STRATO zeichnet Verdienste um das „neue“ Internet aus

STRATO zeichnet Verdienste um das „neue“ Internet aus

Sie merken es nicht, aber das Internet wird ausgewechselt. Jetzt gerade. Und auch schon seit einiger Zeit. Und es wird auch noch ein bisschen dauern: Eine Basistechnologie des Internets, das Internet-Protokoll (IP), wird gerade von Version 4 auf 6 (v6) umgestellt.

Eine Mammutaufgabe – als würde man alle deutschen Autobahnen komplett erneuern, ohne Baustellen oder Sperrungen einzurichten. Deshalb unterstützt STRATO bereits im dritten Jahr den IPv6-Ideenwettbewerb und hat gestern in Potsdam die Siegerin ausgezeichnet: Hosnieh Rafiee vom Hasso-Plattner-Institut in Potsdam.Die Lösung von Raffiee sichert die Umwandlung von herkömmlichen Web-Adressen (www.strato.de) in maschinenlesbare Adressen wie 2a01:238:20a:202:6660:0:198:33 und verhindert Manipulationen. „Diese Forschungsarbeit ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Absicherung von IPv6 und treibt damit dessen Verbreitung weiter voran“, so Wilhelm Boeddinghaus, Head of Network Operations bei STRATO in seiner Laudatio. „Damit kommen die besten Ideen der letzten drei Jahre  beim IPv6-Wettbewerb aus dem Security-Bereich. Das unterstreicht die Relevanz von Sicherheit und Vertrauen bei IPv6. Ohne alle Aspekte der Sicherheit zu berücksichten kann das Protokoll nicht eingeführt werden.“

Internet-Nutzer bekommen von der Umstellung auf IPv6 nichts mit. „Das ist die Herausforderung bei diesem Projekt: Es ist so, als würde man in ganz Deutschland den Straßenbelag der Autobahnen tauschen – aber ohne auf den Autobahnen Baustellen einzurichten oder sie gar zu sperren“, so Boeddinghaus. Alle aktuellen Betriebssysteme beherrschen bereits IPv6, sodass Endkunden nichts unternehmen müssen. Auch immer mehr Internet-Zugänge laufen bereits über IPv6. Unternehmen sollten sich bald mit der Einführung von IPv6 in ihren Netzwerken befassen um die Vorteile von IPv6 schnellstmöglich nutzen zu können. „Ohne IPv6 gibt es keine Zukunft für das enorm wachsende Internet und seine neuen Anwendungen“, sagt Prof. Dr. Christoph Meinel, Leiter des Hasso-Plattner-Instituts und Geschäftsführer des deutschen IPv6-Rats.

STRATO ist in Europa Vorreiter bei IPv6:  Bereits vor drei Jahren hat STRATO bei den Dedicated Servern IPv6 parallel zu IPv4 angeboten. Seit Juni 2011 sind auch die Webseiten, Online-Shops und Postfächer von vier Millionen Domains bei STRATO zusätzlich per IPv6 erreichbar. Bereits zum dritten Mal in Folge zeichnet STRATO beim IPv6-Ideenwettbewerb die Sieger aus und engagiert sich auch im Deutschen IPv6-Rat (http://www.ipv6council.de).

IPv6 löst zahlreiche Probleme des aktuellen Protokolls IPv4. Vor allem schafft IPv6 mit 340 Sextillionen möglicher Adressen einen Ausweg aus der Adressknappheit bei IPv4 – dort sind neue Adressen nur noch schwierig zu bekommen. IPv6 wird auch als Wegbereiter für das „Internet der Dinge“ bezeichnet, da es so viele Adressen erlaubt, dass jedem elektronischen Gerät eine eigene individuelle Adresse zugeteilt werden könnte.

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