Willkommen im STRATO Blog. Hier gibt es News und Tipps rund ums Hosting.

 

Menu

Veröffentlicht am: 16. Dezember 2016

Eine verschlüsselte Nachricht wird überreicht.

So geht’s: WordPress auf SSL umstellen

Eine verschlüsselte Übertragung von Daten zwischen Browser und Webserver bringt zusätzliche Sicherheit. Deshalb legt Google zunehmend Wert darauf, dass Websites verschlüsselt per SSL übertragen werden und gewichtet diesen Faktor beim Ranking der Suchergebnisse. Hinzu kommt: Webbrowser weisen User immer deutlicher darauf hin, wenn eine Website nicht verschlüsselt übertragen wird.

Eine Umstellung Deiner Webseite auf SSL ist daher sehr zu empfehlen. Seit bei STRATO jedes Hosting-Paket ein gratis SSL-Zertifikat enthält, kostet die Umstellung keinen Cent extra und ist auch relativ leicht zu bewerkstelligen.

Dennoch sei darauf hingewiesen, dass die Umstellung auf SSL in manchen Fällen kompliziert werden kann. Der Workshop zeigt den Standardweg und gibt einige grundlegende Tipps für Lösungsansätze, wenn es schwieriger werden sollte.

Ausgangspunkt: Eine Website wird vom Browser als „nicht sicher“ eingestuft.

Ausgangspunkt: Eine Website wird vom Browser als „nicht sicher“ eingestuft.

SSL und https – was ist das?

SSL bedeutet „Secure Socket Layer“ und besagt, dass die Daten einer Website verschlüsselt vom Server zum Browser beziehungsweise vom Browser zum Webserver übertragen werden. Eine Verfälschung der Daten oder auch ein Diebstahl von Benutzerdaten vom Browser zum Server soll damit unmöglich gemacht werden.

Das zugehörige Übertragungsprotokoll ist https (Hypertext Transfer Protocol Secure) – im Gegensatz zum derzeitigen Standard http (Hypertext Transfer Protocol). Im Detail erklärt der Wikipedia-Eintrag zu https die Zusammenhänge recht verständlich. Zu erkennen ist eine SSL-gesicherte Webseite an der URL, die mit https:// beginnt.

Schritt 1: SSL-Zertifikat installieren

Damit SSL funktioniert, muss auf dem Webserver ein SSL-Zertifikat installiert sein. Bei STRATO ist in jedem Hosting-Paket ein solches von Symantec ausgestelltes Zertifikat kostenlos enthalten, die Installation gestaltet sich entsprechend einfach.

Im Kundenbereich Deines STRATO-Hosting-Pakets wählst Du dazu die Menü-Option Sicherheit – STRATO SSL.  Das aktiviert das kostenlose SSL-Zertifikat.

Im nächsten Schritt klickst Du auf den Button STRATO SSL und dann auf Zuweisen. Aus der Dropdown-Liste wählst Du die Domain Deines Blogs aus und klickst auf den Button Domain zuweisen.

So weist Du das SSL-Zertifikat Deiner Blog-Domain zu.

So weist Du das SSL-Zertifikat Deiner Blog-Domain zu.

Jetzt ist die Zuweisung in Bearbeitung und unter Status wird ein Uhr-Icon angezeigt. Typischerweise dauert die Bearbeitung einige Minuten bis zu einer Stunde. Dann ist das SSL-Zertifikat aktiv und Du siehst unter Status ein Vorhängeschloss-Symbol.

Im Status erscheint ein Vorhängeschloss-Symbol, sobald das SSL-Zertifikat aktiv und einsatzbereit ist.

Im Status erscheint ein Vorhängeschloss-Symbol, sobald das SSL-Zertifikat aktiv und einsatzbereit ist.

Sehr bequem ist die Funktion SSL erzwingen, die Du allerdings noch separat aktivieren musst. Das erspart einen manuellen Eintrag in der .htaccess-Datei Deiner WordPress-Installation und hat den gleichen Effekt.

Bei dem folgenden Fenster solltest Du die obere Variante mit 301-Weiterleitung wählen. Die temporäre Weiterleitung 302 solltest Du nur vorübergehend zum Testen der SSL-Umstellung verwenden. Natürlich kannst Du die Option jederzeit später von 302 auf 301 ändern.

