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Veröffentlicht am: 22. Januar 2015

Kaffeetasse mit Kaffeebohnen

Webshop-Analyse Teil 2: Was verraten die Zahlen?

Die Webshop-Analyse liefert verlässliche Zahlen über das Verhalten von Online-Käufern. Wer sie richtig interpretiert, steigert den Erfolg seines Shops.

Längst genügt es nicht mehr, ein paar Produkte ins Netz zu stellen und darauf zu warten, dass sie gekauft werden. Der Online-Handel boomt und die Konkurrenz wächst. Ohne Strategie läuft der Laden nicht. Genau zu analysieren, was die Besucher tun und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen, ist entscheidend für den Erfolg des Shops.

Grundlegendes Ziel: Konversionsraten steigern

Wenn es darum geht, Shop-Besucher zu Käufern zu machen, sprechen Fachleute von der Steigerung der Konversionsrate – englisch: Conversion Rate, kurz: CR. Ob eine Maßnahme zur Steigerung der Konversationsrate beiträgt, muss der Shop-Betreiber genau beobachten.

Nehmen wir einen Online-Shop für Kaffeemaschinen: Eine sehr teure Maschine wird kurze Zeit als Sonderangebot auf der Startseite angepriesen. Wird sie öfter gekauft? Neue Kaffeeautomaten werden in einem Newsletter beworben. Kommen deshalb mehr Besucher in den Shop?

Beispiel A/B-Vergleiche: Die beste Variante finden

Eine etablierte Analyse-Methode, um Schwachstellen in Online-Shops aufzudecken, sind A/B-Tests. Den Besuchern werden für ein und dieselbe Aufgabenstellung verschiedene Lösungen angeboten, während man ihre Reaktionen misst.

Zum Beispiel wird eine Kaffeemaschine einmal mit einer technischen Abbildung angeboten, beim nächsten Shop-Aufruf dagegen mit einem bunten Lifestyle-Foto. Analyse-Tools zeichnen das Verhalten der Kunden auf, die sich für die Maschine begeistern, und erzeugen Statistiken. Somit kann der Shop-Betreiber die Konversionsraten von beiden Varianten der Artikelpräsentation vergleichen und die bessere auswählen.

Beispiel Nutzer-Analyse: „Show Stopper“ erforschen

Im ersten Blog-Beitrag zum Thema Webshop-Analyse haben wir die sensiblen Vorgänge beim Kaufprozess erwähnt, der sich zwischen Warenkorb und Kasse entscheidet. So gibt es beispielsweise „Show Stopper“ – Kunden, die den Kauf kurz vor der Bezahlung abbrechen. Ihre Motive lassen sich gut mit Hilfe von Analyse-Tools herausfinden.

Analyse-Tools zeichnen den kompletten Kaufprozess mit Ein- und Ausstiegen von Nutzern auf und erstellen daraus Statistiken. Erkennt man darin beispielsweise, dass bei der Eingabe von Kundendaten vor dem Bezahlen besonders viele Besucher den Shop verlassen, muss vermutlich das Eingabeformular überarbeitet werden. Oder der Button „Weiter“ ist schlecht sichtbar oder ungünstig platziert.

Häufigste Ursachen für Nichtkäufe sind eine fehlerhafte Suchfunktion und missverständliche Navigation. Auch kommt es öfters vor, dass ein Artikel, eine Abbildung oder ein Text dazu führen, dass Kunden den Shop verlassen. Die Störung muss in diesem Fall sofort entfernt werden.

Wichtige Kennzahlen: nicht ohne Tracking

Betreiber eines Webshops von STRATO steht das Analyse-Tool eTracker zur Verfügung. Es liefert viele wertvolle Statistiken für Webshop-Betreiber.

Grundlage für alle Auswertungen ist die Datensammlung. Der dafür übliche Begriff Tracking macht vielen Menschen Angst. Sie fühlen sich überwacht, obwohl die in Deutschland gültigen Datenschutzgesetze dafür sorgen, dass weder wahllos Daten zusammengetragen noch erfasste Daten beliebig verwendet werden dürfen. eTracker arbeitet zu 100% datenschutzkonform.

Umfangreiche Statistiken: Google Analytics

Des weiteren können STRATO-Kunden Google Analytics verwenden. Google Analytics ist die weltweit am meisten genutzte Website-Analyse. Mit der „Conversion-Suite“ kann der Betreiber des Kaffeemaschinen-Shops zum Beispiel herausfinden, zu welchem Zeitpunkt sich teure Maschinen besser verkaufen als günstige – vielleicht vor Weihnachten oder doch im Sommer? Mit Zahlen lässt sich auch genau belegen, ob Siebträger-Maschinen häufiger angesehen werden als Espresso-Automaten mit Kapselsystem.

Neben Google Analytics ist das kostenlose Analyse-System Piwik empfehlenswert. Es lässt sich auf eigenem Webserver installieren oder als Cloud-Anwendung nutzen.

Der Autor:

Autor: Sven Hähle

Mein Name ist Sven Hähle. Ich arbeite seit vielen Jahren als Fachjournalist und schreibe für diverse Zeitschriften und Online-Portale über Digitalkultur, eBusiness und Technik.

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