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Veröffentlicht am: 20. Januar 2017

Unsere Kollegin Gergana fragt: "Kennst Du mich?"

Usability ist nicht nur was für Profis: 9 Tipps für Deine Website

Wenn Du Besucher auf Deiner Website hast, solltest Du ihnen ein aufmerksamer Gastgeber sein. Gut, dass eine nutzerfreundliche Website kein Hexenwerk ist! Meine Kollegen aus der User Experience wissen, worauf es ankommt. Hier sind 9 Tipps für Dich:

1.     Kenne Deine Zielgruppe

Im Beitragsbild weisen wir auf eine wichtige Frage hin, die Du Dir als erstes stellen solltest: Wen möchtest Du mit Deiner Website erreichen? Das zu beantworten, ist nicht immer ganz leicht. Demografische Kriterien wie Geschlecht, Alter und Wohnort, aber auch Informationen zu Hobbys und Interessen können dabei helfen, Deine Kundschaft genauer zu definieren.

Unser Tipp: Vielleicht verfügst Du sogar schon über einen Kundenstamm und eine entsprechende Datenbank. Nutze die Informationen, die Du daraus ziehen kannst. Auch Tools wie Google Analytics und Piwik helfen Dir, mehr über Deine Website-Besucher zu erfahren.

2.     Entscheide Dich für eine einheitliche und visuell ansprechende Gestaltung

Look and Feel: Überlege Dir ein Konzept und entscheide Dich für ein ansprechendes Corporate Design. Es ist das Aushängeschild Deiner Website und Du solltest es auf Deiner gesamten Homepage einhalten. Das bedeutet zum Beispiel auch, dass Haupt- und Unterseiten Deiner Homepage einem einheitlichen Raster folgen.

Unser Tipp: Wenn Du noch unsicher bist, entscheide Dich zunächst für ein schlichtes und zeitloses Design.

3.     Benutze Entwurfsmuster

Halte Dich an Usability-Standards und benutze Design-Patterns. Internetnutzer kennen diese und orientieren sich daran, wenn sie eine neue Website besuchen. Den Warenkorb von Online-Shops zum Beispiel erwarten Besucher oben rechts, das Impressum im unteren Bereich der Website. Du musst das Rad aber nicht neu erfinden: Templates vieler Content-Management-Systeme erfüllen bereits solche Standards bzw. bieten die gängigen Entwurfsmuster an.

Unser Tipp: Welche Standards gelten, verrät die Imagery-Studie von eResult. Du kannst Dich aber auch an Websites von großen Unternehmen orientieren.

4.     Sprich die Sprache Deiner Nutzer

In Textwüsten verdursten Deine Leser. Achte daher darauf, dass die Texte Deiner Website klar formuliert sind. Mach Dir bewusst, wer sich auf Deiner Seite informiert und was die Nutzer erwarten. So hast Du Deine User vor Augen und kannst besser für sie schreiben. Vergiss dabei nicht: Die Unternehmenssprache ist oft eine andere als die, die Du auf Deiner Website sprichst.

Unser Tipp: Mit Überschriften, Absätzen, Aufzählungszeichen und Gedankenstrichen strukturierst Du Deine Texte.

Gergane redet nur Bla bla bla, Kollege Hardy versteht nichts.

Die Kollegen von der Usability-Abteilung raten: Sprich die Sprache Deiner Website-Nutzer.

5.     Gestalte eine mobil optimierte Website

Wenn Nutzer Deine Website besuchen, dann sollte sie auch gut aussehen – egal ob sie mit dem Desktop, Smartphone oder Tablet darauf zugreifen. Das gewährleistest Du, indem Du ein responsives Design wählst. Dabei orientierst Du Dich u. a. beim grafischen Aufbau, der Anordnung der Website-Elemente und Textgestaltung an den jeweiligen Endprodukten.

Unser Tipp: Mobile first. Wenn Du Deine Website konzipierst, erstelle zunächst eine für Mobilgeräte optimierte Version. Anschließend kannst Du schrittweise für die Desktop-Version nachrüsten.

6.     Bringe Struktur und Klarheit in Deine Website

Der Nutzer soll sich nicht quälen – und das wird er auch nicht. Verliert er den Überblick auf einer Website, verlässt er sie. Wichtig ist deshalb, dass sie einfach und klar aufgegliedert ist. Zudem brauchst Du ein gut strukturiertes Navigationskonzept, damit der Nutzer sich schnell zurechtfindet.