Feature zur automatischen Weiterleitung aller Anfragen auf die neuen https://-URLs.

Feature zur automatischen Weiterleitung aller Anfragen auf die neuen https://-URLs.

Schritt 2: Suchen und Ersetzen in der WordPress-Datenbank

Wenn Du jetzt Deinen Blog aufrufst, wirst Du dennoch die Meldung bekommen, dass die Seite unsicher sei. Denn die aufgerufene Seite als solche wird zwar bereits SSL-verschlüsselt übertragen, nicht aber einige darin eingebundene Komponenten. Dazu gehören insbesondere Bilder, eventuell aber auch noch andere Elemente wie Youtube-Videos. Das kann aber auch beispielsweise HTML- oder Javascript-Code von Werbebannern sein. Und auch von Plugins eingebundene Elemente könnten die Ursache für das Problem sein. Selbst unflexibel programmierte Themes könnten http://-Referenzen enthalten.

Werden Elemente auf einer verschlüsselten Seite unverschlüsselt geladen, erzeugt das so genannten „mixed content“. Das macht die Seite per Definition insgesamt unsicher – mit entsprechender Warnmeldung im Browser. Bevor wir aber die Ursache analysieren, beheben wir zuerst ein Problem, das von WordPress selbst verursacht wird. Mit etwas Glück ist Dein Blog danach nämlich bereits komplett SSL-verschlüsselt und wirft keine Fehlermeldungen im Browser mehr aus.

Ungünstigerweise speichert WordPress die URLs von Bildern inklusive des Protokoll-Teils der URL direkt in Deinen jeweiligen Blogposts. Du musst daher alle http://-Referenzen in der WordPress-Datenbank in sichere https://-Referenzen umzuwandeln.

Am einfachsten regelst Du das mit dem Plugin Velvet Blues Update URLs. Wer sich damit auskennt, kann das natürlich auch mit der Datenbankverwaltung phpMyAdmin über den STRATO Kunden-Login direkt erledigen. In den Kommentaren zu diesem Beitrag wird als Alternative außerdem das Plugin Better Search Replace angesprochen, das sich für diesen Zweck ebenfalls eignet.

Update: Das ursprünglich empfohlene Plugin für diesen Zweck, Suchen & Ersetzen des Plugin-Entwicklers Inpsyde GmbH, lässt inzwischen kein direktes Ändern von URLs mehr zu.

Ein Plugin hilft dabei, unsichere URLs in WordPress durch sichere zu ersetzen.

Ein Plugin hilft dabei, unsichere URLs in WordPress durch sichere zu ersetzen.

Vorsicht: Bevor Du das Plugin benutzt, lege unbedingt ein Backup der WordPress-Datenbank an. Hast Du WordPress mit dem AppWizzard installiert, nutzt Du dazu am besten BackupControl von STRATO. Gehe hierfür in den STRATO Kunden-Login und wähle Sicherheit – STRATO BackupControl – Anwendungen (AppWizard). Wähle hier die entsprechende WordPress-Installation aus und klicke dann ganz unten auf manuelles Backup erstellen).

Sollte beim Suchen und Ersetzen der URLs etwas schief gehen, kannst Du das Backup wiederherstellen, um die Datenbank in ihren vorigen Zustand zurück zu versetzen.

Sollte beim Suchen und Ersetzen der URLs etwas schief gehen, kannst Du das Backup wiederherstellen, um die Datenbank in ihren vorigen Zustand zurück zu versetzen.

Hast Du WordPress manuell installiert, musst Du das Datenbank-Backup manuell anlegen. In den STRATO FAQ findest Du dazu eine Anleitung mit phpMyAdmin oder wahlweise via SSH.

URLs umwandeln mit Velvet Blues Update URLs

Im Plugin trägst Du bei Old URL  „http://www.deinedomain.de“ und bei New URL „https://www.deinedomain.de“ ins Eingabefeld ein, wobei Du natürlich statt „deinedomain.de“ Deine tatsächliche Domain verwendest. Falls Du bisher ohne „www.“ arbeitest, lässt Du es entsprechend weg. Wähle unter Step 2 alle Optionen an mit Ausnahme von Update ALL GUIDs.

