Neue Domainendungen: Warum wir sie brauchen

Neue Domainendungen: Warum wir sie brauchen

Ob .web, .shop, oder .berlin – das Internet wird bunter. Vier Gründe, warum wir uns auf die neuen Domainendungen freuen können.

Die neuen Top-Level-Domains (TLDs) werden den angespannten Domainmarkt kräftig aufmischen. Davon profitieren Unternehmer und Endkunden gleichermaßen – schließlich bekommen alle die Chance, sich attraktive Domains zu sichern. Und das ohne kostspielige Auktionen oder Bindestriche.

1. Bestellen ist besser als ersteigern

Mehr als 15 Millionen .de-Domains sind bei der denic registriert. Interessante Adressen sind meist längst vergeben. Mit etwas Glück steht der Wunschname zum Verkauf. Doch häufig sind die Preise auf einschlägigen Plattformen astronomisch: aktien.de etwa wechselte für 500.000 Euro den Besitzer, fotograf.de für 90.000. Selbst wenn das Extrembeispiele sind – Händler registrieren auch weniger beliebte Namen, um sie anschließend gewinnbringend zu verkaufen.

Die neuen Adressen sind noch nicht vergeben. Auf der Domain-Wunschliste von STRATO haben alle die gleichen Chancen. Wer sich hier einträgt, wird sofort informiert sobald die Wunschadresse bestellbar ist.

2. Suchmaschinenfreundlich

Google zufolge werden die neuen Domainendungen keinen direkten Einfluss auf das Ranking haben. „Wir wollen den Usern immer die besten Resultate liefern (…) – egal ob das eine .com oder .de oder .whatever ist“, so Matt Cutts vom Spam-Team. Erst nach einer Übergangs- und Lernphase könnten Suchmaschinen die neuen Websites bewerten.

Bessere Platzierungen sind trotzdem denkbar. Schließlich werden mit den neuen Endungen auch neue Keyword-Domains wie aktien.shop oder fotograf.berlin vergeben. Mit anderen Worten: Selbst wenn .shop und .berlin per se keine Vorteile bieten, ist das für Suchmaschinen relevante Schlüsselwort mit dabei – und das ohne Bindestrich.

3. Passend und individuell

Bei generischen Domainendungen haben Besucher zudem sofort eine Ahnung, worum es geht und wer gemeint ist. Für einen Golfclub wäre .golf die erste Wahl, für Makler die Endung .immo. Das heißt zwar nicht, dass solche Endungen zu bestimmten Inhalten verpflichten. Doch Usability-Experten wissen: Entscheidend sind die Erwartungen der Besucher. Besonders passende und spezifische Endungen wie .shop dürften deshalb schon bald zum Standard gehören.

4. Lokalkolorit mit .berlin und .bayern

Das Gleiche gilt für geografische TLDs. Interessant sind .berlin oder .koeln vor allem für Unternehmer, die ihre Produkte und Dienstleistungen vor Ort anbieten: Restaurantbetreiber, Handwerker, Händler, Ärzte, Apotheken, Rechtsanwälte. Außerdem praktisch: currywurst.berlin ist kürzer und prägnanter als currywurst-berlin.de.

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    Ingrid Wettermann sagte am

    ich will gerne eine aussagefähige und unabhängige Webadresse.

    Ingrid Wettermann

    Antworten

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