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Veröffentlicht am: 30. Oktober 2018

STRATO schwarze und weiße Schachfiguren

Blacklist oder Whitelist? Warum Du diese Funktion für Deine Mails nutzen solltest

Eine dubiose Firma aus Abu Dhabi möchte Dir bunte Pillen verkaufen? Du erhältst regelmäßig Angebote von Firmen, deren Namen Du noch nicht mal aussprechen kannst? Diese ungewollten Mails kannst Du aus Deinem Postfach ausschließen – E-Mails, die Du hingegen definitiv nicht verpassen möchtest, kannst Du einen Freifahrtschein verpassen.

Black or White? Mails ein- und ausschließen

In Deinem STRATO Kunden-Login hast Du die Möglichkeit, bestimmte Mails auf eine Black- oder Whitelist zu setzen. Du stellst Deinem Postfach damit einen virtuellen Türsteher voran, der nur die Mails durchlässt, die auf Deiner Gästeliste stehen.

Black-&Whitelisting in STRATO Mail

In Deinem STRATO Kunden-Login kannst Du Black- und Whitelisten anlegen. Hier findest Du auch alle Infos dazu, wie Du das machst.

Die Blacklist – der Türsteher Deines Postfachs

Mit der Blacklist schiebst Du lästige Werbemails, Phishing oder Spam einen Riegel vor. Sie schaffen es gar nicht erst in Dein Postfach, landen somit also auch nicht im Spam-Ordner. Wir empfehlen Dir, hier nur solche Absender einzutragen, die Du mit Gewissheit als nicht vertrauenswürdig einschätzt.

Ein Beispiel

Damit E-Mails unseriöse Anbieter mit zwielichtigen Angeboten gar nicht erst bei Dir ankommen, setzt Du sie auf die Blacklist:

Blacklist-Eintrag setzen

Keine Chance den Spam-Mails: Du entscheidest, welche Nachrichten mit dubiosen Absendern es gar nicht erst in Dein Postfach schaffen.

Die Whitelist – die großzügige Gästeliste

Vertraust Du einem Absender bedingungslos oder möchtest Du sichergehen, dass Mails mit einem bestimmten Absender es in jedem Fall in Dein Postfach schaffen? Dann kannst Du mithilfe der Whitelist dafür sorgen, dass sie am Virenprüfer vorbei den direkten Weg zu Dir finden.

Ein Beispiel

Du steckst mitten in der Bewerbungsphase und wartest auf die Rückmeldungen der Unternehmen, bei denen Du Dich beworben hast. Um nicht Gefahr zu laufen, dass eine positive Antwort im Spam-Ordner landet oder es gar nicht erst zu Dir schafft, setzt Du eine entsprechende Filterregel:

Whitelist-Eintrag setzen

Um sicherzugehen, dass eine Rückmeldung auf Deine Bewerbung nicht durchrutscht, kannst Du sie am Virenschutz vorbei auf die Whitelist setzen.

eine weitere Möglichkeit für einen Whitelist-Eintrag

Du hast Dich bei STRATO beworben oder möchtest keine wichtige Vertragsmail von uns verpassen? Dann könnte Dein Filter so aussehen.

Weitere Informationen dazu, wie Du Einstellungen zum Black- und Whitelisting vornehmen kannst, findest Du in hier in unseren FAQ.

Wichtig: Vorsicht ist geboten

Gehe sicher, dass Du die Filterregel ganz präzise formulierst. Schließt Du beispielsweise Mails Deines Lieblingsversandhandels für Kleidung aus, erhältst Du so zwar keine Werbemails mehr. Gleichzeitig gehen Dir aber möglicherweise auch wichtige Unternehmensinformationen wie Änderungen der AGB verloren. Ungewünschte Werbemails bzw. Newsletter bestellst Du sowieso am besten direkt über die jeweiligen Mails ab. Die Option findest Du in den meisten Fällen am Ende des Schreibens.

