Willkommen im STRATO Blog. Hier gibt es News und Tipps rund ums Hosting.

 

Menu

Veröffentlicht am: 18. August 2015

Frau mit Laptop sitzt auf der Couch.

Erfolgsrezept: Wie starte ich ein neues Blog?

WordPress installieren und konfigurieren ist wie der Kauf einer neuen Kamera – die Technik allein macht noch kein gutes Blog respektive Fotos. Wie also beginnst Du ein neues Blog, damit es gut wird?

Auch wenn der wichtigste Ratschlag lautet: „Einfach loslegen, der Rest ergibt sich“, solltest Du dennoch ein paar grundlegende Weichen stellen, bevor Du Deinen ersten Beitrag verfasst. Denn nur wenn Dein Blog schnell Profil entwickelt und Fans anzieht, macht das Bloggen dauerhaft Spaß.

Unterschätze nicht die Bedeutung eines guten Domain-Namens

Eine Entscheidung, die Blogger oft zu leicht nehmen, ist die für eine gute Domain. Der Domainname ist das, was sich Deine Leser merken sollen, damit sie immer wieder kommen und Dein Blog im Bekanntenkreis weitererzählen. Den perfekten Namen zu finden, ist schwierig, aber die Zeit solltest Du Dir nehmen, denn später wirst Du es bereuen, wenn Du nicht wählerisch warst.

Einfach zu merken …

Die Domain sollte leicht zu merken sein, aber auch so besonders, dass sie sich einprägt. Achte besonders darauf, dass Du die Domain auch mündlich problemlos weitergeben kannst und mache den Test mit Freunden: Wenn Sie Deine Domain am Telefon auf Anhieb richtig verstehen, ohne dass Du erklären oder buchstabieren musst, ist sie geeignet.

… und unmissverständlich

Und recherchiere, ob der Begriff, den Du für Deine Domain auswählst, in anderen Sprachen möglicherweise eine andere oder gar negative Bedeutung hat. Das deutsche Wort „Tricks“ beispielsweise hat im Englischen einen durchaus negativen Beigeschmack.

Wenn Du keine geeignete de-Domain findest, wirf auch bei STRATO Hosting einen Blick auf die zahlreichen, neuen Domain-Endungen, die es erst seit Kurzem gibt – vielleicht ist da etwas Passendes dabei.

Sei erfolgreicher mit einer guten Themen-Strategie

„Über was soll ich eigentlich schreiben?“ – diese Frage treibt künftige Blogger meist eine Weile um. Die Antwort ist zunächst einfach: Das was Dir liegt. Denn wenn Du Dich für Dein Blog verbiegen und zum Schreiben jedes Mal missmutig aufraffen musst, dann wirst Du bald wieder aufgeben.

Erfolg braucht eine Strategie …

Dennoch: Wenn Du als Ziel hast, über ein Hobbyblog für Freunde hinaus zu kommen und größeren Erfolg suchst, dann brauchst Du zumindest eine grobe Strategie. Du brauchst etwas Besonderes und Unverwechselbares. Etwas, dass idealerweise kein anderer so leicht kopieren oder gar besser machen kann.

Ein Beispiel: Modeblogger gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Mit einem allgemeinen Mode-Blog kommst Du bei dieser Konkurrenz nicht weit. Aber wenn Du Dich auf Textilien aus komplett tierversuchsfreier Produktion konzentrierst, könnte das eine attraktive Nische sein, in der Du zur Autorität wirst.

… und ein Alleinstellungsmerkmal schützt vor Nachahmern

Einfacher ist das aber bei Themen, die eine hohe Zugangshürde haben. Ein Extrembeispiel zur Verdeutlichung: Über Nuklear-Forschung zu bloggen ist dann erfolgversprechend, wenn Du Zugang zu entsprechenden Forschungslabors hast und spezialisierte Experten kennst. Das ist eine hohe Hürde, die Konkurrenten erst einmal überwinden müssten.

Plane die ersten Beiträge Deines Blogs: Jump Start oder Soft Opening?

