Die sieben größten Irrtümer über E-Mail

Die sieben größten Irrtümer über E-Mail

80 Prozent der Deutschen nutzen E-Mail. Und doch gibt es Missverständnisse: STRATO klärt die sieben größten Irrtümer über E-Mail auf.

Irrtum 1: E-Mail ist Instant Messaging

E-Mail und Instant Messaging sind nicht dasselbe. Die Gemeinsamkeit ist nur, dass sich Textnachrichten und Dateien übers Internet verschicken lassen. Viele E-Mail-Nutzer glauben, dass E-Mails nach dem Klick auf „Senden“ sofort beim Empfänger eintreffen. In Wahrheit werden E-Mails nicht gleich zugestellt, Nachrichten beim Instant Messaging dagegen schon. Dafür funktioniert E-Mail zwischen unterschiedlichen Anbietern und mit verschiedenen Programmen. Beim Instant Messaging müssen Absender und Empfänger ein und dasselbe System nutzen.

Irrtum 2: Verschickte E-Mails lassen sich nicht zurückholen

Verschickte E-Mails lassen sich doch zurückholen, anders als viele denken. Dazu müssen drei Voraussetzungen erfüllt sein: Erstens müssen Absender und Empfänger denselben Mail-Server nutzen. Zweitens braucht der Absender Outlook. Drittens darf der Empfänger die E-Mail noch nicht geöffnet haben.

Und so geht’s: Rufe in Outlook den Ordner „Gesendete Elemente“ auf, öffne die E-Mail und klicke auf „Aktionen > Diese Nachricht zurückrufen“. Die Funktion gibt es ab Outlook 2010.

Irrtum 3: E-Mail-Anhänge dürfen nur ein paar Megabyte groß sein

E-Mail-Anhänge können durchaus größer als ein paar Megabyte sein. Welche Größe erlaubt ist, regeln einzig und allein die Provider. Allerdings kann es passieren, dass eine E-Mail mit großem Anhang korrekt verschickt, aber nicht richtig empfangen wird. Wenn das Versenden wegen Einschränkungen beim Empfänger nicht klappt, nutzt Du besser Online-Speicherdienste wie STRATO HiDrive. Hier kannst Du Dateien hochladen und dann den Link via Mail freigeben.

Irrtum 4: E-Mail-Adressen werden immer an Werbetreibende verkauft

Im Gegenteil: Das Bundesdatenschutzgesetz verhindert, dass E-Mail-Adressen ohne weiteres an Werbetreibende verkauft werden. E-Mail-Adressen stellen personenbezogene Daten dar und dürfen deshalb nicht ohne Einwilligung des Adressinhabers verkauft werden. Ein Unternehmen, das eine E-Mail-Adresse speichert, muss auf die mögliche Verwendung zu Werbezwecken und das Widerspruchsrecht hinweisen. Oft muss der Anwender ein Häkchen setzen, um dieser Nutzung zuzustimmen.

Irrtum 5: E-Mail ist immer kostenlos

Falsch. Nicht alle E-Mail-Dienste sind kostenlos. Wer eine kostenlose E-Mail-Adresse nutzt, muss meist akzeptieren, dass den Nachrichten Werbung hinzugefügt wird. So ist es zum Beispiel bei Web.de. Werbefreie Dienste kosten Geld, zum Beispiel STRATO Mail. Damit erhältst Du eine eigene Domain und bis zu 25 E-Mail-Adressen dazu. STRATO Mail ist werbefrei und in allen Hosting-Paketen inklusive.

Irrtum 6: E-Mail ist nicht (mehr) wichtig

E-Mail ist sogar sehr wichtig. Zwar meinte der kanadische IT-Berater Ian Sharp schon im Jahre 1972: „E-Mail ist ein total unverkäufliches Produkt“ – doch das war einer der größten Irrtümer der Technik-Geschichte. Heute werden jeden Tag weltweit mehr als 200 Milliarden E-Mails verschickt. E-Mail ist das wichtigste digitale Kommunikationsmittel für Geschäfts- und Privatanwender, aber auch eines der wichtigsten Marketing-Instrumente: Rund zwei Milliarden Euro investiert die deutsche Wirtschaft jährlich in E-Mail-Werbung.

Irrtum 7: Soziale Medien lösen E-Mail ab

Auch das ist ein Irrtum. Facebook, Twitter & Co werden E-Mail auch in den kommenden Jahren nicht ablösen. Soziale Medien dienen der persönlichen Unterhaltung zwischen Menschen, E-Mail ist dagegen modernes Briefeschreiben. Außerdem lassen sich über E-Mail vertrauliche Informationen und Dateien sicher austauschen. Als Mitglied der Initiative E-Mail made in Germany garantiert STRATO verschlüsselte Datenübertragung und Datenverarbeitung in Deutschland – zwei wesentliche Sicherheitsfaktoren, die soziale Netze nicht bieten. Aus dem Geschäftsleben ist E-Mail gar nicht wegzudenken.

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    Nicht zu vergessen... sagte am

    Irrtum 8: Mit „E-Mail made in Germany“ werden E-Mails so verschlüsselt, dass nur der Sender und Empfänger sie lesen können. Falsch. Die E-Mail selbst bleibt unverschlüsselt und kann von den Mailanbietern weiterhin im Klartext eingesehen und analysiert werden, sei es zur oftmals positiv hervorgehobenen Abwehr von Spam oder zur gerne nur im Kleingedruckten erwähnten Auswertung für personalisierte Werbeanzeigen (vor allem bei Freemailanbietern) oder zur außer Kontrolle geratenen Massenüberwachung durch NSA & Co. Für eine sichere Kommunikation ist auch bei „E-Mail made in Germany“ eine zusätzliche Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nötig, z.B. via S-MIME oder GnuPG/OpenPGP… 🙂

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    Peter Löw sagte am

    Ich muss feststellen, dass Email bei mir mit deutlicher Verzögerung ankommen. Bisher betrug die maximale Verzögerung 45 Minuten. Gestern erhielt ich eine um 17:32 Uhr versendete Email erst um 19:12 Uhr. Laut Aussage unseres Systemadministrators ruf Outlook die Emails alle 5 Minuten beim Server ab. Was kann der Grund für eine derartige Verzögerung sein?

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      Philipp Wolf sagte am

      Hallo Peter,

      das kann tatsächlich verschiedene Gründe haben: Es kann am versendenden oder am empfangenden Mailclienten liegen. Es kann aber auch am versendenden oder am empfangenden Mailserver liegen. Oder auch: Es gibt ein Problem mit den Netzwerkverbindungen zwischen diesen einzelnen Komponenten.

      Viele Grüße
      Philipp

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    Emmeran Vollert sagte am

    Ein unbekannter Fehler ist aufgetreten. Konto: ‚xxx@xxx.de‘, Server: ‚pop3.strato.de‘, Protokoll: POP3, Port: 995, Secure (SSL): Ja, Fehlernummer: 0x800C0133

    was tun bei solchen Meldungen?

    Antworten

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