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Veröffentlicht am: 26. Januar 2018

Sperrung bei missbräuchlicher Webspacenutzung

Gesperrter Webspace: Warum und was tun?

Safety first: Gehen von Deinem Webspace schadhafte Dateien oder Skripte aus, müssen wir diesen sperren. Damit schützen wir nicht nur Dich, sondern auch andere Nutzer und unsere Server. Wir erklären Dir, welche Prozesse dahinter stecken, warum eine Entsperrung länger dauern kann und  was Du tun kannst, damit Dritte Dein Hosting-Paket nicht so einfach missbrauchen können.

Eine Sperrung verhindert weiteren Schaden

Grundsätzlich schützen wir mit einer Sperrung vier Parteien:

  1. Dich. Wir verhindern damit, dass Angreifer beispielsweise installierte Skripte auf Deiner Website ausführen und sie dann für den Spam-Versand ausnutzen.
  2. Andere Internetnutzer. Deine Website ist nicht weiter erreichbar. So unterbinden wir, dass Hacker über Deinen Webspace Viren und schadhafte Dateien verbreiten, sogenannte Malware.
  3. Andere Kunden. Landet die IP-Adresse eines STRATO Servers beispielswiese aufgrund von Spamversand auf Blacklists, betrifft das auch andere STRATO Kunden, deren Website auf demselben Server bzw. auf derselben Hosting-IP liegt.
  4. Die STRATO Server. Einmal auf der Blacklist, ist es aufwändig und langwierig, unsere Server wieder davon entfernen zu lassen.

Wir sperren zudem Websites, wenn wir den Hinweis bekommen, dass ihre Inhalte gegen unsere AGB und gegebenenfalls auch gegen das Gesetz verstoßen – beispielsweise wenn sie Markenrechte verletzen oder volksverhetzend sind.

Die manuelle Prüfung bringt Gewissheit

Eine Sperrung führen wir nicht leichtsinnig durch. Besteht die Vermutung, dass eine Hosting-Dienstleistung missbräuchlich genutzt wird, schreitet unsere Abuse-Abteilung ein. In automatischen wie manuellen Prozessen prüfen die Kolleginnen und Kollegen genau, inwiefern Dein Webspace betroffen ist. Denn wir möchten Dir so viele Informationen wie möglich geben, wenn wir Dich über die notwendige Sperrung informieren.

Wichtig für Dich zu wissen: Aus Datenschutzgründen dürfen wir nicht auf Deinen Webspace zugreifen. Deshalb musst Du selbst aktiv werden. Zudem sichten wir nicht allumfassend. Das heißt: Wir können Dir nur Beispiele für schadhafte Skripte nennen – oft ist die Ursache für die Sperrung jedoch umfangreicher.

Webspace sichern – aber wie?

Jetzt heißt es: Alle Inhalte Deiner Website sichern und schadhafte Dateien entfernen. Eine Anleitung dafür findest Du hier.

Meist können Dritte durch gestohlene Zugangsdaten oder ein unsicheres CMS-System auf Deinen Webspace zugreifen. Deshalb solltest Du zum einen auf sichere Passwörter setzen. Zum anderen sind Updates unerlässlich – andernfalls machst Du es Angreifern unnötig leicht.

Vor der Entsperrung prüfen wir erneut

Hast Du alle Maßnahmen ergriffen, schickst Du eine Mail an abuse@strato.de. Anschließend starten erneut unsere Prozesse – deshalb müssen wir Dich immer auch um ein wenig Geduld bitten. Gerade die manuelle Sichtung ist aufwändig und wir gehen dabei sehr gewissenhaft vor.

Mit STRATO SiteGuard Abuse vorbeugen

Zusätzlicher Schutz ist bei allen Hosting-Paketen inklusive: Mit dem STRATO SiteGuard geben wir Dir ein hilfreiches Tool an die Hand, mit dem Du Dich effektiv vor Angreifern schützen kannst. Je nach Einstellungen kannst Du zum Beispiel einen Schreibschutz einstellen oder auch FTP-Zugriffe verhindern.

Der Autor:

Autor: Lisa Kopelmann

Ich bin Lisa und Online-Redakteurin bei STRATO.

