Website Management: Optimieren ohne Ende

Website Management: Optimieren ohne Ende

Erfolgreiche Websites wie www.strato.de entwickeln sich laufend weiter. Um einzelne Maßnahmen bewerten zu können, wird das Benutzerverhalten bis ins Detail ausgewertet.

Eine Website ist nie fertig: Kunden brechen den Bestellprozess ab, eine Landingpage wird zu selten aufgerufen, das neue Video kaum abgespielt. Um solche Schwachstellen zu finden, gibt es Webanalyse-Tools wie econda. Mit ihrer Hilfe lassen sich Herkunft, Verweildauer und Klickpfade genau nachvollziehen. Bei STRATO sind es vor allem die Kollegen vom Website Management, die das Besucherverhalten analysieren und die Nutzerführung kontinuierlich optimieren.

Implementierungsplan

„Zunächst legen wir im Implementierungsplan fest, was an welcher Stelle gemessen werden soll“, erklärt Sandro Kopte, Leiter Website Management. Zum Einsatz kämen Econda und parallel Google Analytics. „Auf diese Weise können wir im Zweifel abgleichen, ob fallende Werte ein Fehler des Tools sind oder die Besucherzahlen tatsächlich einbrechen.“

Neue Websites oder Änderungen an bestehenden werden genau unter die Lupe genommen. Denn nicht alles funktioniert nach Plan: Nach einer Anpassung der Texte auf einer wichtigen Seite sind plötzlich Verweildauer und Absprungrate gestiegen. Daraufhin hat das Team von Sandro mit den Portalentwicklern kurzfristig alles rückgängig gemacht, neue Texte eingespielt und zum Schluss bessere Ergebnisse erzielt.

Gelernte Usability

Bei Seiten mit viel Text und Videos kann und soll hingegen die Besuchszeit lang sein. Zum Homepage-Baukasten etwa gibt es eine ganze Reihe von Referenzkunden-Videos, in denen Kunden über ihre Erfahrungen berichten. Das Ziel dieser Seiten besteht darin, dass sich Kunden ausführlich über das Produkt informieren.

Doch Optimierungsbedarf gab es auch hier: Weil Besucher für die weiter unten platzieren Videos scrollen mussten, wurden diese nur selten abgespielt. „Dann haben wir ein Video-Karussell analog zu Youtube gebaut“, sagt Sandro. Der Vorteil sei, dass die Usability der Playlists auf der rechten Seite schon gelernt ist. „Die Zugriffszahlen sind seitdem deutlich gestiegen, auf der Heatmap glüht das jetzt förmlich.“

Fazit

Mit Webanalyse lassen sich Inhalte, Navigation, Gestaltung und Bestellprozess immer weiter optimieren. Dabei sollten Webmaster zwischen den Zielen einzelner Seiten unterscheiden und die gesamte Benutzerführung im Blick haben (eine Änderung auf Seite A kann auch Auswirkungen auf Seite B haben). Wer alle Maßnahmen nacheinander durchführt und dokumentiert, kann erst das volle Potenzial von Webanalyse nutzen. Und dann macht das richtig Spaß.

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  1. Avatar

    sagte am

    Jede Website ist eine “perpetual beta” und trotzdem auch eine 24×7-Vertriebskraft. Websites mit Google Analytics oder auch anderen Tools zu analysieren und dann zu optimieren, ist der einzig richtige Weg, die Nutzererfahrung zu verbessern, um die Geschäftsziele zu erreichen

    Sehr schön und weiter so – Happy analyzing!

    Antworten

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