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Veröffentlicht am: 01. November 2017

Kollege Marcel aus dem Team WiKu

Bei STRATO geht’s rund: Durch Jobrotation zu neuen Perspektiven

Hast Du nicht auch den Wunsch, über den Tellerrand hinauszublicken? Bei STRATO hat dazu jeder die Möglichkeit. Indem wir uns einen Eindruck der Aufgaben anderer Abteilungen verschaffen, können wir Prozesse und Entscheidungen besser nachvollziehen. Manchmal öffnen sich dadurch sogar neue Türen, wie es bei unserem Kollegen Marcel der Fall war:

Hallo Marcel, erzähl mal: Wie war Dein Werdegang bei STRATO?

Ich war bereits von 2012 bis 2014 bei STRATO. Als Kundenbetreuer habe ich vertraglichen und technischen Support für fast alle STRATO Produkte geleistet. Danach habe ich für ein anderes Unternehmen Kundenwebsites erstellt und weitere wertvolle Erfahrung gesammelt.

Seit Mai 2016 bin ich aber wieder bei STRATO an Bord – zunächst auch im Kundenservice. Nach meiner Jobrotation im Bereich Wissen und Kundenzufriedenheit habe ich mich dann aber auf eine freie Stelle in diesem Team beworben; nun bin ich seit August 2017 Wissensmanager.

Warum hast Du damals an der Jobrotation teilgenommen?

Ich weiß selbst, wie wichtig es ist, im Kundenservice Hilfestellungen und notwendige Infos an die Hand zu bekommen. Die interne Wissensvermittlung fand ich deshalb schon immer spannend. Es geht dabei unter anderem um die Frage: Wie gelangt das Wissen vom Produktmanagement in die anderen Bereiche des Unternehmens?

In meiner ersten Zeit bei STRATO gab es dafür aber noch keine eigene Abteilung. Nach meiner Rückkehr habe ich festgestellt, dass es mittlerweile ein ganzes Team gibt, das sich um die Informationsaufbereitung für die Kollegen kümmert. Das wollte ich mir unbedingt einmal genauer anschauen und prüfen, ob ich mir eine Arbeit in dem Bereich vorstellen könnte.

Was waren Deine Aufgaben?

In vielen Momenten war ich zunächst stiller Beobachter, zum Beispiel bei Abstimmungsmeetings. Außerdem durfte ich an der Call Center World teilnehmen, einem internationalen Kongress für den innovativen Kundendialog. Das war hinsichtlich meiner Arbeit im Kundenservice eine tolle Sache. Nach kurzer Zeit habe ich zudem FAQ-Artikel geschrieben – meine Erfahrungen haben mir dabei sehr geholfen. Ich habe die Kundenbrille auf und weiß, wo Stolpersteine lauern.

Wie waren schließlich Deine Eindrücke von der Jobrotation?

Ich habe grundsätzlich einen kritischen Blick auf die Dinge und schaue, wo sich Prozesse optimieren lassen. Insgesamt habe ich ein vierwöchiges Praktikum absolviert, bei dem ich viel über die internen Workflows erfahren konnte. Das ist enorm wichtig, denn nur wenn diese genau definiert sind, ist ein optimaler Informationsfluss möglich.

Mittlerweile bist Du festes Mitglied des Teams Wissen- und Kundenzufriedenheit. Ein Ergebnis der Jobrotation?

Zum damaligen Zeitpunkt gab es in dem Bereich keine offene Stelle. Als dann aber im Sommer 2017 doch ein neues Teammitglied gesucht wurde, habe ich mich beworben – ganz offiziell. Sicherlich kam mir dabei zugute, dass ich durch die Jobrotation die Aufgaben kannte und auch die Kollegen kannten meine Arbeitsweise bereits. Ich denke, davon profitieren alle. Auch die Kunden. Denn so wandern die Kompetenzen innerhalb des Unternehmens. Eine optimale Wissensaufbereitung zum Beispiel ermöglicht es den Kollegen vom Kundenservice, auf Kundenfragen schnell zu reagieren.

Wie sieht Dein neuer Arbeitsbereich aus?

Als Wissensmanager bin ich die Schnittstelle zwischen Kundenservice und anderen Abteilungen wie dem Produktmanagement. Unter anderem analysiere ich eingehende Kundenanliegen und mache mir gemeinsam mit den Kollegen Gedanken, wie wir das Kundenerlebnis verbessern können.

Danke, Marcel, und weiterhin viel Spaß!

Möchtest auch Du etwas bewegen und Dich weiterentwickeln? Dann informiere Dich auf unserer Karriereseite über unsere aktuellen Stellenausschreibungen.

Der Autor:

Autor: Lisa Kopelmann

Ich bin Lisa und Online-Redakteurin bei STRATO.

2 Kommentare

  1. ONMA sagte am 20. November 2017 um 0:20:

    Hallo Lisa, das ist ein wirklich sehenswerter Beitrag. Wir haben ähnliche Erfahrung, zwar sind wir nur eintausenstel zu groß wie Strato, doch wir hatten beispielsweise eine Auszubildende für Bürokommunikation. Durch Zufall kam Sie zu einem Kundentermin, der Kunde lobte Ihre offene Art und sie entwickelte dadurch eine Marketing Leidenschaft. Sie wechselte Ihr Interesse und ist heute bei uns Projektmanagerin für sehr viele Kundenprojekte im Marketing. Und erst kommt das spannende 🙂 Denn ich war von Anfang an dagegen, da wir ja Zeit und Geld in die Ausbildung investiert hatten und dann noch einen Fehlplatz hatten. Allerdings ist Ihr Strahlen und Ihre Produktivität heute durch nichts mehr zu ersetzen. Daher weißt ich nun – Arbeitsplatzwechsel können sich kurzfristig mal lohnen, damit man sieht, was andere machen. ferner erhöht es die Loyalität und das Gesamtverständnis. Und manchmal entwickeln Mitarbeiter überdurchschnittliche und vor allem vorher nie erkannte Potentiale.

    Antworten
    • Lisa Kopelmann sagte am 20. November 2017 um 9:33:

      Hallo ONMA,

      vielen Dank für Deinen Kommentar zum Beitrag. Ich finde es super, dass Ihr Eurer Auszubildenden diese Chance ermöglicht habt. Denn wie Du auch schreibst: Manchmal braucht es einen Blick über den Tellerrand hinaus, um festzustellen, was einem wirklich gut liegt bzw. wofür man eine Leidenschaft entwickelt. Davon profitieren am Ende beide Seiten – Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

      Viele Grüße
      Lisa

      Antworten

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