Wenn es mit dem ersten Beitrag losgehen soll, entscheidest Du selbst, wie Du das angehen willst. Traust Du Dir den Start mit einem großen Paukenschlag zu, dann machst Du tage- oder gar wochenlang Werbung für Dein Blog, feuerst Ankündigungen und Previews in alle Social-Media-Kanäle, richtest einen Countdown ein. Dann muss allerdings vom ersten Moment alles passen, sonst ist die Enttäuschung bei den Lesern groß.

Erst einmal Freude fragen, …

Die meisten Neu-Blogger bevorzugen daher ein „Soft Opening“ – erst einmal ein paar Beiträge schreiben, die nur Freunde und Verwandte lesen, Verbesserungsvorschläge und Kritik einholen. Bis Du mit Deinem Blog zufrieden bist, sind dann schon ein paar Beiträge vorhanden und neue Besucher, die Du über Facebook & Co. auf Dich aufmerksam machst, stehen nicht vor einer leeren Seite.

… aber gleich auch an die Zukunft denken

Ein Tipp am Rande: Baue Dir von Anfang an einen Newsletter-Verteiler auf. Jeder Leser ist ein potenzieller Abonnent, den Du ab diesem Moment regelmäßig per E-Mail über neue Beiträge informieren kannst und damit immer wieder auf Dein Blog zurückholst. Mit Diensten wie Mailchimp.com lässt sich so ein Newsletter sogar voll automatisch verschicken.

Stecke Dir realistische Ziele

Bloggen darf nie zur Pflicht oder gar Qual werden, sonst verlierst Du schnell die Lust daran. Dennoch lohnt es sich, dass Du Dir selbst Ziele steckst, um bei der Sache zu bleiben. Denn nur wer regelmäßig bloggt, findet seine treue Leserschaft und kommt voran.

Setze Dir realistische Ziele …

Setze Dir also beispielsweise zum Ziel mindestens alle zwei Wochen einen größeren Beitrag und einmal wöchentlich eine kleinere Geschichte zu schreiben. Je mehr, desto besser natürlich, aber bleibe realistisch dabei. Mehr als geplant zu bloggen ist wesentlich motivierender als ambitioniert gesteckte Ziele nicht zu erreichen.

… und suche Dir einen Motivator

Was Dir am Anfang helfen kann, ist ein Blog-Pate oder Sparringspartner, der Dich anspornt, mit dem Du Themenideen diskutieren kannst. Idealerweise findest Du dafür einen Blogger, der ebenfalls gerade angefangen hat.

Suche Kontakt zu anderen Bloggern

Immer mehr Blogger organisieren sich aber auch in Vereinen oder Stammtischen, um sich gegenseitig zu motivieren. Die Iron Blogger beispielsweise verpflichten sich zu einem Blogbeitrag pro Woche – wer das nicht schafft, zahlt in die gemeinsame Kasse ein, die dann alle Iron Blogger bei gemeinsamen Treffen in Bier investieren.

Hilfe vom Blogger-Stammtisch …

In immer mehr Städten gibt es verschiedenste Arten von Blogger-Treffen, Stammtischen und Ähnlichem, wo sich Blogger regelmäßig zum Gedankenaustausch zusammenfinden. Denn letztlich ist nichts anspornender als Erfolgsgeschichten anderer. Nichts hilft mehr als die Tipps von Kollegen, die in einer ähnlichen Situation sind oder Blogger-Neulingen aus ihrer Erfahrung berichten können. Und nichts macht einem mehr Mut als die Einordnung, mit welchen oft überraschend geringen Mitteln andere schon sehr weit gekommen sind.

… oder in Facebook-Gruppen

Wer nicht in der Nähe einer größeren Stadt mit Blogger-Stammtisch wohnt, findet beispielsweise auch bei Facebook entsprechende Gruppen zum Gedankenaustausch, etwa die Gruppen „Deutschlands Blogger“ oder „Blogger Netzwerk“ auf Facebook.