Unser Tipp: Halte Dir vor Augen, dass Nutzer innerhalb von drei Sekunden verstehen wollen, worum es auf Deiner Website geht.

7.     Optimiere die Lesbarkeit Deiner Website-Texte

Damit die Texte Deiner Website gut lesbar sind, solltest Du Dich für eine geeignete Schriftgröße entscheiden. Wähle eine Font-Size von mindestens 14 px und bleibe einheitlich. Bei der Schriftart stellt sich die Frage: Mit oder ohne Serifen? Beides hat seine Vorteile. Serifen-Schrift erleichtert die Leserführung, serifenlose Schrift hingegen ist für das Auge leichter zu erkennen. Bedenke bei Schriftarten immer: Weniger ist mehr.

Das Gleiche gilt für die Farbauswahl. Achte darauf, dass Du nicht zu viele Farben verwendest. Für das Auge sind zu starke Farbkontraste unangenehm – entscheide Dich daher für Komplementärfarben. Überschriften kannst Du durch eine andere Schriftart, eine größere Schrift oder eine andere Farbe hervorheben.

Unser Tipp: Beschäftige Dich mit der Farbenlehre. Tools wie Paletton helfen Dir dabei. Jede Farbe hat einen eigenen Charakter und eine andere Wirkung auf den Menschen.

strato-serifen-oder-serifenlos

Bei der Wahl der Schrift entscheidest Du: Serifen oder serifenlos.

8.     Optimiere die Performance

Make it feel fast: Arbeite an einer schnelleren Ladezeit Deiner Website. User sind leicht genervt, wenn eine Seite lange lädt. Überprüfe, woran es liegen könnte. Zu große Datenmengen könnten ein Grund dafür sein.

Wichtig ist auch, dass Du Deinen Nutzern gegenüber transparent bist. Stehen Wartungsarbeiten an oder weißt Du, dass die Performance Deiner Seite gerade schwächelt? Dann informiere die User und lass sie zudem wissen, wie lange sie voraussichtlich mit Einschränkungen rechnen müssen.

Unser Tipp: Um Deine Besucher auf dem Laufenden zu halten, empfiehlt sich, z. B. einen Ladebalken in Deine Website einzubinden. So weiß der Nutzer, wie lange er noch warten muss, bis Deine Website oder ein Auftrag geladen ist.

9.     Teste regelmäßig Deine Website mit Usern

Mach die Probe aufs Exempel und überprüfe, ob Deine Website wirklich benutzerfreundlich ist. Am besten, Du bittest Deine Familie und Freunde, sich Deine Seite einmal genau anzuschauen. Hilfreich ist auch ein Fragebogen: Wie ist Dein erster Eindruck? Wie gut findest Du Dich auf meiner Website zurecht? Vermisst Du etwas? …

Gleichzeitig kannst Du Deine Besucher um Feedback bitten. Binde einen Feedback-Button oder ein Formular auf Deiner Seite ein und fordere sie auf, Dir Kritik oder Hinweise mitzuteilen.

Unser Tipp: Mach einen einfachen Usability-Test. Schon fünf Personen, die Deiner Zielgruppe entsprechen, reichen aus, um wertvolle Schlüsse zur Benutzerfreundlichkeit Deiner Website zu ziehen.

Hast Du Lust bekommen, Deine eigene Website zu bauen?

Dann leg doch direkt los. Je nachdem, was Du vorhast, eignet sich für Dich der STRATO Webshop, der Homepage-Baukasten oder einer unserer Hosting-Tarife. Probierʼs einfach mal aus. 🙂

Der Autor:

Autor: Lisa Kopelmann

Ich bin Lisa und Online-Redakteurin bei STRATO.

2 Kommentare

  1. Sven Lennartz sagte am 20. Januar 2017 um 18:41:

    Hallo,

    Paletton ist toll. Wenn ihr erlaubt, hier sind noch ein paar superschicke Farbtools. Denn das Web ist bunt 😉

    Culrs
    Cohesive Colors
    Web Color Data
    Encycolorpedia Suchmaschine für Farben
    Colorschemer (ein Twitterbot)
    Adobe Color CC
    Color Supply
    Brand Colors

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