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Veröffentlicht am: 27. Juni 2013

Michael Prohm

Stellen bei STRATO (1): “Unsere Leute sollen sich weiterentwickeln“

Wir suchen engagierte Entwickler und Administratoren. Im ersten Teil unserer Serie „Stellen bei STRATO“ unterhalten wir uns mit Michael Prohm über die Herausforderungen und Chancen bei STRATO.

Zunächst zu dir: Was sind deine Aufgaben bei STRATO?
Wenn man der Visitenkarte glauben darf, ist meine offizielle Bezeichnung „Head of Operations and Development Dedicated Server“. Klingt unheimlich lang, heißt konkret: Ich bin erstens verantwortlich für den Betrieb unserer V-Server und Dedicated Server. Unsere Administratoren kümmern sich um die Ticketbearbeitung, Störungsmeldungen bis hin zur Installation und dem Betrieb von zentralen Diensten, wie z.B. DHCP und DNS. Dabei arbeiten wir eng mit den Kollegen vom Rechenzentrum zusammen. Zweitens beschäftigen wir uns mit der Entwicklung, also den ganzen Automatisierungen die wir haben, von der Domainanmeldung bis zur Serverinstallation, Reinstallation, Reset etc.

Welche Stellen sind in Eurem Bereich offen?
Wir suchen derzeit zwei Systemadministratoren, die sehr Linux-lastig sein sollten, da unsere Server überwiegend auf Linux basieren. Dafür sollte man gute Troubleshooting-Fähigkeiten mitbringen und gute Netzwerk-Kenntnisse haben. Für die gibt es richtig spannende Aufgaben bis hin zum Aufsetzen und Betreiben von komplexen HA-Clustern, wie zum Beispiel unser hoch verfügbares DNS-System oder die Virtualisierungsplattform.

Außerdem benötigen wir drei Webentwickler für unseren Kundenserverbereich. Hier brauchen wir Leute, die neue Funktionen immer interaktiver darstellen. Voraussetzung dafür sind Kenntnisse in JavaScript, JQuery, HTML5, CSS, PHP5 (objektorientiert) und SQL.

Die dritte Ausschreibung ist ebenfalls spannend: Wir suchen zwei Perl-Entwickler, die Perl im Datenbank-Kontext auf Linux-Ebene entwickeln können. Deren Aufgabe ist es, Wünsche der Kunden in unser Backend-System umzusetzen: Das heißt unter anderem Maschinen installieren, Domains anmelden, APIs bedienen, Switche konfigurieren oder Router umkonfigurieren.

Was für Typen sucht ihr genau?
Von der Persönlichkeit her suchen wir den Pragmatiker, es muss nicht der Perfekte sein, der alles nach Lehrbuch macht. Manchmal sind die unkonventionellen Lösungen doch die besseren. Dabei arbeiten wir nach Scrum und Kanban, das heißt wir schauen auch auf kurzfristige Ziele, auf die aktuelle Story. Da kommt es darauf an, kurzfristige Lösungen zu bauen und nicht so ein riesen Framework. Wir müssen ja schnell auf den Markt reagieren, schnelle Lösungen bieten und verfolgen deshalb einen pragmatischen Ansatz.

Interessant sind vor allem Leute mit Erfahrung. Ein Uni-Abschluss allein ist schwierig. Was die Studenten vermittelt bekommen mag inhaltlich korrekt sein – sie lernen aber oft nicht wie es in der Realität umgesetzt wird. Wenn wir einen Ausfall von Systemen haben, können wir nicht nach Lehrbuch gehen, sondern müssen um die Ecke denken. Deshalb bin ich ein Fan davon, wenn Leute hier ihre Ausbildung machen (beispielsweise zum Fachinformatiker) und anschließend studieren.

Und nebenher können sie weiter bei STRATO arbeiten…
Genau. Wir haben in den verschiedensten Bereichen Leute, die hier ihre Ausbildung gemacht und anschließend ihre Arbeitszeit reduziert haben, um im Abend- oder Fernstudium ihren Informatik-Abschluss zu machen. Wenn sie wollen, können sie danach wieder zur Vollzeit-Stelle zurückkehren. Davon profitiert STRATO am Ende ja auch. Das ist bei kleineren Firmen natürlich schwieriger.