Zehn schnelle Tipps, nicht nur für die ersten Monate

  1. Sei authentisch und bleibe Deinen Überzeugungen treu. Nur so macht Bloggen dauerhaft Spaß.
  2. Zeige Gefühle, Begeisterung, Enttäuschung und offenbare Deine Meinung. So findest Du schnell Stammleser, die in Dir einen Teil von sich selbst sehen.
  3. Schreibe Einzigartiges und Neues. Wenn Du über bekannte Themen schreibst, füge einen neuen Aspekt oder eine neue Sichtweise hinzu. Das gibt Deinen Lesern einen Grund, diese Themen bei Dir und nicht irgendwo anders zu lesen.
  4. Kommentieren so einfach wie möglich machen. Wer sich erst anmelden muss, um Deine Beiträge zu kommentieren, oder auf Freigabe der Kommentare warten muss, wird genervt weiterziehen.
  5. Beantworte Leserfragen und kommentiere, sei auf Social-Media-Plattformen aktiv. Das bringt Dir Authentizität und Aufmerksamkeit.
  6. Nenne immer Deine Quellen. Nichts ärgert andere Blogger mehr als Ideenklau, ohne genannt zu werden. Außerdem hilft Quellen-Nennung beim Vernetzen mit anderen Bloggern.
  7. Achte auf ein übersichtliches Design, das Deine Texte leicht auffindbar und die Navigation durch das Blog einfach macht. Zu viele Elemente, Unordnung und gegebenenfalls auch zu viel Werbung schrecken ab.
  8. Zeige Dein Gesicht und binde ein Impressum mit Kontaktdaten ein. Leser wollen wissen, mit wem sie es zu tun haben.
  9. Blogge in regelmäßigen Abständen, damit zufällige Besucher nicht den Eindruck bekommen, das Blog sei ungepflegt und schon lange nicht mehr aktiv.
  10. Gib nicht auf. Blogs wachsen zu Beginn eher langsam, gewinnen aber irgendwann an Fahrt – bis dahin solltest Du durchhalten.
Tags: WordPress

Der Autor:

Autor: Franz Neumeier

Ich bin Franz Neumeier, war jahrelang Chefredakteur bei IT-Zeitschriften wie PC Professionell, Internet Professionell und Internet Magazin. Inzwischen habe ich mich als freier Autor vor allem auf Kreuzfahrt-Themen spezialisiert, betreibe mehrere Websites und schreibe für STRATO über verschiedene Themen, vor allem über WordPress und übers Bloggen.

Hinterlasse eine Antwort

Bitte beachte, dass sich Dein Kommentar auf den Artikel beziehen sollte. Wenn Du ein persönliches Kundenanliegen besprechen möchtest, wende Dich bitte an unseren Kundenservice auf Facebook, Twitter oder über Hilfe & Kontakt.
Wir freuen uns, wenn Du uns Deinen Namen hinterlässt. So wissen wir, wie wir Dich bei unserer Antwort ansprechen können.
Wenn Du Deine E-Mail-Adresse einträgst, wirst Du per Mail über unsere Antwort informiert. Sie wird zum Schutz Deiner Daten aber nicht veröffentlicht. Beide Angaben sind freiwillig.

Hier bloggen

Lisa Kopelmann
ist Ansprechpartnerin für den Blog und berichtet über aktuelle STRATO Themen

Oliver Meiners
schreibt über alles, was für Dich als STRATO Kunde wichtig ist

Tobias Mayer
berichtet über Neuigkeiten aus dem Unternehmen

Michael Poguntke
schreibt über den Online-Speicher HiDrive, den Homepage-Baukasten, Webshops und Server

Christian Lingnau
bloggt über WordPress & andere CMS

Franz Neumeier
gibt Tipps zum erfolgreichen Bloggen

Sven Hähle
kennt sich bei Domains hervorragend aus

Patrick Schroeder
erzählt die Stories unserer Kunden

Ann-Christin Schmitt
schreibt über HiDrive, den Homepage-Baukasten und guten Websitecontent

Christian Rentrop
bloggt über Software-Themen

Phil Salewski
ist spezialisiert auf das Datenschutz- und Wettbewerbsrecht