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Veröffentlicht am: 01. September 2017

Bühne TEDxDresden

TEDxDresden: Arm in Arm mit der Zukunft

Die Zukunft ist noch etwas schüchtern. Diesen Eindruck bekommt man zumindest, wenn man das Roboterkind Myon auf der Bühne der TEDxDresden sah. Welche Erkenntnisse wir sonst noch von der Veranstaltung in der Dresdner Staatsoperette mitnehmen:

1. Die Zukunft ist ziemlich beliebt

700 Menschen zwängten sich am vergangenen Sonntag in die Staatsoperette Dresden. Ausverkauftes Haus. 2016 begrüßten die Macher bei der Premiere der TEDxDresden nur rund 100 Besucher.

Der größte Publikumsmagnet war Myon. Der humanoide Roboter macht das, was man auch bei Kindern beobachten kann: Er lernt. Aufrecht stehen, gehen oder Sprache erkennen. Manfred Hild, Professor an der Berliner Beuth Hochschule für Technik, erforscht mit Myon, wie Intelligenz entsteht und wie dieses Konzept auf Roboter übertragbar ist. Auf der Bühne zierte sich Myon dann aber etwas, ins Publikum zu winken. Er ist halt noch ein Kind.

Das Roboterkind Myon wartet auf seinen Einsatz

Roboter Myon ruht sich von seinem anstregenden Tag auf der TEDxDresden aus.

2. Vergiss Deinen Lebensplan

Werft Eure Pläne über Bord! Das ist die Devise, wenn es nach Stefan Scherbaum, Junior-Professor für Psychologie an der TU Dresden, geht. Zukunft entwickelt sich ganz spontan, Pläne sind dabei nur hinderlich. Der passionierte Theaterspieler erklärte das anhand des Prinzips eines Improvisationstheaters: Dialoge und Aktionen auf der Bühne entwickeln sich hier ad-hoc, ohne Plan oder Skript. Die Darsteller beobachten und bewerten die Situation: Wo befinden wir uns? Was sagen die anderen und wie sagen sie es? Was bedeutet das für meinen Charakter? Erst dann entwickeln sie eine eigene Aktion und treiben so die Szene weiter.

Scherbaum überträgt diesen Prozess auf das Leben: Lernt die Umstände zu verstehen und zu bewerten. Entwickelt dann eine Idee, was Ihr daraus machen wollt. Völlig planlos muss deswegen niemand durch sein Leben gehen. Wir alle sollten aber offen dafür sein, unsere Pläne auch kurzfristig anzupassen und so das Beste aus unserer Zukunft zu machen.

3. Wir teilen lieber unsere Schuhe als unsere Unterwäsche

„Wir sind zum Teilen geboren.“ Das ist eine der Thesen von Johannes Bittner, Arzt und Sozialunternehmer. Laut Bittner teilen wir übrigens lieber unsere Schuhe als unsere Unterwäsche und Autos lieber als Smartphones. Am liebsten aber teilen wir: Wissen.

Der junge Dresdner geht davon aus, dass Menschen per se gerne teilen, also anderen Menschen helfen. Jedem Hilfsbedürftigen steht eine Person gegenüber, die helfen kann und will – egal ob es darum geht, IKEA-Möbel aufzubauen, Nachhilfe zu geben oder Schuhe zu verschenken. Soweit die Theorie. In der Praxis zeigt sich jedoch: Angebot und Nachfrage finden nicht immer zueinander. Hier setzt der 33-Jährige an. Er hat das soziale Netzwerk ichhelfe.jetzt entwickelt, in dem Menschen ihre Fähigkeiten und Hilfe anbieten. Auf der anderen Seite geben Hilfsbedürftige an, was sie benötigen – sozusagen das Facebook des Ehrenamts. Die digitale Transformation erreicht nun also auch den sozialen Bereich. Für Bittner ist das auch die einzige Chance, soziale Probleme nachhaltig zu lösen.

4. Wo ein Wille ist, da ist ein Weg

Die 25-jährige Marrokanerin Khadija Ihsane wuchs bei ihrer Familie in Casablanca auf – 21 Jahre lang. Vier Jahre später lebt und arbeitet sie als Eisenbahningenieurin in Dresden und spricht fließend Deutsch. Der Weg dorthin war jedoch nicht leicht: Nach ihrem Bachelorstudium in Marokko entschied sie sich für ein Masterprogramm an der TU Dresden – zur Freude ihres Vaters, der ein großer Anhänger deutscher Ingenieurskunst ist.

Für das englischsprachige Studium in Dresden und ihren internationalen Freundeskreis reichten ihre Muttersprache Französisch und ihr fließendes Englisch zunächst aus. Nach zwei Jahren in Deutschland stellte sie aber fest, wie fremd ihr ihr neues Heimatland immer noch war. Das weckte ihren Ehrgeiz. Denn obwohl sie nach ihrem Studium beispielsweise in Frankreich gute Berufsaussichten gehabt hätte, entschied sie: „Ich bleibe in Dresden und lerne ab sofort Deutsch.“

Mit Erfolg. Sie paukte Vokabeln und Grammatik und konnte sich ein Jahr später fließend auf Deutsch unterhalten. Außerdem lernte sie Deutschland endlich richtig kennen und fand eine Anstellung als Eisenbahningenieurin in Dresden. Khadijas Geschichte zeigt: Jeder kann seine Zukunft selbst gestalten. Es braucht dazu Leidenschaft und eisernen Willen.

Die Marrokanerin Khadija Ihsane spricht auf der Bühne der TEDxDresden. (Foto: Amac Garbe)

Khadija Ihsane berichtet, wie sie Deutsch lernte. (Foto: Amac Garbe)

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Der Autor:

Autor: Thomas Ritter

Hallo, ich bin Thomas und PR-Manager bei STRATO.

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