33 Kommentare

  1. Ute Gerhardt sagte am 23. Juni 2018 um 15:56:

    Das ist ja schön und gut, aber… Mein Paket ist aktuell betroffen und ich habe _allen_ Grund zu der Annahme, dass eine verseuchte WordPress-Version von Strato überhaupt der Verursacher war. Montags eine neue Domain gebucht, WP über den Strato-Service installiert – Freitags ist plötzlich das Paket gesperrt. Ach!?

    Warum ich denke, dass die Strato-WP-Version kontaminiert ist? Ganz einfach: Ich hatte zwei Anläufe unternommen, WordPress zu installieren. Den ersten aber abbrechen müssen, weil die Verzeichnisstruktur noch nicht so war, wie sie sein sollte. Den zweiten Versuch führte ich dann bis zum Ende durch, nahm meine Domain und das Blog in Betrieb – lief auch alles, wie es sollte.

    Doch in der Warn-Mail von Strato, in der ich auf die Sperrung hingewiesen wurde, beanstandete man eine Datei namens wp-count.php im Root(!)-Verzeichnis meines Webspace. Und diese Datei war mit demselben Namen(!) zweimal(!) vorhanden. Wie das überhaupt geht, ist mir bis jetzt noch ein Rätsel, aber ich gehe davon aus, dass je eine Datei bei je einem der Installationsversuche angelegt wurde. Das und das Installationspaket von WP sollte Strato sich vielleicht mal genauer ansehen.

    Und nun warte ich und warte und warte seit 30 Stunden – und dank Wochenende tut sich natürlich überhaupt gar nichts und meine Domain wird für Tage nicht erreichbar sein. Und obendrein auch noch alle anderen meiner Domains, obwohl die miteinander überhaupt nichts zu tun haben. Obendrein aufgrund eines Fehlers, den ich selbst mit ziemlicher Sicherheit überhaupt nicht zu verantworten habe. Ich bin begeistert. Nicht…

    Antworten
    • Thomas Ritter sagte am 25. Juni 2018 um 12:55:

      Hallo Ute,

      ich bedauere, dass die Abschaltung Deines Webspaces zu Unmut bei Dir geführt hat und kann nachvollziehen, dass Du gerne so rasch wie möglich wieder an Deinem Projekt weiterarbeiten möchtest. Ich kann Dir jedoch versichern, dass die WP-Versionen von uns absolut frei von Schädlingen sind. Ansonsten hätten wir hier eine ungleich höhere Anzahl von Sperrungen mit dem gleichen Fehlerbild.

      Um uns Deinen Fall noch einmal genauer anzusehen, bitte ich Dich, uns eine E-Mail mit einer kurzen Beschreibung und Angabe einer Kundennummer an blog@strato.de zu sehen. Vielleicht finden wir so gemeinsam den Fehler und können ihn beseitigen.

      Schöne Grüße
      Thomas

      Antworten
  2. Jürgen Sessner sagte am 10. August 2018 um 23:25:

    Ich bin seit gestern auch betroffen von einer Sperrung. Was dabei komisch ist, ist die Tatsache, daß die Webseite überhaupt nicht am Netz war und alle Domains auf andere Pakete bei Strato umgeleitet waren. Somit ist die Seite bzw. der Webspace von außen gar nicht erreichbar gewesen. Ich habe aber trotzdem daraufhin alle Dateien gelöscht und eine Stunde nach der Mitteilung von Strato an die Abteilung geantwortet. Ich habe nach 36 Stunden weder eine Antwort noch eine Entsperrung bekommen. Eine der umgeleiteten Domains geht auf eine Webseite, auf der der Player für einen Livestream einer Sportveranstaltung eingebettet ist. Dieser kann jetzt nicht stattfinden und der Schaden für mich bewegt sich im unteren 5-stelligen Bereich. Es gibt auch noch weitere Einbußen bei anderen Domains in dem Paket, die aber nicht so gravierend sind. In meinen Augen ist es absolut untragbar, daß so eine Sperrung ohne Ankündigung und vor allem ohne eingehende Prüfung erfolgt. In meinem Fall hätte die Angelegenheit ohne weiteres sofort erledigt werden können. Als Folge werde ich jetzt den Schaden geltend machen und meine anderen Pakete bei Strato natürlich auch kündigen. Ich bedanke mich für 18 Jahre Webhosting mit unwürdigem Abgang.

