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Veröffentlicht am: 18. Oktober 2013

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Crashkurs Webdesign – Teil 3: Struktur und Navigation

Das beste Design nützt nichts, wenn sich die Website-Besucher nicht zurechtfinden. Eine gut durchdachte Navigation und sinnvoll angeordnete Seitenelemente erhöhen die Benutzerfreundlichkeit. Teil 3 unseres Webdesign-Crashkurses widmet sich diesem Thema.

Für die Benutzerfreundlichkeit haben Experten einen Fachbegriff: Usability. Damit meinen sie die von den Anwendern erlebte Qualität bei der Interaktion mit einem System. Usability spielt in vielen Bereichen eine wichtige Rolle: bei Autos, bei Handys, bei Heimelektronik – und bei Websites. Ziel ist es, eine möglichst einfache Bedienung zu gewährleisten, die zum Anwender passt.

Struktur: Gewohntes schafft Vertrauen

Der Aufbau der meisten Websites folgt einem Schema, an das sich viele Internetnutzer gewöhnt haben. Websites, die von diesem Schema abweichen, werden als ungewöhnlich empfunden – was je nach Ziel und Zielgruppe vielleicht sogar gewollt ist. Das Gros aller Websites braucht jedoch eine gewohnte Struktur.

Wer sich eine Design-Vorlage von Free CSS Templates, Free CSS oder einer ähnlichen Website herunterlädt oder zum Beispiel den STRATO Homepage-Baukasten benutzt, erkennt das Standard-Schema schnell. Auch unser Blog verwendet es: Alle Seiten gliedern sich in Kopfzeile (englisch: Header), Inhaltsbereich (Content), Seitenleiste (Sidebar) und Fußzeile (Footer).

Ganz oben befindet sich der Kopfbereich. Er enthält das Logo oder eine Seitenüberschrift und oft ein Suchfeld. Außerdem werden im Kopfbereich gern Inhalte verlinkt, die in der Navigation stören würden. Auch Links zu Sozialen Netzwerken sind häufig Teil der Kopfzeile, meist in Form von Schaltflächen (Buttons).

Navigation: Oben, links oder rechts?

Für die Navigation gibt es zwei gleich beliebte Varianten: Entweder folgt das Hauptmenü als horizontale Anordnung direkt unterhalb der Kopfzeile, wie beispielsweise auf der STRATO-Website. Oder es steht neben dem Inhalt in der Sidebar – Beispiel: Wikipedia. Ein horizontales Menü unter der Kopfzeile ist oft ein Ausklappmenü: Untermenüs und Menüeinträge werden beim Überfahren der Hauptpunkte mit dem Mauszeiger eingeblendet. Vorteil: Die Website wirkt übersichtlicher als mit einem Seitenleistenmenü, bei dem Untermenüpunkte immer angezeigt werden. Der CSS Menu Maker hilft beim Erstellen von Menüs. Auf der Website CSS Drive kann man zahlreiche Navigationselemente kostenlos herunterladen.

Oft ist es Geschmacksache, ob die Navigation über oder neben dem Inhalt steht. Die Platzierung links oder rechts vom Inhaltsbereich wirkt dagegen ganz verschieden. Forscher haben herausgefunden, dass Website-Besucher fast immer zuerst nach oben links sehen. Insofern sind Menüs auf der linken Seite besser aufgehoben als rechts.

Die Menüpunkte müssen kurz, knapp und auf den ersten Blick eindeutig erkennbar sein. Eine größere Schrift als bei Standardtexten und farbliche Hervorhebungen haben sich bewährt. Menüs sind einer der wenigen Bereiche einer Website, wo sogar kräftige Farben erwünscht sind, die in anderen Seitenbereichen zu aufdringlich wären. Immer daran denken: Der Nutzer muss sofort finden, wonach er sucht – sonst verabschiedet er sich.

Fußzeile: Die Extraportion Navigation

Oft enthält die Fußzeile einen Copyright-Vermerk, aber auch verschiedene Links zu Impressum, AGBs oder Sozialen Netzwerken trifft man dort an. Praktisch: Oft wird in der Fußzeile ein Teil der Navigation wiederholt oder eine zusätzliche Navigationsebene geschaffen – Beispiel: Gründerszene.de. Auf umfangreichen Websites können sich Besucher so leichter orientieren.

Zum Schluss noch zwei Tipps: Um die Usability der Website zu testen, kann man Websites wie Usability Hub einsetzen. Eine andere Möglichkeit besteht darin, Freunde und Bekannte darum zu bitten, etwas Bestimmtes auf der Website zu suchen. Sie sollen dabei ihre Eindrücke schildern und messen, wie lang sie gebraucht haben.

Tags: Webdesign

Der Autor:

Autor: Sven Hähle

Mein Name ist Sven Hähle. Ich arbeite seit vielen Jahren als Fachjournalist und schreibe für diverse Zeitschriften und Online-Portale über Digitalkultur, eBusiness und Technik.

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