Interne Entwicklung, von der auch der Kunde profitiert: OpenStack-Cloud bei STRATO

Interne Entwicklung, von der auch der Kunde profitiert: OpenStack-Cloud bei STRATO

Ganz im Sinne von #faireinfacht: Bei STRATO wollen wir neue Technologien nutzen und Prozesse optimieren, damit wir Dir weiterhin unsere Dienste und Produkte schnell und kostengünstig zur Verfügung stellen können. Dafür ist es notwendig, dass wir in unserer Arbeit flexibel sind. Mit dem Softwareprojekt OpenStack haben wir das richtige Mittel an der Hand. Was OpenStack ist, wie wir es nutzen und was das am Ende für Dich bedeutet? Wir verraten’s Dir.

Was ist OpenStack?

Bei OpenStack handelt es sich um eine Open Source Software-Sammlung, mit der sich eine Cloud-Infrastruktur orchestrieren lässt. Zu dieser Infrastruktur gehören u. a. Ressourcen wie Rechen- und Speicherkapazitäten oder Software-Dienstleistungen wie Datenbanken. Mithilfe von OpenStack sind die einzelnen Ressourcen einfach und flexibel über eine Schnittstelle – die OpenStack API – buchbar und damit für den Nutzer skalierbar.

Ein Anwendungsbeispiel: Bei einem Produktlaunch können Unternehmen in der Regel nur schätzen, wie viele Rechen- und Speicherkapazitäten sie benötigen werden. Wollen mehr Kunden als geplant das Produkt nutzen, könnte der Serverspeicherplatz knapp werden. Normalerweise bedarf es dann neuer Hardware, deren Aufbau jedoch Zeit in Anspruch nimmt. So kann es passieren, dass sich die Produktbereitstellung verzögert. Hingegen: Wenn weniger Kunden das Produkt nutzen wollen, sind unnötig Kapazitäten geblockt. Das ist nicht effizient – mit einer Cloud-Lösung wie OpenStack sind diese Rechen- oder Speicherkapazitäten aber individuell und in kürzester Zeit anpassbar: Über die Schnittstelle können einfach mehr Ressourcen angefragt und automatisch konfiguriert eingesetzt werden.

OpenStack bei STRATO

Bei STRATO beschäftigt sich seit 2014 das 13-köpfige Core-Team damit, OpenStack zu implementieren und aufzubauen. Dabei verwenden die Kollegen die Software-Sammlung in der Form, wie sie als freier Source-Code angeboten wird, und passen sie an die Bedürfnisse von STRATO an. Ziel ist es, intern eine eigene OpenStack-Cloud aufzubauen, auf der die eigenen STRATO Produkte vollautomatisiert installiert und betrieben werden können. Davon profitieren auch unsere Kunden: Denn indem wir interne Prozesse weiter optimieren, können wir den Fokus noch stärker auf die (Weiter-)Entwicklung unserer Produkte legen.

Bernd Meyer, Leiter Shared Webhosting Development
Hat die Entwicklungen von OpenStack im Blick: Bernd Meyer, Leiter Shared Webhosting Development

OpenStack überzeugt die Kollegen vom Core-Team vor allem deshalb, weil es ein hohes Maß an Automatisierungsmöglichkeit und Unabhängigkeit bietet. „Die Software-Sammlung ist als lizenzfreie Open Source verfügbar, was uns die Möglichkeit gibt, das Produkt für unsere Zwecke zu verändern. Um eine optimale Nutzung zu erreichen, sind wir im ständigen Austausch mit anderen Entwicklern und planen auch, unsere gewonnenen Erkenntnisse zu teilen. Zukünftig bedeutet das, dass wir auf OpenStack-Basis unsere Produkte unabhängig von der Hardware anpassen und somit noch schneller auf interne Anforderungen reagieren können“, so Bernd Meyer, Leiter Shared Webhosting Development.

Die Vorteile von OpenStack auf einen Blick

OpenStack ist bereits 2010 in einer Zusammenarbeit der NASA mit dem Webhoster Rackspace entstanden und hatte zunächst nur wenige Funktionen. Mittlerweile gibt es weltweit Entwickler, die die Cloud-Software optimieren und vorantreiben. Im Laufe der Zeit hat sich OpenStack so zu einer umfangreichen Software-Sammlung mit wesentlichen Vorteilen entwickelt. Ihr Alleinstellungsmerkmal: Sie ist individuell veränderbar und frei verfügbar.

Neben den expliziten OpenStack-Vorteilen sind es zusätzlich die allgemeinen Vorzüge einer Cloud, die OpenStack zu einer professionellen Lösung machen:

  • Mehr Kapazitäten: Die freie Architektur der Cloud ermöglicht es, Kapazitäten ganz individuell zu skalieren.
  • Individuell anpassbar: Mit OpenStack können Unternehmen flexibel auf den Markt reagieren. Kunden stehen Produkte und Kapazitäten so schneller zur Verfügung.
  • Access-Services: Dazu gehören u. a. Software-Dienstleistungen. Beispielswiese benötigen Entwickler für ihre Arbeit häufig Produkte wie Mini-Datenbanken. Solche Datenbanken stellen Experten als Service in OpenStack bereit. Entwickler können sich so auf ihre jeweilige Kernarbeit konzentrieren.
  • Energiesparend: Es wird immer nur die Kapazität genutzt, die benötigt wird. Dadurch verbraucht die Plattform weniger Strom und ist effizient.

Verstärkung gesucht!

Die Kollegen vom Core-Team haben immer viel zu tun. Daher suchen wir regelmäßig nach tatkräftiger Unterstützung. Unsere aktuellen Stellenausschreibungen findest Du hier.

Übrigens: Mit STRATO hast Du die Möglichkeit, an Trainings mit offizieller OpenStack-Zertifizierung teilzunehmen. Gemeinsam mit den Kollegen besuchst Du außerdem weltweit Summits wie den diesjährigen OpenStack Summit Boston und kannst Dich so mit der Community austauschen.

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