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Veröffentlicht am: 23. März 2016

Aktualisiert am: 05. Juli 2016

Abbildungen der Speaker bei Rock the Blog

CeBit-Bloggerkonferenz: 3 Gedanken nach „Rock the Blog“

Die Bloggerkonferenz auf der CeBit wirft Fragen auf: Welchen Herausforderungen müssen wir uns in Zukunft stellen? Können wir als Content-Schaffende aus der Masse herausstechen? Und wie nutzen wir den Erfolg anderer?

Im Rahmen der Fortbildungsmöglichkeiten bei STRATO bin ich am 18. März mit dem frühen Zug nach Hannover gefahren und habe die Konferenz „Rock the Blog“ auf der CeBit besucht. Drei Stages und 36 Vorträge spannen einen Bogen zwischen Blogs, sozialen Medien und digitalem Marketing. Nach der Fülle ist es nun Zeit, sich zu sammeln: 3 Gedanken zum Stand der digitalen Medien.

Gedanke 1: Displays werden allgegenwärtig

Wir sind von unseren Smartphones besessen. Die durchschnittliche Häufigkeit, wie oft wir unser Smartphone checken („Hat wer geschrieben?“, „Kam eine neue Mail?“), kann vereinzelt bei 150 Checks am Tag liegen. Nicht zu Unrecht hat Sascha Pallenberg von mobilegeeks.de über die Generation Palmreader gesprochen.

Das Display auf der Hand wird allerdings nicht das einzige Feld sein, auf dem Inhalte verbreitet werden: Der Screen im bald autonom fahrenden Auto wird uns ebenso informieren wie die digitalen Schaufenster der Läden auf den Straßen. Möglich wird das durch neue Display-Technologien, die sich auf transparenten und flexiblen Flächen verbreiten.

Allerdings führt das wohl kaum dazu, dass wir mehr Informationen aufnehmen können als jetzt schon. Denn wir können uns immer nur auf eine Sache konzentrieren. Tenor: Es gibt kein Multitasking.

Kurzum: Die Konkurrenz um die Displays und die Aufmerksamkeit der Nutzer wird größer. Wenn Du Besucher, Leser oder Käufer gewinnen willst, musst Du in der Content-Flut gut schwimmen können. Das führt uns zum zweiten Gedanken.

Gedanke 2: Lang lebe AIDA

Wer in der Masse herausstechen will, der muss sich beim Kampf um die Sichtbarkeit bemühen. Auf der Konferenz wird deswegen auch gerne über das AIDA-Modell gesprochen, eine sehr klassische Herangehensweise aus der Werbung.

A ttention: Wie erreiche ich die Aufmerksamkeit der Zielperson?
I nterest: Wie bringe ich sie dazu, sich für mein Produkt zu interessieren?
D esire: Wie wecke ich bei dieser Person ein Begehren?
A ction: Wie bringe ich diese Person am Ende zu einer Handlung, z.B. einen Download oder Einkauf?

Wie Blogger, Redakteure und Marketer dieses Modell für sich nutzen können, darüber hat zum Beispiel Robert Weller von Toushenne gesprochen. Die These überrascht nicht, sollte aber immer wieder ins Bewusstsein gerufen werden: Inhalte müssen gut aufbereitet werden.

Für den Verkauf könnte das grob bedeuten:

A ttention: Ein großes Bild macht mich aufmerksam für die Sache.
I nterest: Das Keyvisual, ein professionell geschossenes  Foto, weckt meine Neugier.
D esire: „Will ich haben“ – mittels Emotion, Argumenten und/oder weiteren Informationen wird mein Interesse in eine Überzeugung gewandelt. Was bei Shops gut funktioniert: Videos, die ein Produkt präsentieren.
A ction: „Wo ist der Kauf-Button?“ Ein roter Button auf weißem Hintergrund ist gut sichtbar, ein grauer wird zu weniger Verkäufen führen.

Gedanke 3: Die Macht der Influencer

Eine wesentliche Rolle bei der überzeugenden Vermittlung von Botschaften spielt immer mehr die einzelne, konkrete Person. Blogger und YouTuber haben in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen und wurden zu den Pop-Stars für die junge Zielgruppe.

Ein Beispiel ist Sara Bow: Auf der Konferenz hat sie über YouTube als Business Modell gesprochen. Als Jugendliche hatte sie vor neun Jahren auf YouTube und eigenem Blog angefangen, Tipps zu Mode und Makeup zu geben. Heute lebt die 23-Jährige von ihrem Einfluss auf die Kaufentscheidungen ihrer Fans und Follower.

Das sogenannte Influencer Marketing, also die Bewerbung von Produkten über Personen wie Sara,  ist auch bei „Rock the Blog“ ein wichtiges Thema. Hier bleibt der Blog weiterhin ein begehrtes und gewinnbringendes Medium: Die Agentur Blogfoster nutzt diesen Aspekt und vermittelt seit einigen Jahren erfolgreich Kooperationen zwischen Bloggern und Unternehmen, die auf Influencer Marketing setzen.

Wer sich also daran versuchen möchte: Ein eigener Blog ist schnell angelegt.

Aktualisierung 05.07.2016, Philipp: Der Hinweis auf die Stellenausschreibung für einen Online-Redakteur wurde entfernt.

Der Autor:

Autor: Philipp Wolf

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