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Veröffentlicht am: 25. September 2017

Bloggen mit STRATO: Vintage-Bus statt Hotelbett

Ein komfortables Hotelbett ist nichts für Kati. Stattdessen übernachtet sie als Vintage-Fan lieber in einem VW-Bulli von 1985. Das freie Leben teilt sie mit Euch auf ihrem Blog „Cruising Campers“.

Hi Kati, wie bist Du zum Bloggen gekommen?

Ich bin ein freiheitsliebender Mensch und fahre am liebsten mit meinem VW Bulli in den Urlaub – vor allem nach Norddeutschland und Skandinavien. In meinen mobilen vier Wänden erlebe ich ein Abenteuer nach dem nächsten. Um die Erfahrungen mit anderen Camping-Enthusiasten zu teilen, habe ich 2014 meinen Blog „Cruising Campers“ gestartet.

Und was erfahren Leser auf Deinem Blog?

Ich poste Reiseberichte, Stellplatztipps und stelle Produkte für das Leben im Bus vor – darunter Solarduschen oder Campinggrills, die klein genug sind, um sie im Wagen zu verstauen. Ich beschäftige mich außerdem mit Fair-Trade-Produkten wie nachhaltig produziertem Geschirr. Im Blog gibt’s auch Rezepte für leckere Gerichte, die man unterwegs ohne großen Aufwand kochen kann – schließlich zwingt ein Bus zum Minimalismus.

Abendessen im VW-Bus: Auf ihrem Blog verrät Kati, welche Rezepte sich für das Leben auf vier Rädern eignen.

Wie setzt Du Deinen Blog technisch um?

Während meines BWL-Studiums habe ich Informatikkurse besucht. Ich kann zwar nicht programmieren, doch die wichtigsten Grundlagen kenne ich. Den Umgang mit WordPress habe ich mir dann selbst beigebracht. Ich habe Foren durchstöbert, YouTube-Tutorials angeguckt und mich nach der bewährten Methode „Versuch und Irrtum“ vorgetastet. Manchmal war es echt schwierig, die ganzen Plug-ins bei WordPress zum Laufen zu bekommen.

Vor welchen Herausforderungen hast Du noch gestanden?

Es hat mich zum Beispiel einen ganzen Tag gekostet, ein Newsletter-Pop-up auf die Seite zu bringen. Doch die Mühe hat sich gelohnt: Heute bin ich fit genug, um den Blog genau nach meinen optischen und technischen Vorstellungen zu gestalten – ganz ohne fremde Hilfe und ziemlich fix. Dadurch bleibt mir mehr Zeit, um mein Netzwerk in den Sozialen Medien auszubauen und die Reichweite der Beiträge zu erhöhen.

In welchen Sozialen Netzwerken bist Du aktiv?

Mein Blog ist mit Instagram, Facebook und Pinterest verknüpft. Ich muss zugeben: Pinterest habe ich am Anfang unterschätzt. Doch gerade das Posten von Bildern hat mir eine extreme Reichweitenerhöhung gebracht. Viele Urlauber benutzen nämlich die Google-Bildersuche, um sich für den nächsten Urlaub inspirieren zu lassen. Da ich selber fotografiere, viele Fotos in die Beiträge einbaue und sie nach SEO-Regeln beschrifte, stoßen viele bei der Bildersuche auf meinen Blog. Das ist ein wahrer Schneeballeffekt. Mittlerweile habe ich jeden Monat Seitenaufrufe im fünfstelligen Bereich.

Innenleben des Vintage-Vans: Dieses gemütliche Lager zieht Kati jedem Hotelbett vor.

Wofür nutzt Du Facebook?

Auf Facebook poste ich Links zu neuen Beiträgen. Dadurch mache ich meine Follower darauf aufmerksam, wenn sich etwas auf meiner Seite tut. Ich nutze die Plattform außerdem, um Fragen zu beantworten. Viele Van-Fans wollen zum Beispiel wissen, wie alt mein Bus ist. Bevor Du jetzt fragst: Es ist ein T3 Joker von 1985 mit Westfalia-Ausbau und Hochdach. Außerdem poste ich auf Facebook natürlich auch Highlights, auf die ich besonders stolz bin.