    Antworten
    • Michael Poguntke sagte am 14. August 2018 um 12:49:

      Hallo Jürgen,

      wir haben Dir bereits hierzu eine E-Mail geschrieben: Wir bedauern sehr, dass Du solche Unannehmlichkeiten hattest und dass Du so lange auf die Entsperrung warten musstest. Umso mehr freue ich mich, dass Du Dein Paket mittlerweile wieder im Vollen Umfang nutzen kannst.

      Viele Grüße
      Michael

      Antworten
  3. Mareike Hoffmann sagte am 12. August 2018 um 14:28:

    Guten Tag, ich habe heute eine E-Mail erhalten, mein Konto sei gesperrt. Ich möchte nicht auf den Link gehen wegen Viren, haben Sie mir geschrieben? Strato sagt mir nichts .Gruß Mareike […] P.s. ich habe keine Webseite

    Antworten
    • Michael Poguntke sagte am 13. August 2018 um 9:18:

      Guten Tag Frau Hoffmann,

      aktuell sind leider wieder diverse sogenannte Phishing-Mails im Umlauf. Diese sind getarnt als offizielle E-Mail von STRATO. Bitte beachten Sie: Diese Mail kommt nicht von STRATO. Dritte geben sich bei dieser Phishing-Mail als STRATO aus, um personenbezogene Daten abzugreifen. Dazu fälschen sie die Absenderadresse der Mail und manipulieren zum Beispiel darin enthaltene Links.

      Bitte ignorieren Sie die Phishing-Mail, öffnen Sie sie nicht und löschen Sie die Mail sofort. Sollten Sie die Mail geöffnet haben, beantworten Sie sie bitte nicht und klicken Sie nicht auf die Links, die diese Mail enthält.

      Ich war so frei und habe aus Datenschutzgründen ihre persönlichen Daten entfernt, bevor ich den Kommentar veröffentlicht habe.

      Mit freundlichen Grüßen
      Michael

      Antworten
  4. Nicole Zeug sagte am 30. August 2018 um 11:26:

    Auch ich bin seit zwei Tagen von einer Sperrung betroffen. Habe noch am gleichen Tag alle notwendigen Maßnahmen durchgeführt und an die abuse-Adresse geantwortet. Keine Reaktion! Auch eine zweite Email gestern brachte null Reaktion, geschweige denn eine Entsperrung. So geht das nicht, man kann nicht einfach den Webspace sperren (das gesamte Paket!), also die bezahlte Leistung nicht mehr erbringen, und dann nach erfolgter Durchführung aller notwendigen Maßnahmen des Kunden (!) tagelang nicht reagieren!
    MfG N.Zeug

    Antworten
    • Lisa Kopelmann sagte am 30. August 2018 um 14:37:

      Hallo Nicole,

      ich möchte gern auf die von Dir genannten Punkte einzeln Bezug nehmen:

      – Wir sperren einen Webspace nie ohne Grund. Eine Sperrung erfolgt dann, wenn davon schadhafte Dateien oder Skripte ausgehen – der Webspace also missbräuchlich genutzt wird. Mit einer Sperrung verhindern wir weiteren Schaden.

      – Um Dein konkretes Anliegen nachvollziehen zu können, benötige ich bitte weitere Infos: Bitte schicke daher eine Mail an blog@strato.de inkl. Deiner Kundennummer und Infos zu Deiner Paketsperrung. So können meine Kollegen vom Kundenservice sich dazu mit unserer Abuse-Abteilung austauschen. Bitte beachte, dass hinter der Prüfung bereinigter Webspaces ein zum Teil manueller Prozess steckt. So kann es unter Umständen zu Wartezeiten in der Bearbeitung kommen.

      Viele Grüße
      Lisa

      Antworten
  5. Michael Hesseler sagte am 31. August 2018 um 17:53:

    Hallo‘

    Leider bin auch ich nun betroffen. Beim Support sofort angerufen, der konnte mir aber auch nicht weiterhelfen, da mit der Sicherheitsabteilung nur per Email kommuniziert werden kann. Leider sind auf einem Vertrag mehrere Webseiten installiert, die natürlich nun alle gesperrt worden sind, obwohl es sich bei dem Vorfall nur um ein Domain handelt.

