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Veröffentlicht am: 14. Juli 2017

Bloggen mit STRATO: Vom Physiker zum professionellen Food-Blogger

Arne hat keine Lust mehr auf die Physik. Deswegen macht der 31-jährige Hamburger seinen Blog „Vegetarian Diaries“ zum Beruf. Und ist plötzlich sogar Mit-Inhaber der ersten veganen Kochschule Deutschlands.

Hi Arne, Deine Karriere klingt ungewöhnlich. Wie ist es dazu gekommen?

Meine Freundin und ich haben schon immer gern vegetarisch und vegan gekocht. Als Alternative zum Kochbuch habe ich vor sieben Jahren den Blog Vegetarian-Diaries.de gegründet – ursprünglich nur für uns, um Rezepte online zu sammeln. Doch dann kamen immer mehr Besucher, die von der Idee begeistert waren. Das hat mich inspiriert, den Blog professioneller zu gestalten: Für gute Fotos habe ich in eine neue Kamera mit 50-mm-Festbreitenobjektiv investiert. Und ich habe die Frequenz der Blogbeiträge erhöht: Es gab jeden zweiten Tag neue Rezepte und Beiträge, die sich mit Themen rund um vegane Ernährung beschäftigen.

Ein Ratatouille als Gratin-Variante aus rein pflanzlichen Zutaten.

Mittlerweile habe ich jeden Monat über 40.000 Besucher und über 8.700 Follower auf Instagram. Durch die vielen Rückmeldungen habe ich so viele Menschen kennengelernt, dass sich in meinem Leben viel bewegt hat. Ich bin jetzt Mit-Inhaber von Deutschlands erster veganen Kochschule und gebe dort regelmäßig Kochkurse. Parallel betreibe ich nebenberuflich den Blog. Mit meiner ursprünglichen Ausbildung als Physiker hat meine jetzige Selbstständigkeit also nichts mehr zu tun. Es ist schon erstaunlich, was ein Blog alles bewegen kann.

Wie hast Du es geschafft, professionell zu bloggen?

Ich war schon immer mit Leidenschaft und Spaß bei der Sache, hatte aber nie das Ziel, Geld mit dem Bloggen zu verdienen. Vielmehr wollte ich einfach qualitativ hochwertige Beiträge schreiben. Irgendwann ist mir aber klar geworden, dass ich beides miteinander verbinden kann. Dafür kooperiere ich mit Unternehmen, die mir gefallen und zu meinem Blog passen. Als eine bekannte Supermarkt-Kette zum Beispiel eine neue Eigenmarke mit veganen Produkte aus ökologischer Landwirtschaft eingeführt hat, habe ich damit eine vegane Pizza auf Basis von Quinoa und vegane Burger zubereitet. Für einen anderen Beitrag habe ich mit einer Küchenmaschine eines großen Herstellers gearbeitet.

Vegane Burger mit glutenfreien Brötchen und einer Pfirsich-Chili-Salsa.

Gesponsorte Beiträge sind also eine Möglichkeit, Geld mit dem Bloggen zu verdienen. Eine weitere ist direkte Werbung mit Bannern. Außerdem schreibe ich seit einigen Jahren regelmäßig Expertenbeiträge und Kolumnen zu veganer Ernährung oder Restaurantkritiken für Online- und Printmagazine. All das trägt dazu bei, dass sich die Reichweite meines Blogs immer weiter erhöht.

Welche Tipps gibst Du unseren Lesern, damit sie mit dem eigenen Blog eine höhere Reichweite erzielen?

Tipp Nr. 1: Investiert in gute Überschriften. Der Leser sollte auf den ersten Blick erkennen, welchen Nutzen ein Beitrag bietet. Eine Beispiel-Überschrift auf meinem Blog lautet: „Die besten veganen Restaurants, Cafés und Imbisse in Hamburg“. Für den Leser ist sofort klar, dass er Inspirationen für veganes Essen in der Stadt erhält. Das ist auch wichtig für den ersten Satz in der Description – dem Text, der in den Suchmaschinenergebnissen unter der Überschrift steht. Er sollte aussagekräftig sein und Lust auf den Beitrag machen.

Tipp Nr. 2: Heute sind die meisten mit Smartphone oder Tablet unterwegs. Deswegen müsst Ihr sicherstellen, dass sich Euer Blog automatisch unterschiedlichen Displaygrößen anpasst – also responsiv ist. Sonst sind Besucher schnell genervt und verlassen Eure Seite, weil sie zu viel scrollen müssen und sich nicht schnell genug zurechtfinden. Für meinen Blog habe ich ein responsives Template bei WordPress gekauft. Das macht es auch möglich, neue Beiträge automatisch in Sozialen Netzwerken zu posten – etwa bei Facebook, Twitter und Instagram. Das ist ziemlich praktisch und zeitsparend.

Mit seinem Blog Vegetarian Diaries hat es Arne auch in das Hamburger Printmagazin Perle geschafft.

Tipp Nr. 3: Sucht Euch ein Thema, das Euch wirklich Spaß macht. Denn in der Regel zündet ein Blog in der heutigen Zeit nicht mehr auf Anhieb – dafür ist die Konkurrenz in den letzten Jahren zu groß geworden. Ihr müsst Zeit für den Aufbau einplanen und kontinuierlich neue Beiträge posten. Wenn Euch das Thema am Herzen liegt, bereitet auch die Zeit mit geringer Resonanz Vergnügen. Sobald der Blog läuft, ist das doppelt schön. Zu den Highlights meiner Blogger-Karriere zählt zum Beispiel der dritte Platz bei den deutschen Food Blog Awards in der Kategorie „Bestes veganes Rezept“.

Was sind Deine Pläne für die Zukunft?

Zunächst möchte ich meinen Status-Quo halten. Als ich vor sieben Jahren mit dem Blog angefangen habe, gab es in dieser Nische kaum vergleichbare Blogs und Angebote. Heute gibt es viel mehr professionelle Food-Blogs im vegetarischen und veganen Bereich. Es ist viel schwieriger geworden, die Sichtbarkeit zu erhöhen. Um das zu erreichen, will ich mein Alleinstellungsmerkmal weiter ausbauen: die Kombination von Kochen und Physik. In der Vergangenheit habe ich schon einige Beiträge geschrieben – etwa, warum ein Brot immer auf die Marmeladenseite fällt. Diese Artikel poste ich in der Kategorie Food Science. Außerdem würde ich gerne Videobeiträge machen.

Vielen Dank für das Interview, Arne!

Du willst mit einem eigenen Blog durchstarten? Dann sind unsere WordPress-Tarife genau das Richtige für Dich!

Bist Du bereits Blogger? Dann teile Deine Erfahrungen mit unseren Lesern per Kommentar. Vielleicht interviewen wir Dich ja auch mal für unsere Serie „Bloggen mit STRATO“?

Der Autor:

Autor: Patrick Schroeder

Mein Name ist Patrick Schroeder. Ich arbeite seit einigen Jahren als freiberuflicher Journalist für Zeitschriften und Onlinemagazine wie die VDI Nachrichten und Ingenieur.de. Ich schreibe hier vor allem über spannende Blogs und Projekte von STRATO Kunden.

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