Was waren denn Highlights Deiner Blogger-Karriere?

Ich freue mich gerade ziemlich über einen Reisebericht vom Baltikum, den die Zeitschrift Camper Vans veröffentlicht hat. Als Gegengewicht zu den Onlinebeiträgen ist es schön, auch mal einen Beitrag in einem Printmagazin zu haben. Toll ist auch, dass mich die Reisemesse in Stuttgart in die Jury für den European Innovation Award berufen hat. Nicht zuletzt ist es immer wieder cool, wenn Leser schreiben, dass ihnen mein Blog echten Mehrwert bietet.

Kati fährt ein Rapsfeld entlang. Es muss nicht immer ein Campingplatz sein – manchmal übernachtet sie auch einfach in der Natur.

Was sind Deine Tipps für angehende Reiseblogger?

Tipp Nr. 1: Produziert vor dem Start des Blogs genügend Beiträge. Fast niemand interessiert sich für einen Blog, auf dem nur ein oder zwei Beiträge zu lesen sind. Deshalb solltet ihr fünf oder sechs Artikel schreiben, bevor Ihr Euren Blog veröffentlicht und die Werbetrommel rührt. Es empfiehlt sich auch, einige Beiträge in der Hinterhand zu haben. So könnt Ihr auch dann Content veröffentlichen, wenn Ihr in Stresszeiten keine Zeit zum Schreiben habt. Das sorgt für kontinuierlichen Traffic auf Eurem Blog. Leser schätzen eine solche Kontinuität. Das mache ich übrigens auch so, wenn es in meinem Job mal hoch hergeht.

Tipp Nr. 2: Baut eine digitale Karte in Euren Blog ein. Ich habe mit einem Plug-in für WordPress eine Google Karte integriert. Darauf markiere ich Campingplätze, auf denen ich schon mal geparkt habe. Wenn Besucher einen Urlaub planen, können sie die Ortsmarkierung mit dem Mauszeiger berühren. Dann erscheint unter der Karte eine Vorschau für den entsprechenden Beitrag. Diese Funktion haben schon viele meiner Leser gelobt.

Tipp Nr. 3: Sucht Euch eine Nische. Gerade beim Thema Reisen ist die Konkurrenz in den letzten Jahren groß geworden. Meine Nische ist eine Kombination aus meiner Vorliebe für Vintage-Busse, dem Norden und das Thema Nachhaltigkeit. Ich bin also relativ spitz positioniert und habe dadurch weniger Konkurrenz. Wichtig ist außerdem, dass Ihr Euch treu bleibt. Wenn Ihr Produkte von Unternehmen vorstellt, solltet Ihr ehrlich sein und nicht den Unternehmen den Bauch pinseln. Das merken Leser in der Regel sehr schnell.

Was sind Deine Pläne für die Zukunft?

Es gibt bislang recht wenig Content im Internet, der sich mit der Reparatur alter VW-Bullis beschäftigt. In dieser technisch-handwerklichen Nische würde ich mich gerne ausbreiten. Denn ich bastle gemeinsam mit meinem Freund regelmäßig am Bus, entferne Roststellen oder tausche den Unterbodengastank aus. Außerdem werde ich meinen Onlineshop ausbauen, in dem es bislang T-Shirts und Cappies zu kaufen gibt.

Vielen Dank für das Gespräch, Kati!

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Bist Du bereits Blogger? Dann teile Deine Erfahrungen mit unseren Lesern per Kommentar. Vielleicht interviewen wir Dich ja auch mal für unsere Serie „Bloggen mit STRATO“?

Der Autor:

Autor: Patrick Schroeder

Mein Name ist Patrick Schroeder. Ich arbeite seit einigen Jahren als freiberuflicher Journalist für Zeitschriften und Onlinemagazine wie die VDI Nachrichten und Ingenieur.de. Ich schreibe hier vor allem über spannende Blogs und Projekte von STRATO Kunden.

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