🙂
        Ich habe meine php.ini in das root-directory meiner domain kopiert aber ich sehe keine Änderung in der php Ausführung und phpinfo.php zeigt weiter die ursprüngliche location:
        /home/strato/http/power/rid/69/96/5576996/htdocs.
        Verstehe ich immer noch etwas falsch?
        Viele Grüsse
        Hans

        Antworten
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          sagte am

          Hallo Hans, ich habe noch einmal bei der Technik nachgefragt: Nach dem Anlegen einer php.ini bei aktiven Seiten kann es ein paar Minuten dauern, ehe die Einstellungen aktiv werden. Klappt es inzwischen? Alternativ würde ich Dich bitten, Deine Kundennummer und Telefonnummer an blog@strato.de zu schicken. Ich würde Deine Anfrage dann direkt an die Kollegen aus der Technik geben. Viele Grüße Christin

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          • Avatar

            sagte am

            Hallo Christin, vielen Dank für Deine Hilfe; das Problem mit der php.ini hat schon eine lange Geschichte:
            1. Versuch mit Strato eMail hotline:
            – ich soll eine php.ini in die entsprechenden Verzeichnise kopieren.
            – habe ich getan mit dem Ergebnis dass Fehlermeldungen produziert wurden, den link dahin konnte ich bis heute nicht löschen.
            2. Nach Rückfrage bei hotline erhalte ich die Antwort, dass bei Strato aus Sicherheitsgründen nur wenige Parameter der php.ini geändert werden dürften. Rückfrage woher ich die Version einer sicheren php.ini herbekäme, ist bis heute unbeantwortet.
            3. Bei der Einstellung der php-Version im Websitenconfigurator kann man auch eine Option “BOOST” anwählen. Vor 2 Wochen stand da auch eine unverständliche Erklärung über eine im Rootverzeichnis zu installierenden php.ini. Als ich heute nochmal nachlesen wollte, ist diese Erklärung verschwunden.
            Fazit: ich gebe die Änderung der php.ini, die mir eine klare Strukturierung meiner Anwendung erlaubt hätte, auf und implementiere eine etwas umständliche Alternative. Jedenfalls danke ich Dir recht herzlich für Deine Antworten….
            Herzliche Grüsse
            Hans

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