    Nun habe ich nach einem Tag auch eine Email von STRATO ABUSE erhalten. Die betroffene Datei wurde gelöscht, aber trotzdem muss ich nun erst einmal auf die Freischaltung des TFP Zugangs warten, dann nochmals um eine Freischaltung bitten, das kann also dauern.

    Schade ist, dass der Support mir gar nicht weiterhelfen kann und mit letztlich auch nicht sagen konnte, was man tun kann oder soll.

    Nun ist leider dadurch meine Existenz und die Existenz meiner Frau in Gefahr, da wir unseren Umsatz ausschließlich über unsere Webseiten generieren. Alle zwei Wochen werden unsere Webseiten aktualisiert, jedes Pugin geprüft … und dann wird man letztlich vom Support alleine gelassen. Seit 2007 bin ich Kunde bei Strato, aber nun werde ich meinen Vertrag kündigen müssen ud die Webseiten bei einem neuen Provider aufsetzen, damit es zumindest in absehbarer Zeit weiter gehen kann. Der Support Mitarbeiter hat mir das dann auch bestätigt … das es wohl die beste Lösung ist.

    Ein wenig traurig bin ich schon, da ich an meinen Vertragspartnern eigentlich festhalte.

    Ein enttäuschter Kunde wünscht trotzdem ein schönes Wochenende

    Antworten
    • Lisa Kopelmann sagte am 3. September 2018 um 9:55:

      Hallo Michael,

      ich verstehe Deinen Frust und möchte Dir an der Stelle zunächst kurz ein paar Hintergründe zur Sperrung geben:

      Werden auf einem Webspace schadhafte Inhalte entdeckt, sperren wir die entsprechende Website. Müssen wir davon ausgehen, dass sich diese Inhalte auch auf andere Seiten eines Pakets auswirken, müssen wir leider auch diese sperren. Daher betrifft es in Deinem Fall mehrere Domains.

      Nachdem wir von Dir die Info erhalten haben, dass Du Deinen Webspace bereinigt hast, prüfen wir erneut. Das kann leider einige Zeit in Anspruch nehmen, da das Abuse-Team hier teilweise manuelle Prozesse durchführen muss.

      Ich muss dich daher noch um ein wenig Geduld bitten. Gleichzeitig fände ich es schade, wenn Du dies zum Anlass nähmest, uns zu verlassen.

      Viele Grüße
      Lisa

      Antworten
      • Michael Hesseler sagte am 3. September 2018 um 16:42:

        Hallo Lisa

        Ich verstehe durchaus, das man in solchen Fällen reagieren muß. Nur das man keinerlei Support dann erhält und auch keinerlei Lösungsvorschläge ist sehr enttäuschend. Die entsprechende Datei wurde ja auch sofort gelöscht und trotzdem wird dann erst der FTP Zugang freigeschaltet und dann nochmals überprüft.

        So wartet man und hat auch leider keine ungefähren Anhalt wie lange das dauern kann. Man ist einfach ohnmächtig und verliert jeden Tag Geld und bangt um seine Existenz. Lösungsvorschläge für zukünftigen Schutz hatte der Support ebenfalls nicht.

        Nun weiß ich ersteinmal nicht weiter, wie was weitergehen soll, da ich ja auch meine Interessenten nicht einmal darauf hinweisen kann, was passiert ist. Schade ist auch, das es keinerlei Zugriff mehr auf die Datenbanken gibt.

        Ich danke Dir trotzdem für Deine Antwort, da wie ich hier sehe, Du es zu diesem Thema auch nicht einfach hast. Vielleicht wäre es für die Zukunft ratsamer, einen anderen Weg zu finden und den Kunden nicht einfach nur im Regen stehen lassen.

        Liebe Grüße
        Michael

        Antworten
        • Lisa Kopelmann sagte am 3. September 2018 um 17:46:

          Hallo Michael,

          da wir aus Datenschutzgründen nicht auf Deinen Webspace zugreifen dürfen, können wir Dir leider auch keine genauere Auskunft und somit keinen konkreten Lösungsvorschlag anbieten.