Prüfe noch einmal, dass wirklich alles korrekt ist und Du bei den beiden URL-Feldern oben definitiv keinen Tippfehler gemacht hast. Ist alles okay, klickst Du auf Update URLs NOW.

Das Plugin ersetzt die alte http-URL an allen relevanten Stellen mit der neuen https-URL.

Das Plugin ersetzt die alte http-URL an allen relevanten Stellen mit der neuen https-URL.

Jetzt sind alle direkt in Deinen Blogposts eingebundene Elemente auf https:// umgestellt und werden damit SSL-verschlüsselt übertragen.

Wenn alles okay ist, signalisiert der Webbrowser eine sichere Verbindung.

Wenn alles okay ist, signalisiert der Webbrowser eine sichere Verbindung.

Schritt 3: Ergänzende WordPress-Anpassungen

Auch wenn jetzt schon alles okay zu sein scheint, solltest Du dennoch zwei Dinge in WordPress anpassen:

Stelle sicher, dass auch die Permalink-Einstellungen auf https:// umgestellt sind.

Stelle sicher, dass auch die Permalink-Einstellungen auf https:// umgestellt sind.

SEO nicht vergessen …

Ein letzter Schritt ist aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung relevant. Er informiert Google zuverlässig über den Wechsel zu SSL. Denn aus Google-Sicht sind die http://- und https://-Varianten nämlich zwei verschiedene Websites und es sollte mittelfristig nur noch die neue https://-Variante von Google erfasst werden.

Falls Du die Google Webmastertools bisher schon verwendet hast, gibt es dort bereits den Eintrag für die http://-Variante. Lege jetzt mit Property hinzufügen Dein Blog zusätzlich auch in der https://-Variante an und belasse die http://-Variante bestehen. Falls Du die Webmastertools bislang noch nicht benutzt hast, lege einfach nur die neue „Property“ mit der https://-URL an.

Hinweis: Anders als in diversen Tutorials im Web angegeben, solltest Du in den Webmastertools für die alte http://-URL keine Adressänderung vornehmen. Laut Google ist diese Option nicht für den Wechsel zu SSL sinnvoll und vorgesehen. Wenn Deine http://-URLs auf die https://-URLs umgeleitet werden – wie oben in den Strato-Einstellungen beschrieben und vorgenommen – erkennt Google den Wechsel automatisch.

Falls Du früher einmal bei Google Webmastertools eine Sitemap übermittelt hast: Stelle sicher, dass Du auch diese mit den neuen https://-URLs neu übermittelst. Setzt Du dafür ein Plugin ein,  achte darauf, dass es die Änderung entsprechend berücksichtigt.

Wenn Du Deinen Blog zum Beispiel in Profilen bei Facebook, Twitter, Instagram und Co. verlinkt hast, ändere auch dort die Links auf die https://-URL, damit diese Links Dein Blog direkt erreichen und nicht erst durch die Umleitung laufen.

Troubleshooting

Bekommst Du im Browser weiterhin eine SSL-Fehlermeldung, dann bleibt Dir eine genaue Fehleranalyse leider nicht erspart. Aufgrund der Vielzahl der möglichen Ursachen können wir hier nicht alle Eventualitäten besprechen. Wir zeigen aber, wie Du dem Problemen auf die Spur kommst.

Schaue zunächst die Optionen Deiner Plugins genau durch und ändere auch dort gegebenenfalls eingetragene URLs nach https://. Anzeigencode beispielsweise im Plugin Adrotate oder Ähnlichen könnte noch http://-URLs enthalten. Achte aber bei Änderungen darauf, dass diese externen URLs auch tatsächlich via SSL abrufbar sind, sonst hilft auch die Änderung auf https:// nichts.

Treten weiterhin SSL-Fehlermeldungen auf, ist zunächst entscheidend, die nicht mit SSL geladenen Elemente zu identifizieren. Das geht am einfachsten mit den Entwicklertools des Browsers Google Chrome, im Menü unter weitere Tools – Entwicklertools. Klickst Du dort auf den Reiter Security, zeigt Chrome Dir im Console-Fenster die problematischen Mixed Content-Elemente an.

