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Veröffentlicht am: 20. Juni 2019

Viele Wege führen zu HiDrive – die Zugriffsmöglichkeiten

Cloud-Speicher wie HiDrive sind eine gute Methode, um Daten sicher abzulegen und um darauf schnell und einfach wieder zuzugreifen. Vielen ist aber nicht klar, dass es für den Zugriff mehr als einen Weg gibt.

1. Der Weg ohne alles: Der Browser kann’s…

Bei HiDrive ist der Zugriff direkt über den Browser möglich. Die Vorteile: Der Nutzer braucht keine zusätzliche Software zu installieren und Browser stehen auch auf allen mobilen Geräten wie Tablets und Smartphones zur Verfügung. Der Online-Dateimanager von HiDrive ist so programmiert, dass er mit sämtlichen Browsern problemlos funktioniert. Für die Sicherheit sorgt dabei das Kommunikationsprotokoll HTTPS. Es verwendet eine sogenannte TSL-Verschlüsselung (Transport Layer Security – Transportschichtsicherheit).

Ganz ohne Installation: Mit dem Browser (hier der Microsoft Edge unter Windows 10) lässt sich auf die HiDrive Daten zugreifen.

2. HiDrive direkt auf dem Desktop: Software für Windows und MacOS

Wer seinen Cloud-Speicher direkt in Windows einbinden will, kann dies mit der entsprechenden Software machen. Diese gibt es auf der HiDrive Homepage direkt zum Download.

Das Windows-Programm bietet die Möglichkeit, HiDrive direkt in das Betriebs-System und den Explorer zu integrieren. Der Nutzer kann hier ein lokales Verzeichnis anlegen, in dem seine Cloud-Dateien automatisch synchronisiert werden. Das Programm ermöglicht ihm zudem, ein Laufwerk einzurichten, das eine direkte Verbindung mittels WebDAV herstellt.

Dasselbe gilt natürlich auch für MacOS. Mit der HiDrive Software binden Apple-Nutzer ihren HiDrive Online-Speicher direkt in ihrem Mac ein.

3. WebDAV und SMB/CIFS – ganz ohne Client nutzbar

WebDAV steht für „Web-based Distributed Authoring and Versioning“. Es ist ein offener Standard, eine Erweiterung des HTTP-Protokolls. Der große Vorteil: Sehr viele Betriebssysteme unterstützen diesen Standard direkt, so dass der Nutzer keine zusätzliche Software braucht, um ein Cloud-Laufwerk mit seinem System zu verbinden. Der Nachteil: Die Syntax, die der Nutzer an der Kommandozeile eingeben muss, ist fehleranfällig. Die einfachste Methode ist, in der Eingabezeile des Explorers (Windows-Taste + E) folgende URL zu nutzen:

https://webdav.hidrive.strato.com

Da wir hier HTTPS gewählt haben, wird eine SSL-verschlüsselte Verbindung aufgebaut. Danach erscheint ein Fenster, in das der Nutzer seinen Benutzernamen und das Passwort eingibt. Anschließend kann er auf den Cloud-Speicher wie auf jedes andere Laufwerk zugreifen, das im Bereich „Netzwerk“ des Explorers zu finden ist.

Mit Hilfe von WebDAV kann HiDrive wie ein ganz normales Netzwerk-Laufwerk in Windows eingebunden werden.

Ganz ähnlich funktioniert das auch mit den Protokollen SMB (Server Message Block) und CIFS (Common Internet File System). Dabei ist CIFS eine eigene Implementierung des SMB-Protokolls, die von Microsoft speziell für die Anbindung über das Internet entwickelt wurde. SMB wird in der Version 1 unter den aktuellen Windows 10-Versionen nicht mehr unterstützt. Wir empfehlen, hier auf CIFS zurückzugreifen, weil es unserer Erfahrung nach weniger Probleme verursacht. Auch hier wird die Adresse wieder in die Eingabezeile des Explorers geschrieben:

\\cifs.hidrive.strato.com\root

Danach muss sich der Nutzer wieder anmelden und kann dann im Explorer auf seine Cloud-Dateien zugreifen.

Anmeldung und Verbindung via CIFS: Auch hier wird das Cloud-Verzeichnis direkt an das Windows-Dateisystem angebunden.