          Einen Überblick zu den aktuellen Bearbeitungszeiten habe ich leider nicht. Die manuelle Prüfung geschieht zum Teil händisch und ist sehr aufwändig.

          Ich danke Dir an der Stelle für Dein Feedback zu den Prozessen. Ich weiß, dass dieses Thema stellenweis zu Unmut führen kann – Deine Kritik reiche ich daher auch intern weiter.

          Viele Grüße
          Lisa

          Antworten
          • Michael Hesseler sagte am 3. September 2018 um 18:56:

            Ich hoffe nur, das es jetzt nicht so lange dauert bis der Zugriff wieder da ist, denn ich würde nur ungern Strato verlassen, da es seit 15 Jahren ja einwandfrei gelaufen ist.

          • Lisa Kopelmann sagte am 4. September 2018 um 9:19:

            Hallo Michael,

            ich selbst habe leider keinen Einblick in die Auftragslage und muss Dich leider noch um ein wenig Geduld bitten.

            Über Deine 15-jährige Treue freue ich mich und ich wünsche mir, dass Du uns weiterhin erhalten bleibst.

            Viele Grüße
            Lisa

          • Michael Hesseler sagte am 6. September 2018 um 11:10:

            Hallo Lisa

            Nun sind die Webseiten schon seit 1 Woche offline. Du kannst Dir sicherlich vorstellen was bei uns zur Zeit los ist. Tägliche Anrufe von Kunden, Beschwerden … etc. Könnt Ihr mir nicht irgendeine Zeitangabe machen, wie lange wir noch rechnen müssen, bis wir zumindest wieder Zugriff auf unsere Datenbanken haben?

            Liebe Grüße
            Michael

          • Lisa Kopelmann sagte am 6. September 2018 um 11:55:

            Hallo Michael,

            ich verstehe Deinen Frust. Bitte schicke eine Mail an blog@strato.de mit Deiner Kundennummer und den Infos aus Deinen Kommentaren. So können wir uns das Ganze genauer anschauen.

            Viele Grüße
            Lisa

  6. Horst van der Wals sagte am 1. September 2018 um 18:16:

    Auch unser Webspace ist komplett mit allen Domains seit heute morgen gesperrt. Mail an Strato geschickt. Nichts. Angerufen mit der Antwort, es sei von der Sicherheitsabteilung gesperrt worden wegen einer unsicheren Datei, von der ich nichts weis. Komme nicht auf unseren Webspace um nachzuschauen, was da los sein soll. Habe auch keine Mail von der Sicherheitsabteilung bekommen. Es ist eine kommerziell genutzte Website und unsere Kunden denken womöglich, uns gibt es nicht mehr. Bin mit dem Tools PUTTY auf dem Server und sehe keine ungewöhnliche Datei. Ich weis nicht, was das soll. Werde wohl Schadenersatzforderungen geltend machen müssen. Unsere Kunden erreichen uns nicht, obwohl ständige Webpräsenz dringend erforderlich ist.

    FG

    Horst v.d.Wals

    Antworten
    • Lisa Kopelmann sagte am 3. September 2018 um 10:04:

      Hallo Horst,

      zunächst die Hintergründe zur Sperrung:

      Wir sperren Websites dann, wenn davon schadhafte Dateien oder Skripte ausgehen. In dem Fall bist Du als Website-Betreiber angehalten, Deinen Webspace zu prüfen. Wir von STRATO dürfen aus Datenschutzgründen nicht darauf zugreifen.

      Dein konkretes Anliegen kann ich von hier aus leider nicht beurteilen. Damit wir uns Dein Anliegen genauer anschauen können, schicke uns bitte eine Mail mit ein paar Infos dazu sowie Deiner Kundennummer an blog@strato.de.

