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Veröffentlicht am: 20. Oktober 2017

Screenshot Kommentare

6 Schönheitstipps für Deinen WordPress-Kommentarbereich

Kommentare machen ein Blog erst lebendig. Mit den folgenden sechs Tipps bringst Du Leben in Deinen Kommentarbereich.

Den Kommentarbereich der meisten WordPress-Themes kann man als nüchtern-funktional beschreiben. Das ist praktisch, aber wenig einladend. Doch was macht einem ansprechenden Kommentarbereich aus? Zum Beispiel eine eigene Überschrift für das Formular, hervorgehobene Autoren-Kommentare, individuelle Farben, eine Paginierung für Beiträge mit vielen Kommentaren und die Möglichkeit, Kommentare zu liken. Wenn Du das alles willst, solltest Du weiterlesen. 😉

Voraussetzungen für diese Anleitung sind ein Hosting-Paket von STRATO, eine WordPress-Installation und Kenntnisse in PHP/CSS. Die beschriebenen Anpassungen beziehen sich auf das Theme Twentyseventeen. Bitte verwende ein Child Theme, damit Deine Anpassungen das nächste Theme-Update überleben.

Standard-Kommentarbereich

So sehen Kommentare bei Twentyseventeen standardmäßig aus.

Tipp 1: Kommentare hervorheben

Twentyseventeen hat ein helles und ein dunkles Farbschema zur Auswahl (Design -> Customizer -> Farben). In unserem Beispiel verwenden wir das helle Farbschema. Um die Kommentare und die Formularfelder vom weißen Hintergrund abzuheben, passt Du diese einfach per CSS an. Sämtliche Anweisungen kommen wie gewohnt in die style.css des Child Themes.

Praktischerweise vergibt WordPress für Autoren-Kommentare eine eigene Klasse namens .bypostauthor. Damit kannst Du diese etwa durch eine dunklere Hintergrundfarbe oder einen Rahmen von den anderen abgrenzen:

Das Pfeil-Icon neben dem Antworten-Link wirkt jetzt etwas deplatziert. Mit display:none kannst Du das ausblenden:

Kommentarbereich formatiert

Der Kommentar des Autors Thomas wird durch einen dunkleren Hintergrund und einen Rahmen auf der rechten Seite hervorgehoben.

Tipp 2: Überschrift für den Kommentarbereich ändern

Die Überschrift lautet standardmäßig „Schreibe einen Kommentar“. Um das zu ändern, lädst Du im Theme-Verzeichnis die Datei comments.php herunter und ersetzt folgende Zeile

durch diese

Statt „Sag mir Deine Meinung!“ kannst Du natürlich auch irgendetwas anderes einfügen. Anschließend lädst Du die Datei in das Hauptverzeichnis Deines Child Themes.

Tipp 3: Feld für Website ausblenden

Mit den folgenden Zeilen blendest Du das Formularfeld für die Website aus. Füge den Code einfach in die functions.php Deines Child Themes ein:

Tipp 4: Formular bunter machen

Wie die Kommentare sieht auch das Kommentarformular im Auslieferungszustand etwas blass aus:

Kommentarformular unformatiert

Mit wenigen CSS-Anweisungen ist auch das schnell erledigt:

So sieht das Formular aus, nachdem wir die Überschrift geändert, das Feld für die Website entfernt und Farben angepasst haben:

Kommentar-Formular formatiert

Tipp 5: Kommentarbereich in Seiten untergliedern

Unter einer hohen Zahl an Kommentaren leiden Performance und Übersicht. In dem Fall ist eine Aufteilung des Kommentarbereichs in mehrere Seiten sinnvoll. Dazu setzt Du im Backend unter Einstellungen -> Diskussion ein Häkchen bei „Breche Kommentare in Seiten um (…)“.

Kommentareinstellungen

Im Frontend erscheinen nun unterhalb des Kommentarbereichs Pfeile und Seitenzahlen. Damit können Deine Besucher bequemer durch die Kommentare navigieren:

Paginierung

Tipp 6: Like-Buttons hinzufügen

Liken und Favorisieren gehören zum digitalen Alltag. Dennoch: Obwohl das Bewerten anderer Posts die Interaktion steigert, verzichten die meisten Blogs auf diese Funktion. Dabei ist es mit dem Plugin Comments Like Dislike so einfach. Nachdem Du das Plugin installiert und aktiviert hast, kannst Du in den Plugin Settings unter dem Reiter Design Settings sogar Templates und die Farbe auswählen.

Plugin-Einstellungen

Wir haben uns natürlich für ein oranges Herz entschieden:

Kommentare mit Herz

Tags: WordPress

Der Autor:

Autor: Christian Lingnau

Ich heiße Christian Lingnau und bin freier Redakteur für Hosting-Themen, insbesondere WordPress.

2 Kommentare

  1. Daniel sagte am 31. Januar 2019 um 16:40:

    Ich finde es tragisch, wenn mit WordPress als das CMS für Bloger geworben wird, und dann die wichtigste Funktion Schrott ist und mit Programmierkenntnisen erst brauchbar wird. Sonst kann fast alles verändert werden aber hier nichts. Sehr schade, dass man hier nicht mit einfachen Dingen den Style, Farbe und sonst noch was verändern kann wie auf jeder Seite. Ich wollte mir auch mit WP eine Seite zusammenstellen. Muss mir das nun aber noch einmal überlegen.

    Antworten
    • Oliver Meiners sagte am 4. Februar 2019 um 17:48:

      Hallo Daniel,

      ich hoffe sehr, dass unser Artikel Dir trotzdem weiterhilft.

      Wenn Du mehr über individuelle Anpassungsmöglichkeiten in WordPress lernen möchtest, empfehle ich Dir unser E-Book „WordPress für Einsteiger“. Vielleicht hilft es Dir ja bei Deiner Entscheidung.

      Als Alternative für WordPress gibt es dann ja immer noch unseren Homepage-Baukasten.

      Ich wünsche Dir in jedem Fall viel Erfolg mit der eigenen Website 🙂

      Viele Grüße
      Oliver

      Antworten

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