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Veröffentlicht am: 28. März 2013

Tablet mit Windows 8 Oberfläche

Angst vorm Funkloch? So geht’s trotzdem in die Cloud

Erleichterung macht sich im ICE breit: Gerade noch so haben wir einen Sitzplatz am Tisch ergattert. Der Laptop schon aufgeklappt, das Ladekabel in der Steckdose, da rollt der Zug los – und steuert direkt auf ein Funkloch zu.

Trotz Millioneninvestitionen in die Internet-Infrastruktur sind wir nicht immer „on“. Da ist es gut, wenn Dateien in der Cloud auch offline erreichbar sind. Wie das geht, erklärt Marcel Meyer, Produktmanager für den Online-Speicher HiDrive, auf der Zugfahrt nach Hannover.

Online favorisieren, offline bearbeiten

Meyer hat im ICE ein Tablet mit Windows 8 dabei. Viele bunte Kacheln leuchten uns an: Mit dem Finger berührt er das Display, öffnet die HiDrive-App und fügt einzelne Dateien zu den Favoriten hinzu. Kein Problem: Noch sind wir online.

„Alle Dateien, die ich favorisiere, sind später auch offline verfügbar“, erklärt Meyer. Genauso ist es: Das Netz ist weg – die Favoriten trotzdem erreichbar. Er öffnet ein favorisiertes Dokument und arbeitet offline daran. Nachdem Meyer seine Änderungen gespeichert hat, legt er das Tablet unbekümmert beiseite: „Den Upload übernimmt die App, wenn sie wieder online ist.“

Windows 8 App: Neue Version im Windows Store

Marcel Meyer lehnt sich in seinem Sitz zurück. Er freut sich über die neue Funktion in der App, die BRICKMAKERS für STRATO entwickelt hat: Gestern hat er sie in den Windows Store eingestellt, heute steht sie schon zum Download bereit. „Es ist das erste Update der App für Windows 8“, sagt Meyer. „Erst vor wenigen Wochen haben wir die App vor Journalisten auf der CeBIT PREVIEW vorgestellt – und dafür einen Innovationspreis bekommen.“

Smartphone-Apps: Fotos und Links in Facebook posten

Auf dem Bahnhof angekommen, gibt Meyer einen Ausblick auf das, was bei den mobilen Apps noch kommen wird: ein automatischer Bilder-Upload  in den HiDrive-Apps für iOS, Android und Windows Phone. Bis der Autoupload eingebaut ist, können HiDrive-Nutzer die neuen Sharing-Funktionen entdecken: Fotos und Freigabelinks lassen sich jetzt direkt aus den Apps auf Facebook und Twitter posten.

Alle Apps für HiDrive im Überblick

 

Tags: HiDrive

Der Autor:

Autor: Christina Witt

9 Kommentare

  1. Benjamin Wiens sagte am 28. März 2013 um 16:15:

    Schön geschriebener Beitrag!

    Antworten
  2. Peter Rühr sagte am 28. April 2013 um 14:44:

    Was nutzt die schönste Cloud, wenn die Telekom die Zugänge künstlich verlangsamt? Erst im mobilen Bereich und jetzt auch noch im Festnetz/DSL. Vor allem für Geschäftskunden sehe ich die Notwendigkeit, um die Telekom einen Bogen zu machen und das Thema Cloud nur mit Vorsicht zum integralen Bestandteil der eigenen Organsiation zu machen.

    Antworten
    • Peter sagte am 2. Mai 2013 um 10:28:

      Diesem Kommentar kann man nur zustimmen.

      Nicht nur das Thema „Drosselkom“, sondern auch die teils extrem langsamen und lückenhaften Mobilfunkanbindungen, die eine praktische Nutzung von HiDrive überwiegend nicht ermöglichen, sind enttäuschend.

      Mal eben einem Freund unterwegs schnell ein Bild zu zeigen, welches sich auf HiDrive befindet, kann man im Grunde (bis auf Ausnahmen) vergessen.

      Allerdings darf man das nicht der Strato AG anlasten, denn für diese Probleme ist sie nicht verantwortlich.

      Ob die Telekom den HiDrive-Datenverkehr ihrer „Tochter“ aus dem Traffic herausrechnet, wird sich noch zeigen.

      BTW: Die Favorisierung von Dateien wird nicht funktionieren, wenn man schon im Funkloch steckt. Laut den Murphy’schen Gesetzten dürfte diese Situation aber die Regel sein. Insofern ein sehr theoretisches und konstruiertes Beispiel.