      Viele Grüße
      Lisa

      Antworten
  7. Toni sagte am 3. September 2018 um 12:49:

    Habe heute eine Mail von abuse bekommen. Meine Domain ist gesperrt. Ich habe das Masterpasswort geändert, kann jedoch nicht via ftp auf die Domain zugreifen. Damit kann ich auch Schadsoftware nicht löschen. An mein stets upgedatetes WordPress komme ich auch nicht. Wie soll ich hier die neuesten Updates installieren? Es wird empfohlen STRATO SiteGuard zu verwenden. Dieser ist bei mir bereits aktiv. Damit hätte ja Schadsoftware gar nicht auf die Domain kommen können? Was kann ich denn jetzt tun? Vielen Dank!

    Antworten
  8. Martin sagte am 4. September 2018 um 11:33:

    Auch mein Webspace wurde gestern ohne Vorwarnung durch abuse gesperrt. In der Mail waren Schritte angegeben, die ich unternehmen sollte, um meinen Webspace zu bereinigen. Dies würde ich gerne tun, allerdings habe ich keinerlei Zugriff auf den Server via FTP. Dieser wurde auch gesperrt, hieß es nach 30 Minuten warten in der Hotline. In der Mail werde ich also zu schritten aufgefordert, die mir wegen der vollumfänglichen Sperre unmöglich sind!

    Eine Entsperrung sei nur durch abuse möglich. Ich habe nun schon 2 Mails geschrieben, mit der Aufforderung meinen FTP Zugang zu entsperren, damit ich meine Daten bereinigen kann. Keine Reaktion und keine alternative Kontaktmöglichkeit!

    Die ganze Zeit sind alle meine 5 Domains nicht im Netz erreichbar. Das ist eindeutig geschäftsschädigend: Kunden können mich nicht finden, das google ranking sinkt etc. hier fühle ich mich eindeutig „abused“!

    Sowas unprofessionelles habe ich noch nicht bei einem Hoster erlebt! Ich habe schon gekündigt und warte auf die Auth-Codes.

    Antworten
    • Lisa Kopelmann sagte am 4. September 2018 um 11:57:

      Hallo Martin,

      ich habe von hier aus leider keine Einsicht in Dein Anliegen. Bitte schicke uns einmal die Infos aus Deinem Kommentar sowie Deine Kundennummer an blog@strato.de. Die Kolleginnen und Kollegen vom Kundenservice schauen sich das dann gemeinsam mit Abuse an.

      Viele Grüße
      Lisa

      Antworten
  9. Ronny Tabel sagte am 7. September 2018 um 9:01:

    Guten Tag,
    auch unsere Seite wurde ohne Vorwarnung gesperrt. Es ist jetzt schon der 5te Tag!!! Keine Antwort von Strato! Das STRATO SiteLock hat alle Häkchen auf grün. So etwas ist absolut schädigend für den Stratus der Seite und für unser Unternehmen. Wir haben eine Nachricht mit allen Informationen abuse und an blog@strato.de geschickt… MfG Ronny Tabel

    Antworten
    • Michael Poguntke sagte am 7. September 2018 um 9:16:

      Hallo Ronny,

      vielen Dank für Deine Mitteilung. Danke auch, dass Du uns bereits eine Mail geschickt hast. Die landet direkt bei den Kollegen und sie werden Dir per Mail eine Rückmeldung hierzu geben!

      Ich drücke in jedem Fall die Daumen, dass schnell wieder alles läuft! 🙂

      Michael

      Antworten
  10. Werner sagte am 10. September 2018 um 18:34:

    Guten Tag,
    auch ich habe das zweifelhafte Vergnügen, in die Bearbeitungsmühle des Abuse-Teams geraten zu sein. Nachdem ich selbst(!) bzw. mit Hilfe des Norton Ratings zunächst festgestellt habe, dass auf unserem Webspace Daten angelegt ware, die nicht dort hin gehören, hab ich dies am 6.9. nachmittags gemeldet (inkl. detaillierter Beschreibung der Funde und Anfrage, wie weiter vorgegangen werden soll oder kann.
    Das hat beim Abuse-Team auch erstmal keinen gestört bis Freitag morgen um 9, als dann die Standard-Mitteilung kam, dass das Paket gesperrt ist. Gleiche Erfahrung geamcht wie die Kunden hier auch, dass die Hotline nicht hilft. Heute ist der 10.9., also der vierte Tag nach Meldung und auch der vierte Tag ohne Reaktion des Abuse-Teams.

    ich werde daher meine Bemühungen daran setzen, mich mit der Verlagerung des Angebots zu beschäftigen, erscheint der schnellere Weg zu sein, als eine Strato Sperre irgendwie über Strato wieder aufzuheben. Gibt es den Prozess überhaupt? Wer kann Angaben machen, ob es schon mal gelang und wenn ja, weil lange es gedauert hat.