Die Entwicklertools von Google Chrome helfen Dir, unsichere Elemente zu identifizieren.

Die Entwicklertools von Google Chrome helfen Dir, unsichere Elemente zu identifizieren.

Für die Fehlerbehebung sind sowohl Detektivarbeit als auch HTML- oder PHP-Kenntnisse nötig. Ist ein Plugin oder Theme als Übeltäter identifiziert, solltest Du zunächst im zugehörigen Supportforum bei WordPress nach Hilfe suchen. Dort wirst Du schnell feststellen, ob es eine Lösung gibt, oder ob Du das Theme oder Plugin wechseln musst.

Als Übergangslösung könnest Du bei Themes ein Child-Theme anlegen und entsprechende Anpassungen vornehmen. Plugins könntest Du kopieren und daraus ein eigenes Plugin mit entsprechend verändertem Code bauen. Das löst zumindest vorübergehend das SSL-Problem. Langfristig wirst Du Dir da aber jeweils eine dauerhafte Alternative suchen müssen, wenn Du das Theme beziehungsweise Plugin nicht selbst weiter pflegen und aktualisieren willst oder kannst.

Warum ist „Mixed Content“ problematisch?

Das wirklich unangenehme an einer SSL-Umstellung ist, dass sich die verschiedenen Webbrowser sehr unterschiedlich verhalten, wenn sie auf unsichere Webseiten stoßen. Das sind Webseiten, die zwar mit SSL übertragen werden, aber unsichere Elemente enthalten.

Manche Browser bringen nur einen dezenten Hinweis, andere suggerieren dem User eine große Gefahr und bieten gleich auch noch eine Möglichkeit, die Website als gefährlich zu melden. Selbst wenn die Ursache nur ein einziges, nicht verschlüsselt geladenes Bild ist, von dem keine wirkliche Gefahr ausgeht, bekommt der User den Eindruck großer Gefahr vermittelt.

Besonders aggressiv warnt Firefox bei SSL-Fehlern.

Besonders aggressiv warnt Firefox bei SSL-Fehlern.

Deshalb ist es wichtig, sehr genau darauf zu achten, dass wirklich die komplette Website SSL-verschlüsselt übertragen wird. Du solltest Deine Website nach der Umstellung ausgiebig testen, damit wirklich nirgendwo ein Problem auftritt. Denn natürlich findet es kein Leser – und erst recht nicht Suchmaschinen – besonders lustig, wenn statt Deiner Inhalte ein dicker, roter Alarm aufpoppt.

Wenn Du abschließend nochmal testen willst, ob wirklich alles okay ist, gibt Dir der SSL-Test von SSL Labs zusätzliche Sicherheit.

Alles okay? Der SSL-Report von Qualys prüft, ob alles sicher ist.

Alles okay? Der SSL-Report von Qualys prüft, ob alles sicher ist.

Zum Abschluss noch ein Hinweis

Dieser Workshop behandelt den typischen Weg einer SSL-Umstellung von WordPress. Aufgrund der Vielzahl von Themes, Plugins und eventuell individueller Anpassungen können sich Probleme ergeben, die sich in einem solchen Workshop nicht abdecken lassen. Nimm Dir Zeit für die Umstellung und bereite alles gut vor, dann stehen die Chancen für einen reibungslosen Übergang sehr gut. Viel Erfolg!

Tags: Wordpress

Der Autor:

Autor: Franz Neumeier

Ich bin Franz Neumeier, war jahrelang Chefredakteur bei IT-Zeitschriften wie PC Professionell, Internet Professionell und Internet Magazin. Inzwischen habe ich mich als freier Autor vor allem auf Kreuzfahrt-Themen spezialisiert, betreibe mehrere Websites und schreibe für STRATO über verschiedene Themen, vor allem über WordPress und übers Bloggen.

19 Kommentare

  1. Franz Neumeier sagte am 18. Dezember 2016 um 9:36:

    Ich habe am Wochenende mein eigenes Blog auf SSL umgestellt. Aus den Erfahrungen daraus noch eine schnelle Anmerkung:

    Das Suche&Ersetzen-Plugin benutze ich seit Jahren ohne Probleme, aber diesmal hat es stellenweise den Dienst verweigert – sprich: Ersetzungen einfach nicht durchgeführt. Zugegeben, mein Blog ist sehr groß und es waren über 10.000 Ersetzungen nötig; vermutlich hat das das Plugin in die Knie gezwungen.