Was hat STRATO sonst noch zu bieten?
Vor allem das familiäre Umfeld. Wir sind hier alle per Du, haben einen lockeren Umgang miteinander. Allein die Arbeitsmethoden bringen mit, dass man sehr viel kommuniziert. Man greift sich unter die Arme und versucht, gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Man ist deshalb nicht auf sich allein gestellt und kann andere fragen: Wie habt ihr das realisiert? Können wir das nachbauen oder übernehmen?

Was STRATO auch auszeichnet ist, dass wir mit den neuesten Technologien unterwegs sind. Oft bekommen die Leute glänzende Augen, wenn sie die Apparaturen und Systeme sehen, mit denen wir hier arbeiten. Wenn ein Server 256 GB RAM hat oder wenn man vor unseren Schränken mit den ganzen Festplattensystemen steht, dann gibt das schon einen Kick. Wir haben deutlich über 50.000 Server. Wann hat man schon mal die Chance, mit so einer Plattform zu arbeiten?

Darüber hinaus bieten wir Sicherheit. Solang es STRATO gibt schreiben wir schwarze Zahlen. Wir sind unter dem Dach der Deutschen Telekom. Das ist nicht so wie bei einem Startup, das plötzlich Pleite gehen kann.

Worauf sollte man bei der Bewerbung achten?
Viele Kandidaten schreiben: Ich war in dem Job, in dem Job und dem Job. Uns interessiert aber auch, ob der Kandidat privat etwas macht, was ihn für den Job qualifiziert. Ich selbst hab am Anfang meines Berufslebens für einen Sportverband die komplette EDV gemanaged. Darüber bin ich in die IT gerutscht. In meiner Abteilung sitzt auch ein Theologe. Von der Ausbildung her ist er Pfarrer, heute gehört er zu den besten Entwicklern in meinem Bereich.

Im Vorstellungsgespräch fragen wir auch, wo die Reise hingehen soll. Wenn die Vision ist: Ich möchte als Systemadministrator anfangen und mich Richtung Entwicklung bewegen, so ist das durchaus möglich. Ich hab ein paar Kollegen, die genau das gemacht haben. Unsere Leute sollen sich bei uns weiterentwickeln können.

Vielen Dank Michael!
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Zu unseren Stellenangeboten geht es hier.

Der Autor:

Autor: Christian Lingnau

Ich heiße Christian Lingnau und bin freier Redakteur für Hosting-Themen, insbesondere WordPress.

17 Kommentare

  1. Jan sagte am 27. Juni 2013 um 16:30:

    Hallo.

    Klingt sehr Interessant.

    Ohne große Erfahrungen wird man wohl schlecht hier einen Job bekommen oder?

    Antworten
  2. Michael Prohm sagte am 2. Juli 2013 um 22:13:

    Hallo Jan,

    ich würde nicht sagen, dass man unbedingt große Erfahrungen mitbringen muss. Es kommt vielmehr darauf an, welche Art von Erfahrungen man bereits gesammelt hat und ob man ein Draht zur Technik bzw. zur Entwicklung hat.
    Alles andere ist erlernbar, zumal man auch sehen muss, dass wir durchaus in einer technischen Plattform unterwegs sind, welche man nicht so oft findet. Daher kann man auch nicht mit der Erwartung herangehen, dass man für das gesamte Aufgabengebiet bereits Erfahrungen mitbringt.

    Viele Grüße
    Michael Prohm

    Antworten
  3. Nutzer sagte am 8. Juli 2013 um 13:26:

    Hallo,
    stellen Sie nur Akademiker ein oder gibt es Chancen für junge angehender Technische Fachwirte, mit sehr hohe IT Affinität und Erfahrung(learing by doing)?

    Antworten
    • Michael Prohm sagte am 8. Juli 2013 um 22:38:

      Hallo,

      man muss defintiv kein Akademiker sein um bei uns einen Job zu bekommen. Auch muss man kein ausgebildeter Fachinformatiker sein, wenn auch es sicherlich hilft.

      Das Wichtigste ist, dass man den berühmten Draht zur Technik hat und grundlegende Erfahrungen im Zusammenhang mit der geplanten Position mitbringt.

      Ich kenne einige Kollegen, die weder studiert noch Fachinformatiker gelernt haben, heute aber Top-Entwickler oder Systemadministratoren sind.

      Meine Empfehlung ist ganz klar: Bitte uns einfach eine entsprechende Bewerbung zukommen lassen, wir schauen sie uns gerne an.

      Viele Grüße
      Michael Prohm

      Antworten
  4. Llewellyn sagte am 12. Juli 2013 um 9:43:

    Hallo,

    offensichtlich sucht ihr ja nur männliche Kandidaten? Falls ihr auch AdministratorINNEN, WebentwicklerINNEN usw. einstellen würdet, solltet ihr das im Text ändern. Dort wird nämlich ausschließlich (2013!) von Männern gesprochen.