Bei der Whitelist wiederum solltest Du nicht zu großzügig sein. Mails, die entsprechend der Filterregel darauf eingetragen sind, schaffen es ohne Virenprüfung in Dein Postfach. Du läufst so Gefahr, Nachrichten zu erhalten, die mit schadhaften Inhalten daherkommen. Das Lesen einer solchen Mail ist zunächst unkritisch. Enthält eine Mail Links oder Anhänge, ist Vorsicht geboten: Diese solltest Du nicht bedenkenlos öffnen.

Du merkst: Eingehende E-Mails zu verwalten, ist in jedem Fall sinnvoll. Wir empfehlen Dir allerdings, genau zu prüfen, welche Nachrichten Du ungefiltert ins Postfach lassen kannst oder rigoros ausschließen möchtest.

Tags: E-Mail · Sicherheit · spam

Der Autor:

Autor: Lisa Kopelmann

Ich bin Lisa und Online-Redakteurin bei STRATO.

12 Kommentare

  1. Bogatz sagte am 4. Dezember 2018 um 19:28:

    Hallo,

    aus meiner Sicht sollte über die Blacklist zunächst alles gesperrt werden, und dann über die Whitelist gezielt Mailabsender freigegeben werden können.
    Bei Strato wird mit der Blacklist die Whitelist leider überschrieben, so dass Obiges nicht möglich ist.
    Der Aufwand unerwünschte Mails über die Blacklist abzublocken ist damit zu hoch.
    Gruß
    Bogatz

    Antworten
    • Lisa Kopelmann sagte am 6. Dezember 2018 um 13:37:

      Hallo Bogatz,

      Deinen Kritikpunkt in der Sache habe ich an meine Kolleginnen und Kollegen vom Produktmanagement weitergegeben.

      Viele Grüße
      Lisa

      Antworten
      • Manfred Wagner sagte am 8. September 2019 um 15:29:

        Hallo Lisa,

        Du antwortest auf Bogatz’s Beitrag am 6. Dezember 2018 um 13:37 wie folgt:

        „Hallo Bogatz,
        Deinen Kritikpunkt in der Sache habe ich an meine Kolleginnen und Kollegen vom Produktmanagement weitergegeben.
        Viele Grüße
        Lisa“

        Die Tatsache, dass bei STRATO die Blacklist die Whitelist generell überschreibt, ist für mich ein KO-Kriterium bzgl. E-Mail-Administration unserer Gruppe.

        Wurde seitdem vom Produktmanagement diesbezüglich etwas geändert?

        Vielen Dank für Deine Antwort.

        Freundliche Grüße

        Manfred

        Antworten
        • Oliver Meiners sagte am 11. September 2019 um 11:11:

          Hallo Manfred,

          verschiedene Kunden haben in diesem Punkt verschiedene Präferenzen. Wir haben uns im konkreten Fall dafür entschieden, der Blacklist den höheren Rang zu geben. Ich habe Dein Feedback auch an die Kollegen vom Produktmanagement weitergegeben. Aktuell gibt es allerdings keine Pläne, das Verhältnis von Blacklist und Whitelist zu verändern. Ich bedaure, wenn wir damit Deinem Wunsch nicht entsprechen können.

          Viele Grüße
          Oliver

          Antworten
  2. Daniel sagte am 7. März 2019 um 16:40:

    Worin besteht der Unterschied zwischen der Blacklist Funktion und dem einrichten eines Spam Filters direkt an dem Email Postfach?

    Antworten
    • Michael Poguntke sagte am 7. März 2019 um 16:51:

      Hallo Daniel,

      die Blacklist heißt: Die Mail, die das Kriterium XY erfüllt (das Du selbst festlegst) wird erst gar nicht zugestellt und direkt vom Mailserver geblockt.

      Wenn Du einen Spam-Filter einrichtest, hast Du die unten stehenden Optionen. Der zentrale Unterschied: Dein Mail-Client erkennt selbst, ob eine Mail als Spam einzustufen ist. Die Blacklist musst Du dafür erst einmal konfigurieren mit eigenen Regeln.