    Dennoch würde ich das Suchen&Ersetzen zunächst mit dem im Beitrag beschriebenen Plugin probieren. Falls Ihr aber auf das gleiche Problem wie ich stoßen solltet, gibt’s alternativ das Plugin „Better Search Replace“ (https://de.wordpress.org/plugins/better-search-replace/), das aber einen kleinen nachteil hat: In der Gratis-Version hat es zwar ebenfalls einen Test-Modus, gibt aber keine Vorschau, was beim Echt-Durchlauf genau in der Datenbank geändert wird. Insofern muss man hier beim Suchen und Ersetzen noch penibler darauf achten, dass wirklich alles passt (oder die recht teure Pro-Version für 59 Dollar kaufen).

    Für alle, die viel mit dem RSS-Feed des eigenen Blogs arbeiten, also z.B. Blog-Beiträge mit Hilfe von IFTTT automatisiert bei Facebook posten lassen oder Ähnliches, hat „Better Search Replace“ einen relevanten Vorteil: Es bietet die Option, die „guid“-Datenbank-Felder in WordPress beim Suchen und Ersetzen der Blog-Domains auszuklammern. WordPress selbst empfiehlt, diese „guid“ generell nie zu ändern und in der Tat ist das zur SSL-Umstellung des Blog auch nicht nötig.

    Kurz zur Erklärung: Diese GUID dient innerhalb von WordPress als eindeutige Identifikation eines Beitrags und wird von RSS-Readern benutzt um zu erkennen, ob ein Beitrag schon einmal erfasst wurde oder nicht. Ändert sich die GUID eines Postings, geht der RSS-Reader also davon aus, dass es sich um einen neuen Beitrag handelt. Korrekterweise sollte man die GUID also nicht ändern. Wenn RSS für Dich aber keine nennenswerte Rolle spielt, kann man das aus Bequemlichkeit beim Suchen und Ersetzen schonmal geflissentlich ignorieren …

    Antworten
  2. Daniel sagte am 30. Dezember 2016 um 19:50:

    Das Umstellen ist eigentlich kein großes Problem für alle, die sich ein wenig mit der Materie auskennen. Search & Replace funktioniert bestens. Und wer nicht auf irgendwelche Caching-Geschichten „herein fällt“, bekommt das ohne weiteres hin.

    Leider gibt es noch immer einige Themes, bei denen http fest irgendwo eingetragen und somit eine korrekte SSL-Verbindung verhindern. Selbst in Plugins fand ich bereits feste Einbindung (z.B. von Fonts) via http. Nervig sowas …

    Antworten
  3. Max Shu sagte am 4. Januar 2017 um 15:22:

    Klasse Artikel und immer weiter so! Dann heißt es wohl jetzt Blog auf SSL umstellen…

    Antworten
  4. Willem sagte am 31. Januar 2017 um 20:28:

    Im Bezug die Änderung der URLs hat bei mir Search und Replace auch nicht Funktioniert vielleicht liegt es daran das es jetzt HTTPS betrifft, dann bin ich von einen bekannte auf die folgende aufmerksam gemacht worden: „Velvet Blues Update URLs“ diese brauchte +/- 10 sec. und hat alles für mich umgeändert ohne Probleme.

    Weiterhin hat alles super geklapt mit diesen artikel.
    Danke

    Antworten
  5. Ralf sagte am 12. März 2017 um 12:08:

    Hallo,
    ich bekomme folgenden Fehler:

    Fehler:Dein Suchbegriff enthält die aktuelle URL deiner Seite. Wenn du deine Seiten-URL ersetzt, funktioniert deine Seite wahrscheinlich nicht mehr. Wenn du die URL trotzdem ersetzen willst (und du weißt, was du tust), benutze bitte die Exportfunktion. Mache unbedingt ein Backup deiner Datenbank, bevor du das geänderte SQL importierst.
    Diese Meldung

    Vielen Dank für die Anleitung

    Antworten
  6. Marlis sagte am 5. April 2017 um 13:26:

    Wir haben derzeit noch kein Weblog laufen, sondern nutzten den Webshop für unseren Blumen- und Orchideenversand. Hier hingegen hat das mit der Umstellung absolut problemlos geklappt. Die Erstellung des Zertifikates dauerte zwar ein paar Tage aber dann ging alles relativ schnell und reibungslos. Die von uns ( frei und nicht über das softwareeigene Plug-in bei epages) eingebundenen Google Maps produzierten eine Fehlermeldung, die aber schnell behoben werden konnte. Für WordPress sehen wir uns mit diesem Blogbeitrag gut gerüstet, wobei das direkt beim Start sicherlich keine Probleme bereiten wird.
    Beste Grüße nach Berlin und vielen Dank.

    Antworten
  7. Claudia Wersing sagte am 18. April 2017 um 8:33:

    Hallo,
    auch ich habe das Problem welches Ralf und Denise beschreiben, mit der gleichen Fehlermeldung:
    „Dein Suchbegriff enthält die aktuelle URL deiner Seite. Wenn du deine Seiten-URL ersetzt, funktioniert deine Seite wahrscheinlich nicht mehr. Wenn du die URL trotzdem ersetzen willst (und du weißt, was du tust), benutze bitte die Exportfunktion. Mache unbedingt ein Backup deiner Datenbank, bevor du das geänderte SQL importierst.“

    Leider weist mich der Strato Kundenservice, der hier als Anlaufstelle für das Problem vorgeschlagen wird, ab und sagt, es ist kein Strato Problem, sondern ein WordPress Problem, und somit ist Strato nicht zuständig.

    Gibt es mittlerweile eine Lösung?

    Viele Grüße

    Antworten
    • Franz Neumeier sagte am 18. April 2017 um 9:27:

      Hallo Claudia,

      hast Du es schonmal mit dem weiter oben in den Kommentaren angesprochenen Plugin „Better Search & Replace“ probiert? Ansonsten wurde hier auch das Plugin „Velvet Blues Update URLs“ angesprochen – das habe ich eben mal schnell mal getestet (Achtung, keine Garantie, war wirklich nur ein Schnelltest, also Backup auf keinen Fall vergessen!) und das scheint sehr gut zu funktionieren.

      Ich vermute fast, dass die Fehlermeldung in dem ursprünglich im Beitrag angesprochenen Plugin als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme bei einem kürzlichen Updaten hinzu gekommen ist. Denn als ich den Beitrag recherchiert und geschrieben habe, war das Ersetzen von URLs damit problemlos möglich, d.h. ohne den in der Fehlermeldung georderten Umweg über den SQL-Export. Ich werde den Beitrag oben umgehend ändern …

      Herzliche Grüße
      Franz

      Antworten
      • Claudia Wersing sagte am 18. April 2017 um 9:38:

        Hallo, danke für diese schnelle Rückmeldung. Ich habe alle drei vorgeschlagenen Plugins ausprobiert. Ja, du wirst recht haben, es ist eine neue Sicherheitsmaßnahme.
        Viele Grüße
        Claudia

        Antworten
        • Franz Neumeier sagte am 18. April 2017 um 10:09:

          Aber die zitierte Fehlermeldung taucht nur bei dem direkt im Beitrag angesprochenen Plugin „Suchen & Ersetzen“ von Inpsyde auf, oder? Denn bei den anderen beiden Plugins wäre mir das jetzt nicht bekannt …

          Antworten
  8. Johann sagte am 18. Mai 2017 um 10:42:

    Hallo,

    ich nutze das Plugin Autoptimize zur Code-Komprimierung und Cachify für die Erstellung gecachter Seiten. Gibt es da Probleme bei der Umstellung?