4. Mehr Tradition gewünscht? SFTP, FTPS und Co.

Nutzer, die schon länger mit IT-Systemen arbeiten und vielleicht Linux-/Unix-Erfahrung haben, kennen die verschiedenen Ausprägung von FTP, dem File Transfer Protokoll. Es steht unter Windows ebenfalls zur Verfügung und kann auch dort von der Kommandozeile ausgeführt werden. Einfacher und effizienter ist es aber, mit Freeware-Programmen wie FileZilla auf den HiDrive Speicher zuzugreifen.

Mit Hilfe von Freeware-Tools wie etwa FileZilla gelingt auch der Zugriff auf den Cloud-Speicher mittels SFTP-Verbindung.

Bei HiDrive werden drei verschiedene Ausprägungen dieses Protokolls unterstützt:

Wer häufig große Datenmengen von oder zu seinem HiDrive überträgt, kann dies mit einem FTP-Client sehr schnell und zuverlässig erledigen. Da HiDrive nur FTP-Versionen mit Verschlüsselung bereitstellt – wie zum Beispiel SFTP – , läuft das auch sicher ab.

Dann sind da noch rsync, OpenVPN und SCP

Diese drei Protokolle werden auch von Windows-Systemen unterstützt, kommen aber ursprünglich aus der Linux-/Unix-Welt. Wer rsync aus einem Windows-System heraus nutzen möchte, muss zunächst einen entsprechenden Client installieren. SCP (Securce Copy) steht hingegen auch unter Windows als Kommandozeilenprogramm zur Verfügung. OpenVPN dient in der Hauptsache dazu, einen sicheren Kanal (VPN – Virtual Private Network) für die Übertragung zwischen den Systemen aufzubauen. Das Programm rsync wurde speziell für die Verzeichnissynchronisation und für die Erstellung großer Backups entwickelt. Dabei erfolgt der Abgleich standardmäßig nur in der Richtung (unidirektional) vom Client zum Server, also in diesem Fall zum Cloud-Speicher. Die Zugriffe erfolgen:

Nutzer, die nicht mit einem Windows-PC arbeiten möchten, können natürlich auch über mobile Geräte unter Android oder iOS auf ihre Daten zugreifen. Die entsprechenden Apps können sie dann im Google Play Store oder im App Store von Apple finden und herunterladen.

Die Möglichkeiten auf den Cloud-Speicher von HiDrive zuzugreifen sind vielseitig, flexibel und sicher. Somit kann jeder Anwender entscheiden, welcher Weg für ihn der richtige ist, um seine Daten in der Cloud abzuspeichern. Alle wichtigen Informationen dazu finden sich übersichtlich gebündelt und umfassend auf der HiDrive-Webseite.

Zum Online-Speicher HiDrive

Sommer-Aktion bei STRATO

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Zur Sommer-Aktion

4 Kommentare

  1. Johannes Ulrich Gehrke sagte am 21. Juni 2019 um 10:59:

    Ich nutze HiDrive hauptsächlich um einerseits Kunden große Daten zu schicken. Das ist besser, denke ich, als über öffentliche Seiten Upload-Seiten.

    Aber den FTPS Anschluss nutze ich in letzter Zeit vermehrt als Speicherplatz für meine vServer. Die laufen bei euch ja alle mit Plesk. Da kann man ohne Probleme ein tägliches Backup erstellen lassen und das mit dem HiDrive synchen. Falls dem Server was passiert, habe ich so immer noch Zugriff auf die Daten der Web-Installationen.

    Antworten
    • Michael Poguntke sagte am 24. Juni 2019 um 9:29:

      Hi Johannes,

      cool, dass Du die Protokolle so aktiv nutzt! Und es gibt noch einen weiteren Grund, warum Dein Vorgehen echt smart ist: HiDrive und Deine V-Server befinden sich zwar alle auf den Plattformen von STRATO, aber der Ort der Datenspeichrung der beiden Produkte ist ein anderer. Für den höchstunwahrscheinlichen Fall, dass etwas passiert (was wir durch sehr viele Sicherheitsmaßnahmen quasi ausschließen können), wären Deine Daten somit auch doppelt gesichert.

      Beste Grüße
      Michael

      Antworten
  2. Hanno sagte am 13. Juli 2019 um 22:45:

    Kann man bei Euch auch Backups via Borg machen?
    Ist unter Linuxadmins schwer im kommen.

    Antworten

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