    Viele Grüße Llewellyn

    Antworten
    • Christian sagte am 12. Juli 2013 um 12:54:

      Hallo Llewellyn,
      danke für dein Feedback. Zugunsten der Lesbarkeit verwenden wir – wie die meisten Zeitungen auch – die kürzere, männliche Form. Wir freuen uns natürlich genauso über Bewerbungen von Administratorinnen und Webentwicklerinnen.
      Viele Grüße
      Christian

      Antworten
      • Llewellyn sagte am 12. Juli 2013 um 13:11:

        Hallo,

        zugunsten der Lesbarkeit? Ist zu ungunsten aller Frauen. Und das finde ich viel bedenkenswerter. So krass schreibt heutzutage keine Zeitung mehr, da gibt es zumindest einen Schrägstrich! (Administrator/in)

        Viele Grüße Llwewellyn

        Antworten
      • Llewellyn sagte am 12. Juli 2013 um 14:26:

        Nachtrag:
        Aber schön, dass ihr antwortet und nicht meint, ich könnte ja mit irgendwelchen anderen Antworten einfach mitgemeint sein!

        Denn das wäre genauso absurd wie die These, dass Frauen bei männlicher Ansprache mitgemeint wären. Dass das in der Rezeption gar nicht funktioniert, ist durch Studien längst bewiesen.

        In diesem Sinne, Frauen, sucht euch Arbeit in Betrieben, die euch auch meinen und denen ihr die paar mehr Buchstaben wert seid!
        Zumindest, wenn ihr die Wahl habt.. 🙁

        Viele Grüße Llewellyn

        Antworten
        • Karim Geiger sagte am 18. Juli 2013 um 21:15:

          Jetzt mach aber mal halblang, liebe Llewellyn. Was ist denn schon dabei, wenn man die männliche Form benutzt? Oder sagst du beim Frühstück auch immer „Gib mir doch mal die Salzstreuerin“?

          Ganz ehrlich: Ich an der Stelle von STRATO würde mich freuen, wenn sich so eine überfeministische Nervensäge wie du nicht bei ihnen bewirbt. Frauen sind bei der heutigen Gesellschaft schon lange nicht mehr minderwertig oder gar gleichgestellt. Wir sind in einigen Punkten sogar schon dort angelangt, dass wir Männer (meist sogar auch noch von uns selbst) diskriminiert werden. Warum steht bei einer Anrede die Frau zuerst da? Warum ist der Weg zum Damenklo kürzer? Warum zahlt der Mann den Kinobesuch oder das Essen?

          Tut mir leid, aber so eine absolut schwachsinnige Kritik kann ich einfach nicht unkommentiert stehen lassen.

          Karim

          Antworten
  5. Nutzer sagte am 14. Juli 2013 um 22:19:

    Wohne in Stuttgart, gibt es hier im Kreis auch Tätigkeitsbereiche??

    Antworten
    • Christian sagte am 15. Juli 2013 um 16:26:

      Hallo, leider nein. Unser Hauptsitz befindet sich in Berlin und unsere Rechenzentren stehen in Karlsruhe und Berlin.

      Antworten
  6. Andreas sagte am 18. Juli 2013 um 16:06:

    Hört sich alles sehr Interessant an. Habt Ihr auch Verwendung für Netzwerker im Security Bereich?

    Gruß Andreas

    Antworten
  7. David sagte am 20. Juli 2013 um 16:38:

    Hi

    sind denn derzeit Stellen in Karlsruhe Frei?

    viele Grüße

    David

    Antworten
  8. Jan Czarnowski sagte am 24. Juli 2013 um 0:04:

    Wenn ich da so lese:
    Ab dem Paket PowerWeb Starter (ältere Pakete: ab BasicWeb XL) können Sie bei STRATO für Ihren Webauftritt neben den PHP-Versionen 3 auch die Versionen 4.4.x und 5 verwenden.

    Und das auf einer Seite die am 22.7 aktualisiert wurde dann frage ich mich ob das eine ernste Ausschreibung ist.

    Antworten
    • Christian sagte am 29. Juli 2013 um 10:57:

      Hallo Jan,
      wo hast du das gelesen?
      Die Ausschreibung ist natürlich ernst gemeint.
      Viele Grüße
      Christian

      Antworten

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