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Veröffentlicht am: 21. August 2017

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Wie viele besuchen Deinen Blog? Google Analytics bei WordPress einrichten

Erfolg ist messbar, auch bei Websites. Mit Analyse-Tools wie Google Analytics findest Du heraus, wie viele Leute Deinen Blog besuchen, welche Themen sie am meisten interessieren – und noch viel mehr! Um das zu tracken, musst Du Google Analytics in Deinen Blog einbinden. Wir zeigen Dir, wie das geht.

Die Vorbereitung: Der Blog und das Google-Konto

Es versteht sich fast von selbst: Keine Website, kein Tracking. Mit STRATO WordPress-Hosting oder STRATO PowerWeb erstellst Du in kurzer Zeit Deinen eigenen Blog. Hol Dir hierfür gleich auch unser kostenloses E-Book WordPress für Einsteiger. Du wirst sehen, es ist kinderleicht.

Um den Dienst nutzen zu können, benötigst Du neben dem Blog auch ein Google- und ein Analytics-Konto. Das erledigst Du über die Seite von Google Analytics. Bei der Registrierung gibst Du neben Deinem Namen auch die Internetadresse der Seite an, die Du messen möchtest.

Abschließend erhältst Du eine Tracking-ID und einen Tracking-Code. Sie sind später die Schnittstelle zwischen Deinem Blog und Google Analytics: Besucht jemand Deine Seite, wird diese Information über die ID bzw. den Code an Google Analytics gesendet. Damit das funktioniert, musst Du sie richtig in Deinen Blog integrieren.

Hast Du ein Konto für Google Analytics eingerichtet, erhältst Du eine Tracking-ID und einen Tracking-Code.

Zwei Möglichkeiten: Plugin nutzen oder händisch einrichten

Plugins haben ihre Vor- und Nachteile. Sie können uns viel Arbeit abnehmen und Aufgaben leichter machen – oder auch potenzielle Sicherheitslücken für unseren WordPress-Blog darstellen. Unser Kollege Franz spricht hier ausführlicher darüber.

Wir geben Dir eine Entscheidungshilfe:

Wenn Du ohne Plugin auskommen möchtest, musst Du den Tracking Code in eine PHP-Datei Deines WordPress-Themes einfügen. Allerdings hat dieses Vorgehen einen kleinen Haken: Themes erhalten gelegentlich Updates. Mit der Aktualisierung wird die PHP-Datei wieder überschrieben – somit ist der Tracking Code futsch. Mit einem Child Theme lässt sich der Verlust des Codes umgehen. Daher die Frage:

Weißt Du, was ein Child Theme ist und traust Du Dir zu, ein solches anzulegen?
Ja = Du kommst ohne Plugin zurecht.
Nein = Das nächste Kapitel ist für Dich.

Analytics mit Plugin einrichten

Plugins, mit denen Du Google Analytics einrichten kannst, gibt es viele. Wichtig ist, dass sie erlauben, IP-Adressen zu anonymisieren, und somit datenschutzkonform sind. Google Analytics Dashboard for WP (GADWP) bietet diese Möglichkeit an. Dieses Plugin stellen wir exemplarisch vor.

Was musst Du also tun? Sobald Du das Plug-In installiert und aktiviert hast – wie das geht, zeigen wir hier –, gehst Du wie folgt vor:

Um das Plugin einsatzbereit zu machen, musst Du es für Deinen Google-Analytics-Account autorisieren und …

Zuletzt musst Du noch aktivieren, dass das Plug-In die IP-Adressen Deiner Besucher anonymisiert. Dafür gehst Du im Plug-In-Menü (Seitenleiste) auf Tracking-Code, öffnest die Erweiterten Einstellungen, schaltest die Option auf On und speicherst.

… abschließend die Funktion „IP-Adressen anonymisieren“ einschalten.

Analytics händisch einrichten

Grundlegend musst Du bei der Plug-In-freien Variante „lediglich“ den Tracking-Code von Google in die header.php Deines Themes integrieren. Allerdings würde diese Anpassung mit dem nächsten Theme-Update überschrieben und somit verloren gehen. Deswegen solltest Du zuvor ein Child Theme anlegen. Wie das funktioniert, erklärt Dir dieser Beitrag.

In das Child Theme kopierst Du die header.php des Parent Theme. In diese Datei fügst Du Deinen Tracking-Code ein, nämlich vor dem schließenden </head>-Tag. Mit der ergänzenden Zeile „ga(‘set‘, ‘anonymizeIp‘, true);“ im Tracking-Code gewährleistest Du, dass die Besucher-IPs anonymisiert werden. Diese ergänzt Du im Tracking-Code. Das Ganze sieht dann so aus:

Das war’s? Nicht ganz!

Tracking-Dienste wie Google Analytics sind immer wieder Gegenstand datenschutzrechtlicher Diskussionen. Bei der Einrichtung des Dienstes auf WordPress haben wir zwar berücksichtigt, dass die IP-Adressen der Besucher anonymisiert werden; allerdings solltest Du darüber hinaus weitere rechtliche Fallstricke zur Kenntnis nehmen.

Auf seinem Blog hat sich Rechtsanwalt Dr. Thomas Schwenke mit diesem Themenspektrum befasst und zu folgenden Punkten mehr Infos festgehalten, die wir Dir ans Herz legen wollen:

Viel Spaß beim Analysieren!

Aber was genau kannst Du analysieren? In unserem Blog erklären wir, an welchen Zahlen Du erkennst, ob Dein Blog erfolgreich ist. Und wenn Du genauer herausfinden willst, für welche Inhalte sich Deine Besucher interessieren, dann schau Dir unseren Beitrag zu den Content-Gruppen an!

Tags: Blog · bloggen · Hosting

Der Autor:

Autor: Philipp Wolf

Hallo, ich bin Philipp Wolf und arbeite jeden Tag mit den Produkten von STRATO. Dabei finde ich immer wieder spannende Themen, die ich hier auf "STRATO bloggt" teile.

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