Warum die Deutsche Kinderkrebsstiftung auf Server von STRATO setzt

Warum die Deutsche Kinderkrebsstiftung auf Server von STRATO setzt

Die Deutsche Kinderkrebsstiftung hilft Familien von rund 2.000 Kindern, die jährlich an Krebs erkranken. Damit der Online-Auftritt reibungslos funktioniert, stellt STRATO der spendenfinanzierten Stiftung einen dedizierten Server bereit. Wie er die Stiftung unterstützt, erzählt Martin Spranck, stellvertretender Geschäftsführer, im Interview.

Wofür steht die Deutsche Kinderkrebsstiftung?

Wir setzen uns dafür ein, dass krebskranke Kinder wieder gesund werden. Dafür stehen wir Familien nicht nur mit Beratung zur Seite. Wir unterstützen die Menschen auch mit einem Fond in finanziellen Notlagen. Zudem betreiben wir eine Reha-Klinik auf Sylt, die einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt. Denn während der Erkrankung eines jungen Familienmitglieds leiden auch die Eltern, die Stress ausgesetzt sind. Ebenso Geschwister, die in dieser Zeit häufig zu kurz kommen. Sie alle tanken auf Sylt neue Kraft. Für Energie, Kraft und Mut sorgt auch unser Waldpiraten-Camp in Heidelberg. Betroffene Kinder nehmen sich dort neun Tage eine Auszeit, sind einfach wieder Kind, ohne Smartphones und ohne Überbehütung der Eltern.

Ohne Smartphones und ohne Überbehütung können sich Kinder im Waldpiratencamp austoben.

Eine wichtige Aufgabe der Deutschen Kinderkrebsstiftung ist zudem die Förderung der klinischen Forschung, größtenteils finanziert durch Spenden. Der Forschung ist es zu verdanken, dass heute 80 Prozent der betroffenen Kinder die Chance haben, wieder gesund zu werden. Trotz der Erfolge sollte man nicht vergessen: Krebs im Kindesalter ist und bleibt eine lebensbedrohliche Krankheit.

Wie nutzt Ihr das Internet für Eure Arbeit?

1995, im Gründungsjahr der Stiftung und weit vor dem Internet, stand der persönliche Kontakt im Fokus der Stiftungsarbeit. Und auch heute noch setzen unsere Vorstandsmitglieder und ehrenamtlichen Helfer auf direkten Kontakt zu Betroffenen. Gleichzeitig spielt das Internet eine immer wichtigere Rolle. Wir verwalten mittlerweile über 20 Webadressen – unter anderem für das Waldpiraten-Camp, die SyltKlinik oder Treuhandstiftungen wie die Isabell-Zachert-Stiftung.

Auf diesen Seiten versorgen wir Betroffene mit Informationen – wie etwa Neuigkeiten aus der Krebsforschung oder aktuelle Behandlungsmethoden. Und natürlich motivieren wir Menschen zum Spenden. So haben wir die Aktion „Spenden statt Geschenke“ ins Leben gerufen. Unternehmen schicken ihren Kunden keine Weihnachtsgeschenke, sondern unterstützen mit dem Geld krebskranke Kinder. Eine Maßnahme, die bei den Kunden auf Begeisterung stößt.

Warum habt Ihr Euch für STRATO als Hoster entschieden?

Wir sind eine Selbsthilfeorganisation, die spendenfinanziert ist. Damit möglichst viel Geld in die Bekämpfung von Krebs fließt, müssen wir den technischen Aufwand gering halten und brauchen eine zuverlässige Technik. Wir haben keine große IT-Abteilung. Stattdessen stemmt eine IT-Verantwortliche alle Websites im Alleingang. Und wir können es uns nicht leisten, eine komplette eigene Server-Infrastruktur zu betreiben. Hier kommt deshalb STRATO ins Spiel. Ihr stellt uns einen dedizierten Server zur Verfügung (Root Server Linux D420), auf dem alle Websites gehostet sind – also einen Server, den wir uns mit niemandem teilen müssen.

Waldpiratencamp in Heidelberg: Kinder nehmen sich hier eine Auszeit von ihrer Krankheit.

Der größte Vorteil: Die STRATO Experten kümmern sich darum, dass die Hardware rund um die Uhr gepflegt und einsatzbereit ist. Wir haben keine Wartungsarbeit, sparen Zeit und haben mehr Energie, um uns auf die Kernaufgabe zu konzentrieren: die Unterstützung kranker Kinder und ihrer Familien. Bis jetzt lief der Server ausfallfrei, die Websites waren zu keinem Zeitpunkt offline. Und droht ein Problem, sind Experten rund um die Uhr erreichbar und unterstützen uns.

Welche weiteren Funktionen des STRATO Servers unterstützen Eure Arbeit?

Was uns wichtig ist: Trotz externer Betreuung haben wir die Freiheit, den Server nach unseren Vorstellungen zu individualisieren – etwa mit Skript-Sprachen, Datenbanken, Software zur Spendenverwaltung und einem eigenen E-Mail-System. Außerdem können wir  jederzeit das Content-Management-System wechseln. Wir arbeiten gerade an einer neuen Website und stellen dabei von Typo3 auf WordPress um. Mit etwas Glück erscheint der Webauftritt pünktlich zu Weihnachten in neuem Glanz.

Vielen Dank für das Gespräch, Martin!

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