      1. Du sorgst dafür, dass die Mail direkt abgelehnt wird, dann funktioniert es techhnisch ähnlich wie bei der Blacklist.

      2. Die Spam-Mail wird in den Ordner „Spam“ einsortiert. Dann bekommst Du die Mail, aber sie landet in einem anderen Ordner.

      3. Du kannst einstellen, dass die Mail normal zugestellt wird, aber der Betreff der Mail entsprechend markiert wird.

      Wenn Du STRATO Webmail nutzt, findest Du die entsprechenden Einstellungen für Deinen Spam-Filter unter „Einstellungen“ > „E-Mail“ > „Spam-Einstellungen“.

      Lange Rede kurzer Sinn: Beides sind effektive Abwehrmechanismen. Hinter dem automatischen Spam-Filter steckt bei Webmail eine KI, die automatisch Spam-Mails aussortiert. Bei der Blacklist legst Du selbst fest, nach welchen Kriterien E-Mails nicht zugestellt werden sollen. Wenn Du zum Beispiel immer vom selben Absender eine Spam-Mail bekommst, kannst Du den Absender blacklisten.

      Viele Grüße
      Michael

      Antworten
  3. Ralph Kuhn sagte am 28. Juni 2019 um 15:01:

    Ich finde diese White- & Blacklist – Funktion nicht….

    Antworten
  4. Sel sagte am 12. Juli 2019 um 10:10:

    Hallo Strato Team,

    gibt es die Möglichkeit grundsätzlich alle Mails zu blocken, ausser denen, die ich auswahlsweise in der Whitelist zulassen?

    LG

    Sel

    Antworten
  5. Marc Mertens sagte am 30. Juli 2019 um 10:49:

    Es wäre vermutlich eine gute Idee, wenn man die Kraft der gesamten STRATO-User-Experience nutzen würde oder ggf. sogar die gesamte Erfahrung der United-Internet-Kunden, also aller Mailpostfachnutzer, damit man ein zentrales und KI-gestütztes Blacklisting aufbaut.

    Viele Emailprovider haben früher einmal durch die „Blockieren“-Knöpfe in den Postfächern der Nutzer umfangreiche Blacklistings aufbauen können und gerade auf zentraler Serverebene würde damit United Internet/STRATO in vergleichbar kurzer Zeit ganz IP-Bereich sperren können. Und anhand der manuellen Nutzersteuerung kann man auch erkennen, ob hier eventuell ein spezieller Mailversender oder eine Firma bewusst blockiert werden soll (im Grunde also bösartig) oder ob hier SPAM-Versender und Co. am Werke sind. Das ließe sich mit heutigen Techniken sicherlich weitestgehend automatisieren und ausgleichen.

    Ich schreibe dies hier, weil ich es gerade mit einem „rollierenden“ Datenbankverkäufer zu tun habe und ich nicht permament meine Blacklist oder Spam-Filter anpassen mag. Außerdem artet das irgendwann in einem IT-Studium aus, wenn ich hier hochkomplexe Filter aufbauen muss. Ein bisschen Mailpost-Hygiene erwarte ich mir auch von STRATO als meinen Mailhoster und vor allem als zentralen Knotenpunkt als Mailprovider.

    Antworten
    • Oliver Meiners sagte am 31. Juli 2019 um 10:33:

      Hallo Marc,

      zu unseren Mail-Paketen, Hosting-Paketen, Homepage-Baukasten und Webshop bekommst Du gratis das Feature STRATO ServerSide AntiSpam. Das ist ein intelligentes System, das stetig dazulernt. Mehr Infos findest Du hier: https://www.strato.de/sicherheit/

      Deinen konkreten Vorschlag gebe ich darüber hinaus gern an die Kollegen vom Produktmanagement weiter. 🙂

      Viele Grüße
      Oliver

      Antworten

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