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Veröffentlicht am: 18. März 2015

Dollarscheine

Shop-Conversion erhöhen: Diese Bezahlverfahren sollten in keinem Online-Shop fehlen

Wer einen Online-Shop führt, sollte gut überlegen, welche Bezahlverfahren er anbietet. Wir zeigen Euch die beliebtesten Zahlungsmöglichkeiten und ihre Vor- und Nachteile:

Fast drei Viertel der deutschen Shop-Besucher brechen einen Einkauf ab, wenn ihr bevorzugtes Bezahlverfahren nicht angeboten wird.[1] Neben der Bequemlichkeit spielt für viele Online-Shopper der Sicherheitsaspekt eine große Rolle bei der Kaufentscheidung. Als Online-Händler könnt Ihr Euren Umsatz steigern, wenn Ihr die wichtigsten Bezahlverfahren anbietet: Bei der Wahl der verschiedenen Bezahlsysteme solltet Ihr Eureeigenen Wünsche und die des Kunden berücksichtigen.

Darf in keinem Online-Shop fehlen: Bezahlen mit PayPal

Vorteile: In Deutschland gibt es 16 Millionen registrierte PayPal-Accounts. Somit ist PayPal das beliebteste Bezahlverfahren hierzulande – und kein Shop kommt ohne PayPal aus. Es bietet sowohl dem Käufer als auch dem Verkäufer handfeste Vorteile: Der Kunde kann bereits mit der Bestellung bezahlen, das Geld ist direkt auf dem Konto des Verkäufers, und mit verkürzten Lieferzeiten rechnen. Euch Verkäufern bietet PayPal einen hohen Schutz vor einem Zahlungsausfall. Für beide Seiten ist ein Konto bei der Tochtergesellschaft von eBay kostenlos.

Nachteile: Der Nachteil ist, dass für Euch bei Geldeingang Kosten entstehen: je Transaktion werden eine Grundgebühr und eine prozentuale Gebühr fällig. Aktuell liegen die Gebühren in Deutschland bei 0,35 Euro plus 1,9 Prozent des Umsatzes.[2]

Amazon-Schnittstelle für den eigenen Shop: Amazon Payments

Vorteile: Bei Amazon Payments bezahlen Deine Kunden über ihr Amazon-Konto. Dabei müssen sie nicht erst ihre Bankdaten eingeben – sie loggen sich einfach bei Amazon ein und bestätigen dort die Zahlung. Das Geld landet automatisch auf Deinem Amazon Verkäufer-Konto. Anschließend lässt Du Dir den Betrag auf Dein Bankkonto auszahlen. Die Anmeldung bei Amazon Payments kostet Dich als Verkäufer nichts.

Nachteile: Ähnlich wie Paypal verlangt auch Amazon Payments Gebühren: Für jeden Geldeingang zahlst Du eine Autorisierungsgebühr in Höhe von 35 Cent. Außerdem wird eine Bearbeitungsgebühr fällig. Die beträgt 1,2 bis 1,9 Prozent des Warenwerts, abhängig von der Höhe der Zahlung.

Wie Amazon Payments funktioniert, erklärt dieses Video:

Rechnungszahlung: Erst liefern, dann das Geld erhalten

Vorteile: Zahlung per Rechnung gehört nach PayPal zur beliebtesten Bezahlform der deutschen Online-Shopper. Für Händler gibt es zwei Varianten: entweder bietet Ihr diesen Dienst selber an oder über einen Dienstleister wie Klarna oder BillSAFE. Dieses Bezahlverfahren erfreut sich hoher Kundenakzeptanz und ist mit geringen Kosten für Eure Kunden und Euch verbunden.

Nachteile: Allerdings erhaltet Ihr die Zahlung erst nach der Lieferung und seid somit nicht vor eventuellen Zahlungsausfällen geschützt. Dieses Risiko lässt sich durch einen Drittanbieter umgehen: Der Kunde überweist das Geld nach Wareneingang an den Anbieter. Ihr bekommt Euer Geld wiederum vom Anbieter selbst, müsst aber Gebühren zahlen.

Tipp: Wenn Ihr Rechnungszahlung selber anbieten möchtet, könnt Ihr Euch dennoch gegen etwaige Zahlungsausfälle schützen: Zahlung per Rechnung bietet Ihr nur Kunden mit Rechnungs- und Lieferadresse in Deutschland an. Und bei größeren Bestellungen könnt Ihr vorab die Bonität des Kunden durch externe Dienstleister prüfen lassen.

