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Veröffentlicht am: 25. Oktober 2016

Food-Bloggerin Sonja Stötzel

Bloggen mit STRATO: Vom Foodblog zum Bayerischen Rundfunk

Sonja Stötzel, aka Madame Cuisine, hat ohne große Erwartungen einen Foodblog gestartet. Heute folgt ihr eine große Fangemeinde und sogar der Bayerische Rundfunk stand schon in der Küche. Ein paar Erfolgsrezepte teilt sie mit Euch. 

Hi Sonja, locker fluffige Blaubeer-Muffins, gebratene Garnelen und Walnuss-Mandel-Butterkuchen. Du lässt Deinen Lesern das Wasser im Mund zusammenlaufen. Erzähl’ doch mal, wie Dein Foodblog angefangen hat.

Ich habe Kochen immer geliebt. Mit fünf Jahren habe ich mein erstes Kochbuch geschenkt bekommen, mit zehn Jahren habe ich meine ersten eigenen Gerichte gekocht. Mittlerweile bin ich zweifache Mutter und tüftle neben meinem Job als Physiotherapeutin immer noch leidenschaftlich gerne in der Küche. Das entspannt mich. Als ich eines Tages nach einem langen Tag mit meiner Freundin zusammengesessen habe, sagte sie: „Mensch Sonja, trotz deiner ganzen Arbeit schaffst Du es immer, super zu kochen. Wie machst Du das? Starte doch einen Foodblog und erzähl’ der Welt davon.“

Ich muss gestehen: Damals wusste ich gar nicht, was ein Blog ist (lacht). Ich fand die Idee aber verlockend, schnelle, alltagstaugliche und trotzdem leckere und gesunde Rezepte mit der Welt zu teilen. Die Idee für madamecuisine.de war geboren. Mittlerweile blogge ich seit drei Jahren.

Viele Menschen möchten bloggen, haben aber keine Ahnung von Technik. Angebote wie WordPress-Hosting, die den Einstieg leichter machen, sind noch relativ neu. Wie hast Du das geschafft?

Mein Geheimnis: Vitamin-B. Mein Mann Martin kennt sich gut mit IT aus. Ich habe ihn von meiner Idee überzeugt und seitdem ist er als Techniker an Bord. Ich konzentriere mich auf die Inhalte. Unseren ersten Beitrag haben wir über unseren Besuch im kleinen Café „Görlitzer Bahnhof“ in Berlin gemacht. Ich habe über die Atmosphäre und den tollen Kaffee geschrieben, Martin hat fotografiert und den Beitrag auf unsere Website gestellt, die bei STRATO gehostet ist.

Damals hat Martin noch mit einem ganz einfachen Theme in WordPress gearbeitet. Später hat er sich zahlreiche Nächte um die Ohren geschlagen, um den Blog mit eigenen Programmierungen auf ein professionelleres Level zu heben. Nächte, in denen der PC fast aus dem Fenster geflogen ist, und Martin kaum ansprechbar war. Das Durchhalten hat sich aber gelohnt. Heute ist mein Mann so fit, dass uns die Technik nicht mehr im Wege steht. Learning by Doing funktioniert!

Und was hat Euch für die schlaflosen Nächte entschädigt?

Als wir vor drei Jahren mit dem Bloggen gestartet haben, hatten wir eigentlich keine hohen Erwartungen. Wir dachten, dass einige Freunde und Bekannte sich für unsere Rezepte und Ausflüge interessieren würden. Doch schnell wurde klar: Der Blog zieht größere Kreise. Plötzlich schrieben Unbekannte in den Kommentar, dass sie mit meinen Rezepten ein tolles Familienessen gekocht haben. Solche Feedbacks zählen zu meinen Dauer-Highlights. Ein Höhepunkt war auch der „Isarnetz Blog-Award München 2015“. Wir haben unter 120 Teilnehmern den zweiten Platz gemacht.

Es gab noch etwas ganz Aufregendes: Vor kurzem war der Bayerische Rundfunk mit einem Kamerateam bei uns zuhause. Die Redakteurin hatte die Suchbegriffe „Foodblog München“ gegoogelt und fand unseren Blog unter den Suchergebnissen am professionellsten. Das war auch für Martin ein Kompliment. Denn er hat sich nicht nur um das Design gekümmert – ganz ohne Grafikagentur –, sondern auch um die Suchmaschinenoptimierung. Sie hat dazu beigetragen, dass wird im Monat rund 50.000 Seitenaufrufe und mittlerweile 3.000 Facebook-Fans haben.

