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Veröffentlicht am: 19. September 2013

Tastatur mit Papier

Crashkurs Webdesign – Teil 1: Das perfekte Konzept

Für eine gelungene Website ist das Design genauso wichtig wie die Inhalte. In fünf Blog-Beiträgen zeigen wir, dass gutes Webdesign verständlichen Grundregeln folgt. Am Anfang steht das richtige Konzept.

Planung ist nicht nur für professionelle Web-Auftritte wichtig. Auch private Websites sollten einem logischen Entwurf folgen. Am besten hält man alle Ideen schriftlich fest. Auch Mindmapping-Software wie das kostenlose XMind eignet sich gut fürs Brainstorming. Aus einem Grobkonzept erarbeitet man schrittweise einen detaillierten Plan, der Gliederung, Inhalte und Design-Elemente der Website erfasst.

Ziel und Zielgruppe sind das A und O

Zwei Fragen sind besonders wichtig: Was soll mit der Website erreicht werden? Und: An wen wendet sich der Web-Auftritt? Die Antwort auf die zweite Frage hängt meistens von der ersten Antwort ab. Die Website eines kleinen Familienunternehmens wendet sich an dessen Kundschaft, ein Webshop an potenzielle Käufer, eine Hobby-Website an interessierte Menschen, die diesem Hobby nachgehen. In jedem Fall bestimmen Ziel und Zielgruppe das Webdesign. Merke: Ein guter Designer behält Ziel und Zielgruppe stets im Auge!

Das betrifft alle Bereiche, die wir in dieser Blog-Serie besprechen: Farben und Schriften, die Navigation und verschiedene Seitenelemente, Bilder und Videos – alles orientiert sich an Ziel und Zielgruppe. Die erfolgreiche Website eines Handwerksbetriebs sieht schlichter und eleganter aus als ein gut besuchter Spielzeugladen, wo buntes Durcheinander womöglich gewollt ist. In den einzelnen Teilen dieser Blog-Reihe gehen wir darauf detaillierter ein.

Design und Inhalte gehören zusammen

Selbstverständlich werden auch die Inhalte des Online-Auftritts an dessen Ziel und Zielgruppe ausgerichtet. Das Design unterstützt letztlich nur die Inhalte, rückt sie ins rechte Licht. Ohne die richtigen Inhalte nützt das beste Webdesign nichts – und umgekehrt. Eine wichtige Regel: Niemals losgelöst von den Inhalten designen!

Andererseits bestimmen Inhalte und Design-Ideen die verwendete Technik – nicht andersherum. Gutes Design bläht die Website nicht unnötig auf, sondern macht sie schlank und leicht bedienbar. Gelungene Websites nutzen nur notwendige Technik und verzichten auf Spielereien. Perfekte Beispiele liefern die Web-Auftritte von großen Unternehmen wie Microsoft oder Volkswagen, die trotz üppiger Informationen nicht überlastet wirken.

Homepage-Baukästen helfen beim Start

Wer sich nicht traut, ein neues Webdesign ganz allein zu entwerfen, kann mit einem Homepage-Baukasten starten – zum Beispiel von STRATO. Professionelle Design-Vorlagen liefern gute Ideen und lassen sich ganz einfach anpassen, so dass letztlich keine Website wie die andere aussieht. Außerdem haben solche Baukasten-Websites den Vorteil, dass man sich nicht um technische Details kümmern muss. Homepage-Baukästen erzeugen Websites, die in allen aktuellen Browser ordentlich dargestellt werden.

Wer seine Website lieber im Alleingang erstellen will, braucht entsprechendes Fachwissen und viel Zeit. Die Beschreibungssprache CSS (Cascading Style Sheets) bestimmt das Aussehen der einzelnen Webseiten. Wo es Hilfe zum Erlernen dieser Sprache gibt, erzählen wir im fünften Beitrag dieser Serie.

Einen attraktiven Mittelweg zwischen den Homepage-Baukästen und der vollständigen „Programmierung“ von Websites ermöglichen Content Management Systeme (CMS) wie WordPress und Joomla. Viele Webhosting-Lösungen von STRATO ermöglichen die einfache „1-Klick-Installation“ solcher Systeme.

Eine Design-Skizze leistet gute Dienste

Ob Homepage-Baukasten, selbst gestaltete Website oder CMS: Eine Design-Skizze ist immer gut. Der grafische Entwurf entsteht auf Grundlage des schriftlichen Website-Konzepts und zeigt schematisch die wichtigsten Design-Elemente. Wenn Design-Profis auf Grafik-Software verzichten und stattdessen Papier-Skizzen anfertigen, hat das einen guten Grund: Beim Handentwurf merkt man am besten, ob das Design schick und praktikabel ist. Versuchen Sie es!

Der Autor:

Autor: Sven Hähle

Mein Name ist Sven Hähle. Ich arbeite seit vielen Jahren als Fachjournalist und schreibe für diverse Zeitschriften und Online-Portale über Digitalkultur, eBusiness und Technik.

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