Das internationale Bezahlverfahren: Die Kreditkarte

Vorteile: Ein für Käufer und Verkäufer als sicher geltendes Verfahren ist die Kreditkarte: Sie ist international einsetzbar und gehört weltweit zu den am häufigsten verwendeten Zahlungsmitteln im E-Commerce. Kunden können schnell, bequem und sicher zahlen, der Händler erhält die Zahlung und schickt anschließend die Ware ab. Online-Händler werden von Kreditkartengesellschaften eingehend überprüft, bevor sie Zahlung mit Kreditkarte in ihrem Shop anbieten können.

Nachteile: Als Shop-Betreiber solltet Ihr beachten, dass bei jeder Transaktion Gebühren anfallen.

Lastschriftverfahren bedeutet mehr Aufwand

Vorteile: Wer sich nicht um Zahlungstermine kümmern möchte, greift gerne zum Lastschriftverfahren. Beim Lastschriftverfahren erteilt der Käufer Euch eine Einzugsermächtigung: Als Verkäufer dürft Ihr vom Konto des Käufers die vereinbarte Summe abbuchen. So müsst Ihr Euch um den Termin und die Buchungssumme kümmern.

Nachteile: Für den Käufer recht bequem, für Euch bedeutet dies weitere Arbeit und Risiko. Meist wird der Betrag erst nach Lieferung der Ware abgebucht. Außerdem gibt es keine Garantie, dass das Konto des Käufers gedeckt ist.

Ohne Risiko und ohne Kosten: Vorkasse

Vorteile: Dagegen ist das Bezahlverfahren Vorkasse für Euch als Online-Händler sicher, risikolos und kostenlos. Der Kunde bestellt eine Ware und bezahlt diese im Voraus. Nachdem das Geld bei Euch eingegangen ist, verschickt Ihr die Ware. Ihr seid vor Zahlungsausfällen geschützt und habt keine Kosten.

Nachteile: Für Kunden kann diese Zahlungsoption Nachteile mit sich bringen, denn er bezahlt, bevor er die Ware erhält. Die Bearbeitungszeit verlängert sich.

Wer bei unbekannten Shops nur Vorkasse anbietet, läuft Gefahr, dass seine Kunden befürchten, in die Falle von Betrügern zu tappen. Dennoch wird dieses Bezahlverfahren von Kunden erwünscht.[3] Bei dieser Methode muss er seine Bankdaten nicht online eingeben. Um die Vertrauenswürdigkeit des Shops deutlich zu machen, solltet Ihr alternative Bezahlmethoden anbieten.

STRATO Webshops

Wenn Ihr mit den STRATO Webshops in den E-Commerce einsteigen möchtet, profitiert Ihr von allen gängigen Bezahlverfahren. Im Editor des Webshops könnt Ihr unter Zahlungseinstellungen verschiedene Zahlungssysteme hinzufügen. STRATO Webshops sind einfach zu bedienen, ganz ohne Programmierkenntnisse.

Unsere Tipps für Euch:

[1] ecommerce-vision.de/fuenf-kriterien-fuer-erfolgreiche-onlineshops.

[2] paypal.com/de/webapps/mpp/paypal-fees *Stand: 26.02.2015.

[3] de.statista.com/statistik/daten/studie/29461/umfrage/genutzte-bezahlverfahren-im-internet-in-deutschland

Update am 17.06.2016 (Michael): Wir haben Amazon Payments als Bezahlverfahren ergänzt.

Tags: Webshop

Der Autor:

Autor: Göknur Özkan

2 Kommentare

  1. frank sagte am 18. April 2015 um 10:30:

    die Nachteilerklärung ist für mich leider sehr unverständlich, was meinen die mit Drittanbieter und was ist mit Ihr erhaltet vom Anbieter Geld,…das waer ja noch schöner;-

    Antworten
    • Göknur Özkan sagte am 22. April 2015 um 10:17:

      Hallo Frank, der Beitrag gibt Online-Händler Tipps, wie sie ihre Conversion erhöhen können, wenn sie bestimmte Bezahlverfahren anbieten. Zu Deiner Frage: Ich nehme an, Du beziehst Dich auf den zweiten Tipp. Bei Rechnungszahlung bekommt man als Händler das Geld erst nach dem man die Ware geliefert hat. Das birgt ein gewisses Risiko. Das kann man umgehen, indem man mit Drittanbietern arbeitet: Der Käufer muss den Betrag an den Drittanbieter überweisen. Als Händler bekommt man sein Geld vom Drittanbieter – egal ob der Käufer das Geld an den Anbieter überwiesen hat oder nicht. Dafür muss man aber Gebühren zahlen. Ich hoffe ich konnte Dir weiterhelfen. VG

      Antworten

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