    Im übrigen verwundert schon in diesem Blog die Häufung der Beschwerden ab Mitte August bis jetzt. Es erweckt zusammen mit der nicht erkennbaren Tätigkeit des Teams, dass hier evtl. ein größeres Problem vorliegt. Oder sind im August alle Kunden fahrlässiger beim Umgang mit ihren Zugängen geworden?

    Als nächste probieren wir dann die Online-Kündigung aus …

    Antworten
    • Lisa Kopelmann sagte am 11. September 2018 um 8:54:

      Hallo Werner,

      unsere Kolleginnen und Kollegen vom Abuse-Team müssen bereinigte Webspaces zum Teil händisch prüfen. Bei einem hohen Aufkommen von Abuse-Fällen kann es daher zu längeren Wartezeiten kommen.

      Wir wollen gern prüfen, worum es sich bei Deinem Anliegen konkret handelt. Bitte schicke uns daher eine Mail mit diesem Blog-Kommentar sowie Deiner Kundennummer an blog@strato.de. Wir schauen uns das dann genauer an.

      Viele Grüße
      Lisa

      Antworten
  11. Tobias Thelen sagte am 13. Oktober 2018 um 14:05:

    Unsere Domains sind seit fünf Tagen von Strato gesperrt, obwohl wir umgehend die schadhafte Datei entfernt haben. Wir hatten dies Ihnen auch sofort mitgeteilt.

    Die Existenz unserer Firma ist dadurch mittlerweile bedroht. Es kann organisatorisch nicht sein, dass man bei Ihnen im Abuse Team niemanden erreichen kann.

    Wir werden am Montag daher bei einem Rechtsanwalt Rat suchen.

    Antworten
    • Lisa Kopelmann sagte am 15. Oktober 2018 um 8:34:

      Hallo Tobias,

      meine Kolleginne und Kollegen vom Abuse-Team müssen die einzelnen Webspaces zum Teil händisch prüfen. Da das ein aufwändiger Prozess ist, kann es hier leider zu Wartezeiten kommen.
      Ich möchte mir Dein Anliegen aber gern genauer ansehen und bitte Dich daher, eine Mail mit Deiner Kundennummer und den Infos aus Deinem Kommentar an blog@strato.de zu schicken.

      Viele Grüße
      Lisa

      Antworten
  12. Oliver Weiß sagte am 14. Oktober 2018 um 23:16:

    Auch ich bin betroffen – nach 4 Tage immer noch keine Antwort und keine Entsperrung obwohl die angemahnte Datei ad hoc (innerhalb von einer Stunde) gelöscht wurde und PWs geändert wurden.

    Interessant ist, dass diese Karte bereits seit c a. 10Jahren auf dem Webspace lag…..

    Besonders ärgerlich ist, dass das abuse team nicht in der Lage ist im Vorfeld mal kurz anzurufen o.ä. um den Sachverhalt schnell und für alle Beteiligten auf dem kurzen Dienstweg zu klären.

    Stattdessen wird der GESAMTE Webspace gesperrt und somit auch kritische Anwendungen von der Außenwelt abgeschnitten. Da fehlen mir als sehr langjährigen Kunden mit 10 Domains tatsächlich die Worte.

    Daher nochmals die EINDRINGLICHE BITTE: Bitte entsperren Sie ad hoc meinen Webspace!!!

    Antworten
    • Lisa Kopelmann sagte am 15. Oktober 2018 um 8:32:

      Hallo Oliver,

      um Einblick in Dein Anliegen zu erhalten, teile mir bitte per Mail an blog@strato.de Deine Kundennummer mit und kopiere bitte auch noch mal die Infos aus Deinem Kommentar.
      Ich bitte die Kolleginnen und Kollegen vom Kundenservice, sich das direkt genauer anzuschauen.

      Viele Grüße
      Lisa

      Antworten

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