      Antworten
      • Christina Witt sagte am 2. Mai 2013 um 16:12:

        Hallo Peter,
        danke für den Kommentar. Zum Favorisieren von Dateien: Diese Funktionen ist tatsächlich eher für den Fall geplant, dass man weiß, dass man keine Internetverbindung haben wird. Deshalb das Zugbeispiel.
        LG Christina

        Antworten
        • Peter sagte am 7. Mai 2013 um 16:40:

          Hallo Christina,

          ok. Beispiele sind immer so eine Sache. 🙂

          Nur: Wenn ich weiß, dass ich in ein Funkloch fahre, lade ich mir eben die relevanten Dateien herunter. Wozu benötige ich da eine marktschreierisch angepriesene „Favorisierungs-Funktion“?

          Abgesehen davon, dass man eh besser aufgestellt ist, seine produktiven Daten „an Bord“ zu haben und sich nicht darauf zu verlassen, dass es eine Online-Verbindung gibt.

          Es gibt eben Funktionen, die gut gedacht sind, aber niemand braucht.

          Antworten
  3. Christina Witt sagte am 2. Mai 2013 um 16:07:

    Lieber Herr Rühr, vielen Dank für Ihr Feedback. Bis zu den neuen Volumentarifen ist ja noch etwas Zeit. Und wer die Vorteile der Cloud bis dahin zu schätzen gelernt hat, dem ist sie dann hoffentlich auch das Geld für mehr Volumen wert.

    Antworten
    • Peter sagte am 2. Mai 2013 um 17:57:

      Da ich zum Glück nicht Telekom-Kunde bin, kann ich das (zunächst) gelassen sehen. Darüber hinaus sollten wir erst einmal abwarten, ob die die Tarifstruktur in der jetzt angedachten Form überhaupt kommt.

      Bei RA Stadler gibt es dazu einen ganz interessanten Artikel:

      Internet-Law » Verstoßen die Drosselpläne der Telekom gegen das Fernmeldegeheimnis des TKG? – http://bit.ly/ZpCNEY

      Antworten
  4. Dominik B. sagte am 7. Mai 2013 um 11:10:

    Sie feiern eine Funktion als Innovation, die andere Anbieter und deren Apps schon längst integriert haben. Ich verwende die Hidrive App auf ios überhaupt nicht, stattdessen eine mit verschiedenen Online-Speicher-Anbietern verwendbare app namens OvertheAir (es gibt viele andere WebDav-Apps). Wann kommen endlich die Favoriten für die Hidrive-App in iOs?
    Wann bieten Sie endlich einen Sync-Client an für PC und Mac, der eine dropbox-ähnliche Funktion für einen ausgewählten Ordner im Hidrive ermöglicht? Das wäre ein echter Fortschritt. Man könnte dann auf zweit- und drittklassiges Flickwerk wie goodsync, Windows-Synchronisationspartnerschaft (ein Graus!) verzichten. Warum ich trotzdem das Hidrive verwende? Weil es wenige Anbieter gibt, die einen so hohen Sicherheitsstandard bieten. Das ist auch möglich für lokale Dateien, die mit einem Hidrive-Ordner synchronisiert werden (verschlüsselte Übertragung).

    Antworten
  5. Christina Witt sagte am 7. Mai 2013 um 11:26:

    Hallo Dominik,

    danke für Ihren Kommentar. Windows 8 ist in Summe noch recht neu. Für viele lohnt es sich daher doch, wenn wir die Funktion hier vorstellen.

    Natürlich können Sie andere WebDAV-Apps wie OvertheAir verwenden: Deshalb setzen wir bei HiDrive auch auf offene Standards. Diese bieten Ihnen sehr viele Zugriffsmöglichkeiten, aus denen Sie wählen können.

    Zu Ihrer Frage in puncto Sync: Wir haben unseren Online-Speicher HiDrive von Anfang an als Netzwerkfestplatte im Internet konzipiert, auf der jeder Dateien zusätzlich im Internet speichern kann. Der Schwerpunkt von HiDrive liegt deshalb vor allem darin, Dateien online sicher zu speichern und immer und überall auf sie zugreifen zu können. Deshalb bieten wir den Zugriff über alle gängigen Standardprotokolle an und stellen Smartphone-Apps und Software zur Laufwerkseinbindung zur Verfügung. Für eine unkomplizierte Datensicherung auf HiDrive gibt es außerdem HiDrive-Apps für NAS-Boxen wie Synology. Wer sein HiDrive trotz langsamer Internetverbindung unkompliziert befüllen möchte, kann unseren Festplatten- und DVD-Send-in nutzen. Mit dieser Vielzahl an Zugangsmöglichkeiten und Funktionen, ist HiDrive ein innovatives Produkt, verfolgt aber einfach ein anderes Konzept als es Synchronisationsdienste wie Dropbox tun. Deshalb kann es durchaus sein, dass unser HiDrive für Sie nicht der richtige Dienst ist, um Ihr Nutzungsszenario abzudecken. Für viele Kunden mit anderen Bedürfnissen, zum Beispiel der Datensicherung großer Datenmengen, ist es dafür genau das richtige Produkt. Wir hoffen, Sie haben Verständnis dafür.

    Liebe Grüße
    Christina

    Antworten

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