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Veröffentlicht am: 25. November 2014

Geld in der Hosentasche

Native Advertising, Gastbeiträge und Sponsoring

Wenn sich Werbung und Content vermischen, wird es zumindest in Hinblick auf die Glaubwürdigkeit des Blogs heikel. Mit etwas Fingerspitzengefühl lässt sich mit Werbemischformen trotzdem Geld verdienen.

Gastbeiträge und bezahlte Links

Die Angebote sind verlockend: Ein Werbekunde bietet einen „hochwertigen, individuell geschriebenen Gastbeitrag“ zu einem Thema, das zum Blog passt und zahlt dafür: manchmal 50 Euro, manchmal aber auch 200 Euro. Einzige echte Bedingung: Der Beitrag muss einen bestimmten Link enthalten.

Google nennt das „gekaufte Links“ und droht mit Abstrafung – für ein Blog, das sich gerade mühsam auf die erste Seite der Suchergebnisse bei ein paar Suchbegriffen vorgekämpft hat, wäre das fatal. Ob man sich auf solche bezahlten Gastbeiträge einlässt, sollte man sich sehr genau überlegen und gegebenenfalls zumindest darauf bestehen, dass Links mit dem Attribut „rel=nofollow“ ausgestattet sind. Für den Kunden ist dann freilich der erhoffte SEO-Effekt dahin und der Deal platzt in der Regel.

Tipp: Bei Gastbeiträgen immer darauf achten, sich nicht zu billig zu verkaufen und auch den zeitlichen Aufwand mit einberechnen – zumal die Qualität der Texte meist sehr zu wünschen übrig lässt. Redaktionelle Beiträge entfalten für den Werbepartner wesentlich mehr Wert als Banner-Werbung. Entsprechend mehr sollte er auch dafür bezahlen. Kostenlos sollte man Gastbeiträge eigentlich nur verwenden, wenn sie tatsächlich hohen Mehrwert für den Leser bringen.

Bezahlte Blogbeiträge

Immer häufiger lassen sich Blogger direkt vom Firmen direkt dafür bezahlen, dass sie über deren Produkte oder Dienstleistungen bloggen. Als anspruchsvoller Blogger sollte man sich nicht vor den PR-Karren spannen lassen, in jedem Fall aber dem Leser gegenüber die genauen Umstände der Zusammenarbeit offenlegen und keine unabhängige Berichterstattung vortäuschen. Wie weit solche Beiträge der eigenen Glaubwürdigkeit trotzdem schadet, muss jeder für sich selbst herausfinden.

Sponsoring

Eine besonders elegante Finanzierungsmöglichkeit ist das Sponsoring. Vor allem bei Nischen-Themen kann es interessant sein, einen Partner zu finden, der das Blog langfristig unterstützt und dafür entsprechende Erwähnung im Blog bekommt – strikt von den redaktionellen Texten getrennt allerdings. Für den Leser muss klar erkennbar sein, was vom Sponsor kommt und was unabhängige Blogbeiträge sind.

Ein Sponsor muss verstehen, dass der Deal keine verkappte Werbung beinhaltet. Das Ziel ist vielmehr, sehr vereinfacht beschrieben, dass das Ansehen des Blog auf die Marke des Sponsors abfärbt, er bei den Lesern Sympathie-Punkte sammelt, weil er in die Qualität des Blogs investiert und den Fortbestand sichert. Der Werbe-Effekt ist also ein indirekter.

Für ein Blog, das kritisch über Autos schreibt, sollte ein Autohersteller als Sponsor eher nicht in Frage kommen. Interessant könnte aber beispielsweise ein Reifenhersteller sein – thematisch passend, aber nicht Gegenstand der unabhängigen Blogbeiträge.

Tipp: Vor allem beim Sponsoring sollten die Bedingungen der Zusammenarbeit sehr präzise schriftlich fixiert werden, damit es hinterher keinen Ärger gibt. Insbesondere sollte völlig klargestellt sein, dass das Hauptziel nicht Klicks, Leads und direkte Umsätze sind und Links prinzipiell das Attribut „rel=nofollow“ haben werden.

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Der Autor:

Autor: Franz Neumeier

Ich bin Franz Neumeier, war jahrelang Chefredakteur bei IT-Zeitschriften wie PC Professionell, Internet Professionell und Internet Magazin. Inzwischen habe ich mich als freier Autor vor allem auf Kreuzfahrt-Themen spezialisiert, betreibe mehrere Websites und schreibe für STRATO über verschiedene Themen, vor allem über WordPress und übers Bloggen.

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