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Veröffentlicht am: 29. April 2014

Deutschlandkarte mit Anbietern, die Teil von E-Mail-made-in-Germany sind

E-Mail-Verschlüsselung jetzt sichtbar: STRATO wird EMiG-Mitglied

Eine E-Mail hat einen langen Weg: vom Mail-Programm des Absenders gelangt sie zum Server seines Mail-Anbieters. Danach geht’s weiter zum Server des Empfänger-Providers und ab ins Postfach. Ob dieser Transportweg komplett verschlüsselt ist, hat man früher nicht erfahren. Das ändert sich jetzt.

Ein Häkchen für durchgehende Transportverschlüsselung

Im STRATO Webmailer, dem Communicator, ist ab heute neben einigen Empfänger-Adressen ein kleines grünes Häkchen zu sehen. Es zeigt die durchgehende Transportverschlüsselung für E-Mails vom Absender zum Empfänger an. Das bedeutet: Der Weg der E-Mail ist verschlüsselt – über das Verschlüsselungsprotokoll Transport Layer Security (TLS), auch bekannt unter der Bezeichnung des Vorgängers Secure Sockets Layer (SSL).

EMiG-grünes-Häkchen-Communicator-STRATO1-728

„Mit dem grünen Häkchen visualisieren wir unseren Kunden, was wir eigentlich schon länger machen“, sagt Christian Schneider, Leiter Produktmanagement für Shared Webhosting. Denn bereits seit dem 1. Dezember 2013 ist SSL für alle neu angelegten Postfächer automatisch aktiv: Seitdem werden alle E-Mails zwischen dem STRATO Webmailer oder einem anderen Mail-Programm und dem E-Mail-Server von STRATO automatisch verschlüsselt übertragen.

Verschlüsselt wird auch der Übertragungsweg zwischen den E-Mail-Servern von STRATO und anderen Anbietern, sofern diese ebenfalls Verschlüsselung bieten, wie beispielsweise die Deutsche Telekom. Wer also bisher von einer STRATO E-Mail-Adresse an eine Telekom-Adresse mailte, konnte bereits von einer durchgehenden Transportverschlüsselung profitieren – sie wurde nur nicht angezeigt.

Umstellung älterer Postfächer

Wer ein älteres Postfach hat, muss nicht auf Sicherheit verzichten: „Wir haben unseren Kunden bereits in mehreren Newslettern empfohlen, SSL für ihr Postfach zu aktivieren“, sagt Schneider. Wie das geht?

  1. Sie loggen sich einfach mit Ihrer Kundennummer und Ihrem Passwort unter https://www.strato.de/login ein.
  2. Sie wählen das Paket mit Ihrer E-Mail-Adresse aus.
  3. Sie klicken rechts im Menü auf E-Mail und dann auf E-Mail-Verwaltung.
  4. Sie klicken auf SSL dauerhaft aktivieren.

SSL-Aktivierung-E-Mail-Verwaltung-STRATO2-728

 

Wer sein Postfach jetzt auf SSL umstellt, kann sofort von der Transportverschlüsselung profitieren. Innerhalb von 24 Stunden werden dann auch sichere Verbindungen im STRATO Webmailer angezeigt. Nach der Umstellung auf SSL ein Muss: Alle Einstellungen in E-Mail-Programmen wie Outlook und auf Smartphones oder Tablets müssen für SSL angepasst werden. Hier geht es zur Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Stellt sich nun noch die Frage: Wer oder was steckt eigentlich hinter all dem?

Die Initiative “E-Mail made in Germany” (kurz: EMiG)

Die Idee auch zwischen den Anbietern für Transparenz bei der Transportverschlüsselung zu sorgen, hatte die  Initiative „E-Mail made in Germany“ (kurz: EMiG). GMX, t-online Mail, WEB.DE und freenet nehmen bereits teil. Ab heute ist auch STRATO dabei.

Der Initiative ist nicht nur eine durchgehende Transportverschlüsselung für E-Mails wichtig. Sie stellt an ihre Mitglieder auch hohe Anforderungen an den Datenschutz und die Datensicherheit in den Rechenzentren. Deshalb verpflichten sich alle EMiG-Mitglieder dazu, Daten ausschließlich in hochmodernen deutschen Rechenzentren nach dem strengen deutschen Datenschutzgesetz zu verarbeiten.

Für STRATO als neuen Partner von EMiG ist das kein Problem: „Seit der Firmengründung 1997 werden die Daten ausschließlich in deutschen Rechenzentren gespeichert“, sagt Markus Fiedeldei, verantwortlich für die Datensicherheit bei STRATO. „Außerdem lassen wir uns seit 2004 einmal im Jahr freiwillig vom TÜV nach der internationalen Norm ISO 27001 prüfen und alle drei Jahre neu zertifizieren. Das TÜV-Zertifikat bestätigt seitdem die Verfügbarkeit, Integrität und Vertraulichkeit der Daten in den STRATO Rechenzentren.“

Für ein noch größeres Bedürfnis nach Sicherheit: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann zusätzlich zur Transportverschlüsselung auch noch die Inhalte seiner Mail verschlüsseln. Das geschieht über die sogenannte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. In unserem Blogbeitrag „E-Mails müssen keine Postkarten sein“, haben wir eine Anleitung dazu erstellt.

Der Autor:

Autor: Christina Witt

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