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Veröffentlicht am: 01. Oktober 2013

7 Tipps für mehr Sicherheit im Netz (2. Teil)

Die Debatte zum Datenschutz kennt derzeit nur ein Thema: die Enthüllungen rund um den US-amerikanischen Geheimdienst NSA. Wer glaubt, dass es wegen der Spähaffäre keinen Sinn hat, über Datenschutz nachzudenken, liegt falsch. Wir geben Tipps wie Sie sicher im Web surfen und sich vor Cyberkriminellen schützen.

1. Aktuelle Software installieren

Bevor es ins Web geht, sollte jeder seinen Rechner fit machen: Das Betriebssystem und der Browser müssen auf dem neuesten Stand sein, damit Internetkriminelle bestehende Sicherheitslücken nicht ausnutzen können. Ebenfalls wichtig: Sie brauchen ein aktuelles Virenschutzprogramm und eine Firewall, um sich vor Angriffen aus dem Internet zu schützen. Vergessen Sie nicht die Router-Software, ihren Browser und andere Programme wie Media Player auf Ihrem Rechner: Auch hier sollten Sie die stets die aktuellste Version im Einsatz haben.

2. Nutzen Sie die Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers

Bei den Einstellungen des Browsers gilt: So unbequem wie möglich! Wer keine Cookies speichert, erschwert Unternehmen das Zusammensetzen von Surfprofilen. Cookies sind kleine Datenspuren, die es Webseiten ermöglichen, bei wiederholten Besuchern eindeutig den Nutzer zu identifizieren. Verwischen Sie Ihre Spuren: Löschen Sie Cookies nach jedem Besuch im Web oder konfigurieren Sie Ihren Browser so, dass er sie automatisch löscht. Mehr Informationen über Cookies und die Cookie-Verwaltung in gängigen Browsern gibt es auf der Projektseite der Technischen Universität Berlin „Verbraucher sicher online“.

3. Geben Sie nicht zu viele Informationen preis

Schützen Sie sich vor Identitäts- und Datenklau: Geben Sie nicht zu viele personenbezogene Daten im Web über sich preis – das gilt auch für soziale Netzwerke. Je mehr Informationen im Web über Sie zu finden sind, umso leichter haben es Datendiebe. Ist es doch schon zu spät, gibt es mit www.secure.me/de einen kostenpflichtigen Dienst, der ungewünschte Informationen im Internet findet und löscht.

4. Nutzen Sie Pseudonyme und eine separate E-Mail-Adresse für Spam

Seien Sie schlau: Nutzen Sie im Web Pseudonyme zum Schutz Ihrer Daten. Außer bei Bezahlvorgängen gibt es in den Augen vieler Datenschützer keine Notwendigkeit für Klarnamen, selbst wenn soziale Medien in den Nutzungsbedingungen anderes behaupten. Profi-Tipp hier: Wer sich für Diskussionsforen eine zweite E-Mail-Adresse anlegt, kann dort Werbebotschaften und Spam auflaufen lassen, ohne zu viel zu verpassen.

5. Achten Sie auf sichere Passwörter

„Admin“ als Benutzer und „Passwort“ als Passwort für WordPress und andere Dienste sind keine gute Idee. Wählen Sie sichere Passwörter und achten Sie darauf, dass diese nur mittels verschlüsselter Datenübertragung im Web eingegeben werden, zum Beispiel beim Login in Ihren Webmailer – erkennbar am Kürzel „https“ in der Adresszeile Ihres Browsers. Das sicherste Passwort nützt nichts, wenn Sie Passwörter im Klartext lokal auf Ihrem Rechner speichern. Spionageprogramme entdecken die Passwörter gewiss.

6. Surfen Sie anonymer

Nutzen Sie alternative Suchmaschinen: Angebote wie DuckDuckGo und Ixquick setzen auf anonyme Suche: Sie speichern keine Daten über den User und erzielen dennoch gute Suchergebnisse. Um zu verhindern, dass andere Websites Nutzerdaten in Form von IP-Adressen speichern, können Sie sogenannte „Web-Proxies“ wie www.megaproxy.com oder www.countryvpn.com verwenden: Rufen Sie einfach den Web-Proxy auf und geben Sie dort die Internet-Adresse ein, die Sie eigentlich besuchen wollten. Eine Alternative zu Web-Proxies ist TOR: Das kostenlose Programm lässt sich lokal auf dem Rechner installieren. Ob alternative Suchmaschine oder Proxy-Dienst: Einen hundertprozentigen Schutz gibt es nicht.

7. Wählen Sie Ihren Cloud-Dienst mit Bedacht

Suchen Sie sich Ihren Cloud-Anbieter in Ruhe aus: Online-Speicher-Anbieter wie STRATO, die Ihre Daten ausschließlich in deutschen Rechenzentren nach dem Bundesdatenschutzgesetz speichern, bieten schon von Gesetzeswegen einen höheren Datenschutz. Worauf Sie bei der Cloud-Anbieter-Wahl noch achten sollten, erfahren Sie in unserem Blog bei Schieb spricht.

Über den Autor

Der Autor der Datenschutz-Serie ist Gastautor im Strato-Blog und arbeitet in Süddeutschland als freier Journalist zu IT- und Kultur-Themen, unter anderem für Tageszeitungen, Webseiten und die Nachrichtenagentur dpa.

Haben Sie Fragen oder Themenwünsche? Bitte schreiben Sie diese in die Kommentare, dann versuchen wir, in kommenden Folgen darauf einzugehen.

Der Autor:

Autor: Christina Witt

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