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Veröffentlicht am: 30. Dezember 2016

Das Team von MoçamBIT nach dem Besuch der deutschen Botschaft in Mosambik.

MoçamBIT: „Der Besuch bei der deutschen Botschaft war uns eine große Ehre!“

MoçamBIT hilft Mosambik, eine fundierte IT-Ausbildung aufzubauen. Das Projekt betreut IT-Infrastrukturen in der Hauptstadt Maputo und unterstützt die Leute vor Ort mit Know-how und Hardware. Bereits im letzten Jahr habe ich mich mit David Thoben (im Bild oben ganz rechts) von der STRATO Tochter Cronon über MoçamBIT unterhalten. Er leitet das Projekt und konnte mir mehr über den anstehenden Ausbau der E-Learning-Plattform erzählen.

STRATO und Cronon haben MoçamBIT 2010 initiiert. Auch wenn sich das Projekt seitdem mehr und mehr zu einer eigenständigen Institution entwickelt hat, erhält es weiterhin Unterstützung durch beide Unternehmen: durch aktive Mitarbeiter, die direkt vor Ort helfen, und materieller Hilfe in Form von Sach- und Geldspenden. Auch dieses Jahr zu Weihnachten hat STRATO 5.000 Euro an MoçamBIT gespendet. Anlass für mich, mit David über das endende und auch das kommende Jahr zu sprechen.

Hallo David, 2016 wolltet Ihr in Maputo die E-Learning-Plattform weiter ausbauen und dadurch über die Grenzen der Hauptstadt hinaus eine IT-Ausbildung ermöglichen. Was ist aus den Plänen geworden?

Wir sind sehr zufrieden mit unserem Ergebnis: Wir haben die E-Learning-Plattform Moodle am Instituto Superior Dom Bosco (ISDB) lokal gestartet und auch national ausgerollt. Die Lehrer vor Ort können die Plattform jetzt selbstständig mit Inhalten befüllen. Die Nutzer der Plattform, also die Auszubildenden, haben dadurch quasi von überall Zugriff auf das Lehrangebot. Für uns und das Projekt ist das ein bedeutender Schritt, denn unsere Aufgabe ist es, den Aufbau einer fundierten IT-Ausbildung in ganz Mosambik – und nicht nur in der Hauptstadt Maputo – zu unterstützen.

Die Kollegen von MoçamBIT bei der Arbeit. Damit alles so gut klappen konnte, haben wir ordentlich angepackt: Wir mussten die Schul- und Serverinfrastruktur verbessern sowie ein ganz neues Gebäude daran anschließen, das spontan noch gebaut wurde. In diesem Zusammenhang haben wir auf dem ganzen Campus W-LAN eingerichtet. Wir hatten also einiges zu tun, haben aber auch sehr viel erreicht.

Ich kann mir vorstellen, dass Ihr bei Euren Besuchen in Mosambik einiges erlebt. Was war Dein persönliches Highlight in 2016?

Da gibt es viele schöne Erlebnisse! Über viele Themen berichten wir während unserer Aufenthalte auf unserer Projektseite. Einen sehr schönen Einblick in ihre Erfahrungen gewährt auch unsere Kollegin Pegah Ghojavand auf der Seite der TU.

Die Mitarbeiter von MoçamBIT hier mit dem deutschen Botschafter in Mosambik, Herrn Dr. Detlev Wolter.

Die Mitarbeiter von MoçamBIT hier vor der deutschen Botschaft.

Etwas ganz Besonderes in diesem Jahr war, dass uns der deutsche Botschafter Dr. Detlev Wolter in Mosambik zu sich eingeladen hat. Für uns war das eine große Ehre, denn es bestätigt den guten Ruf, den MoçamBIT im Land hat. Auch zeigt es, wie sehr sich MoçamBIT entwickelt hat: Es ist eben kein Projekt mehr, sondern eine eigenständige Institution mit vielen starken Partnern und leidenschaftlichen Mitarbeitern. Und: Vielleicht ebnet der Besuch bei der Botschaft auch den Weg für eine weitere Förderung auf offizieller Ebene. Ich bin gespannt!

Jetzt blickst Du auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Sicher kannst Du uns verraten, was 2017 ansteht?

Unser Ziel ist es ja, den Aufbau einer fundierten IT-Ausbildung in Mosambik zu unterstützen. Die E-Learning-Plattform leistet dafür bereits einen wichtigen Beitrag. Der wichtigste Teil der Ausbildung ist und bleibt aber die Praxis. Hierzu hat das ISDB selbst bereits konkrete Pläne für IT-Labore entwickelt. Im nächsten Jahr möchten wir Sie bei der Umsetzung unterstützen. Das Oberstufenzentrum für Informations- und Medizintechnik (OSZ-IMT) in Berlin hat sehr viel Erfahrung mit Praxis-Laboren. Wir werden unter anderem den Erfahrungsaustausch zwischen den Schulen unterstützen.

Natürlich wollen wir auch den bilateralen, kulturellen Austausch zwischen den Ländern weiter fördern. Von Deutschland aus reisen wir jedes Jahr nach Mosambik – aber Mosambik kommt viel zu selten zu uns nach Berlin. Das letzte mal war vor zwei Jahren. Im nächsten Jahr wollen wir darum auch Schüler und Studenten aus Mosambik für eine Hospitation zu uns einladen, damit auch hier ein Erfahrungsaustausch über die berufliche Ausbildung in Berlin stattfinden kann.

Ihr könnt neben der Weihnachtsspende bestimmt weitere Unterstützung gebrauchen. Was können andere dafür tun?

Bei unserer Arbeit entstehen an verschiedenen Stellen hohe Kosten. Allein schon für die Reise der Kollegen in Mosambik nach Berlin entstehen einige Summen für Flug, Unterkunft und viel mehr. Wir freuen uns insofern sehr über finanzielle Unterstützung. Wer also etwas dazu beitragen möchte, kann das über den Solidaritätsdienst International e.V. machen. Der Verein hat hierfür ein Online-Spendenformular, bei dem dann das Stichwort „MoçamBIT“ in den alternativen Verwendungszweck eingetragen werden kann.

Vorab: Vielen Dank an alle, die uns unterstützen!

Vielen Dank für das Gespräch, David.

Der Autor:

Autor: Philipp Wolf

Hallo, ich bin Philipp Wolf und Online-Redakteur bei STRATO bloggt.

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