    Danke für den wirklich informativen Artikel
    Gruß Johann

    Antworten
    • Franz Neumeier sagte am 18. Mai 2017 um 13:29:

      Hallo Johann,

      grundsätzlich sollten da keine Probleme entstehen – aber ich habe die beiden Plugins nicht daraufhin getestet; ich denke, dass musst Du einfach ausprobieren. In Sachen Code-Optimierung gibt’s zu SSL eigentlich keine Berührungspunkte, die zu Schwierigkeiten führen könnten und das Cache-Plugin würde ich während der Umstellung sicherheitshalber deaktivieren. Cache-Plugins sollten zwar keine grundsätzlichen Probleme bei der SSL-Umstellung machen, können aber Verwirrung auslösen, wenn sie gecachte Seiten ausliefern, die so eigentlich gar nicht mehr existieren – sprich: man verändert eine Einstellung und verzweifelt, weil die Änderung nicht sichtbar wird, weil das Cache-Plugin noch die alte Version ausliefert.

      Herzliche Grüße
      Franz

      Antworten
  9. Ulrich Bosbach sagte am 21. Mai 2017 um 18:04:

    Hallo,
    vielen Dank für die tolle Beschreibung. Ich habe heute meine Webseite gemäß den Anleitungen auf https umgestellt. Bis zum „Schritt 3“ hat bei mir alles geklappt.
    Beim „Schritt 3“ muß ich bei meiner Installation anders vorgehen als beschrieben. Ich habe eine Multisite-Installation und bei Strato kann ich die WordPress-Adresse und die Website-Adresse im WordPress dashboard nicht eingeben. Auf meiner LocalHost-Installation ist dies möglich. Was kann ich hier machen, um das abzuschließen?
    Vorab vielen Dank
    Ulrich

    Antworten
  10. Ulrich Bosbach sagte am 23. Mai 2017 um 9:36:

    Hallo Nicole,
    ich habe Euren Kundenservice soeben kontaktiert und mir wurde gesagt, die Einstellungen gemäß Schritt 3 wie von Euch beschrieben wäre nicht nötig. Ich habe den Techniker darauf hingewiesen, dass ich eine Multisite Installation habe und die site-url als auch permalinks in der WordPress Installation von Strato hinsichtlich https nicht änderbar sind. Er sagte mir das wäre nicht erforderlich und er meinte den Blogbeitrag sollte man abändern. Könnt Ihr das von Eurer Seite bestätigen?
    Vorab vielen Dank
    Ulrich

    Antworten
    • Franz Neumeier sagte am 23. Mai 2017 um 19:20:

      Hallo Ulrich,

      grundsätzlich stimmt, dass man die Einträge in WordPress meist nicht ändern muss, weil WordPress das selbst tut. Insofern sollte es mit hoher Wahrscheinlichkeit auch in Deiner Multisite-Installation funktionieren. Allerdings gibt es Fälle, in denen WordPress, aus welchen Gründen auch immer, die Umstellung nicht automatisch übernimmt. In diesen Fällen ist dann ein manueller Eintrag nötig. Den genauen Zusammenhang, wann das passiert, kenne ich leider nicht, beziehe mich damit aber auf diverse Einträge in Support-Foren, wo dieses Problem diskutiert wird.

      Zugegebenermaßen kenne ich mich mit Multisite nicht aus, kann Dir also zu diesem speziellen Aspekt nichts sagen kann. Ich wüsste aber keinen Grund, warum Multisite sich hier von einfachen WordPress-Installationen unterscheiden sollte.

      Herzliche Grüße
      Franz

      Antworten

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *
Bitte beachte, dass sich Dein Kommentar auf den Artikel beziehen sollte. Wenn Du ein persönliches Kundenanliegen besprechen möchtest, wende Dich bitte an unseren Kundenservice auf Facebook, Twitter oder über Hilfe & Kontakt.

Hier bloggen

Lisa Kopelmann
Online-Redakteurin für Blog, Facebook und Co.

Nicole Stutterheim
Schreibt über Domains, Hosting & HiDrive

Michael Poguntke
Berichtet über Homepage-Baukasten, Webshops & Server

Bianca Restorff-Adrion
Schreibt über Karriere & die Menschen bei STRATO

Philipp Wolf
Online-Redakteur für Blog, Facebook und Co.

Christian Lingnau
Bloggt über WordPress & andere CMS

Franz Neumeier
Gibt Tipps zum erfolgreichen Bloggen

Sven Hähle
Kennt sich bei Domains hervorragend aus

Jörg Geiger
Hat für Online-Speicher und Server Tipps parat

Patrick Schroeder
Erzählt Stories über uns als Arbeitgeber