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Veröffentlicht am: 04. Dezember 2014

Mann mit Brille

Qualität und Experten-Status direkt nutzen

Je professioneller ein Blog geschrieben ist und je mehr Experten-Status sich der Blogger in seinem Themengebiet erarbeitet, desto einfacher lässt sich mit dieser Reputation auch Geld verdienen – unabhängig von Bannern, Affiliate oder Gastbeiträgen.

Das Blog dient hierfür als Visitenkarte und als Selbstvermarktungs-Plattform und hilft beim Anbahnen von Geschäften: Aufträge für Artikel in Zeitungen, Fachzeitschriften oder Kundenmagazinen, Moderation von Podiumsdiskussionen auf Messen, Beratung von Unternehmen zum jeweiligen Fachthema. Strebt ein Blogger solche Engagements an, ist es sinnvoll, die eigenen Leistungen auf einer Portfolio-Seite im Blog entsprechend darzustellen – quasi als offene Bewerbung.

Content verkaufen

Wer als Blogger hochwertigen, einzigartigen Content bietet, kann Teile des Blogs mit einer Bezahlschranke versehen. Solche Modelle sind gerade im Entstehen. So könnte beispielsweise nach dem Freemium-Modell ein Text im Blog zwar kostenlos angeboten werden, der Zugriff auf eine umfassende Bildergalerie oder auf ein zugehöriges Essay als PDF kostet aber beispielsweise 50 Cent.

Das Schwierige dabei ist die Zahlungsabwicklung. Flattr als rein freiwillige Zahlung wirft meist nur Cent-Beträge ab, schon weil der Dienst viel zu wenig User hat. Zudem eignet sich Flattr auch nicht dazu, echte Bezahlhürden aufzubauen.

Neu ist das vielversprechende Later Pay (laterpay.net), das es dem Leser sehr einfach macht: Zunächst muss er nämlich auch beim Zugriff auf zahlungspflichtigen Content keinen Account anlegen. Er kann also schnell, bequem und direkt auf den Content zugreifen. Erst wenn sich eine Summe von fünf Euro angesammelt hat, muss er tatsächlich bezahlen.

Wer viel zu einem speziellen Thema schreibt, kann seine Inhalte als eBooks verkaufen – sei es direkt im Blog mit Zahlung via Paypal, sei es über die Veröffentlichung des eBooks beispielsweise über ePubli oder Amazons KDP.

Tipp: Interessanterweise funktionieren eBooks (und sogar gedruckte Bücher) auch, wenn die enthaltenen Beiträge im Blog auch gratis verfügbar sind. Der Leser honoriert die strukturierte Zusammenfassung zahlreicher Einzelbeiträge in eBook-Form.

Nicht jede Monetarisierung funktioniert für alle Blogs gleichermaßen

Nicht alle vorgestellten Wege, mit einem Blog Geld zu verdienen, sind sinnvollerweise in einem Blog gleichzeitig umzusetzen. Je nach Thema und Situation sind die Methoden unterschiedlich effizient. Entsprechend sollte man als Blogger insbesondere die individuell passende Balance zwischen Geld verdienen und Glaubwürdigkeit definieren und bei der Monetarisierung eine klare Strategie verfolgen.

Auf meinem eigenen Blog, cruisetricks.de, ist mir beispielsweise sehr wichtig, eine hohe Experten-Reputation aufzubauen und zu erhalten, sodass ich komplett die Finger von bezahlten Gastbeiträgen lasse. Weil dafür auch eine hohe Glaubwürdigkeit und journalistische Unabhängigkeit entscheidend ist, vermeide ich jede redaktionelle Verquickung von Werbung und Textinhalten, die eine Nähe zum Gegenstand der Berichte vermuten ließe. Und wenn man sich um die Vermarktung möglichst wenig kümmern will, sind Google Adsense und vertikale Netzwerke ideal – Banner-Code einmal einrichten und sich danach nicht mehr damit belasten.

An einem Hosting-Paket für ein Blog interessiert? Informationenen über unsere Hosting-Angebote gibt es auf unserer Website.

Der Autor:

Autor: Franz Neumeier

Ich bin Franz Neumeier, war jahrelang Chefredakteur bei IT-Zeitschriften wie PC Professionell, Internet Professionell und Internet Magazin. Inzwischen habe ich mich als freier Autor vor allem auf Kreuzfahrt-Themen spezialisiert, betreibe mehrere Websites und schreibe für STRATO über verschiedene Themen, vor allem über WordPress und übers Bloggen.

Ein Kommentar

  1. grep sagte am 7. Dezember 2014 um 18:56:

    Hallo …,

    es ist durchaus verständlich, d. ein Webmaster mind. darin bestrebt sein dürfte, seinen Content (Inhalt) derart zu monetarisieren, sodass sich bilanzierend d. Webseite entspr. amortisiert.

    Stichwort: ‘Bezahlter Content’.
    Aus meiner Sicht als Verbraucher stören mich werbe- u. / od. spendenfinanzierte Webseiten weitaus weniger als d. ‘gewisse Zwang’ für betreffende Inhalte bezahlen zu müssen …!

    Natürlich mag d. eine Glaubensfrage sein, ich optiere aber explizit gegen ‘bezahlte Inhalte’ …; denn es geht auch anders – aus meiner Sicht besser.

    Ciao, Sascha.

    Antworten

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