Food-Bloggerin Sonja Stötzel

Hat es mit ihrem Food-Blog ins Fernsehen geschafft: Sonja Stötzel

Nicht alle Food-Blogger freuen sich über so viel Feedback. Welche Tipps würdest Du Deinen Kollegen mit auf den Weg geben?

Wenn ich mich für drei Tipps entscheiden müsste, dann wären das folgende:

Tipp Nr. 1: Schreibe über Themen, die Leidenschaft in Dir entfachen! Ich schreibe mit viel Herzblut über Kochen und gesunde Ernährung und bin überzeugt, dass sich die Begeisterung auf Leser überträgt. Außerdem kombiniere ich meine Rezepte oft mit kleinen Geschichten: Ich blogge so, als würde ich Tagebuch schreiben, so stelle ich eine emotionalere Verbindung zu meinen Lesern her. Ich nutze eine einfache und alltagstaugliche Sprache und schreibe so, wie ich spreche.

Tipp Nr. 2: Sei authentisch! Das betrifft beim Foodblogging besonders das Fotografieren. Bei vielen Kochbüchern tricksen Fotografen ohne Ende – bringen Nudeln mit Haarspray zum Glänzen, damit sie lange Fotosessions durchhalten. Leute kochen die Rezepte nach und sind enttäuscht, dass ihr Essen weniger spektakulär aussieht. Um das zu vermeiden, bereiten Martin und ich schon vor dem Kochen die Fotoausrüstung vor. Nach der Zubereitung fotografieren wir das frische Essen direkt. Ganz ohne Manipulation. Die Fotos sehen echt aus. Ich bin überzeugt, dass den Lesern die Authentizität gefällt.

Tipp Nr. 3: Investiere Zeit, um deine Community aufzubauen und zu pflegen. Social Media Kanäle wie Facebook, Twitter, Pinterest und Instagram sind für Blogger wichtig, weil sie Leser auf die eigene Webseite lenken, binden und über neue Beiträge informieren können. Dafür braucht man allerdings Geduld. Ohne Zeit und Aufwand geht es nicht. Aber wie so oft im Leben: Je früher man anfängt, desto schneller erntet man die Früchte der Arbeit.

Wie wirst Du madamecuisine.de weiterentwickeln?

Es kommen immer mehr Anfragen von Firmen und Agenturen, die mit Madame Cuisine kooperieren wollen. Wenn mich ein Produkt oder ein Service überzeugt, erwähne ich das gerne in meinen Beiträgen. Mit diesen sogenannten Sponsored Posts verdiene ich etwas Geld. Allerdings bin ich von den großen und etablierten Foodblogs noch meilenweit entfernt. Besonders in den USA gibt es einige Blogs, die richtig viel Umsatz machen. Mein Ziel ist es, durch die steigende Reichweite und eine größer werdende Community mittelfristig auch noch interessantere Kooperationen eingehen zu können. Aber auch ohne kommerziellen Erfolg: Madame Cuisine ist mein „Baby“. Mir ist wichtig, dass der Spaß weiterhin an erster Stelle steht.

Vielen Dank für das Interview, Sonja!

Du bist selbst Blogger?

Wir sind immer neugierig darauf, welche Tipps Blogger haben. Schreibe uns in einem Kommentar, was für Erfahrungen Du gemacht hast und teile sie mit unseren Lesern.

Und wer weiß: Vielleicht ist Dein Blog ja für unsere Reihe #BloggenMitStrato interessant?

 

Tags: Blog · bloggen · STRATO · Wordpress

Der Autor:

Autor: Patrick Schroeder

Mein Name ist Patrick Schroeder. Ich arbeite seit einigen Jahren als freiberuflicher Journalist für Zeitschriften und Onlinemagazine wie die VDI Nachrichten und Ingenieur.de. Ich schreibe hier vor allem über spannende Blogs und Projekte von STRATO Kunden.

2 Kommentare

  1. Alexandra sagte am 20. Februar 2017 um 6:04:

    „Leidenschaft“ ist das Schlüsselwort wenn es um’s Bloggen geht. Nur wer für sein Thema dauerhaft brennt wird als Experte anerkannt und somit auch erfolgreich werden. Die drei Tipps, die Sonja im Interview gibt, sind goldrichtig. Und obwohl kochen nicht zu meinen Stärken gehört habe ich den Blog gleich mal abonniert… schließlich können wir alle voneinander nur lernen.

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