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Veröffentlicht am: 24. April 2014

Zielscheibe mit Pfeilen

5 Gründe, warum sich Social Media für Unternehmen nicht lohnt

„Facebook & Co.“ sollen für Unternehmen total wichtig sein. Tatsächlich aber lohnt sich der Aufwand für viele nicht.

Was für die meisten ein Hobby ist, soll für Unternehmer längst Pflicht sein. Einer BITKOM-Studie zufolge nutzt rund die Hälfte aller Firmen in Deutschland Social Media. Klingt viel, heißt aber auch, dass jedes zweite Unternehmen nicht auf Facebook und Twitter vertreten ist. Und das hat gute Gründe:

Grund 1: Aufwand

Gerade für kleine Unternehmen ist der Aufwand für Social Media unverhältnismäßig. Denn mit dem Einrichten eines Kanals geht die Arbeit erst richtig los: Fans und Follower erwarten Gewinnspiele und regelmäßig Inhalte, schnellen Service und Kommunikation auf Augenhöhe. Das alles bindet Ressourcen, die an anderer Stelle fehlen.

Grund 2: Abhängigkeit

Wer externe Plattformen nutzt, macht sich von fremder Infrastruktur abhängig. Wenn Facebook und Twitter neue Designs einführen, müssen Header- und Profilbilder angepasst werden. Und wenn ein Netzwerk seinen Dienst ganz quittiert, war der ganze Aufwand umsonst.

Grund 3: Angreifbarkeit

Social Media zwingt zu Transparenz und macht Unternehmen angreifbar. Tweets, Kommentare und Posts finden in aller Öffentlichkeit statt. So können einzelne Nutzer Unternehmen unter Druck setzen – von den Gefahren eines „Shitstorms“ ganz zu schweigen (vielleicht blendet deshalb unser blauer Konkurrent neuerdings die Box „Aktuelle Beiträge anderer Nutzer“ auf seiner Facebook-Seite aus).

In einigen Branchen ist Transparenz aber auch gar nicht erwünscht. Von Rechtsanwälten, Steuerberatern, Ärzten und Psychiatern erwarten wir zu Recht Diskretion. Und wer liest schon gerne Tweets von Bestattern?

Grund 4: Zielgruppe

55 Millionen Menschen nutzen hierzulande Facebook nicht. Gerade Unternehmen mit einer älteren (oder sehr jungen) Zielgruppe dürften Probleme haben, hier potenzielle Kunden zu erreichen. Die meisten verwenden Social Media ohnehin privat und nicht, um sich über Firmen und Produkte zu informieren.

Grund 5: Messbarkeit

Erfolg in Social Media lässt sich schwer messen. Für Unternehmen zählen Umsatz, Gewinn und Neukundenverträge. Mit Statistiken über Interaktionsrate, Tonalität oder Antwortzeiten lassen sich bunte Diagramme erstellen, aber kaum Geld verdienen.

Social Media bei STRATO

Wir haben uns bei STRATO trotzdem für ein Unternehmensblog und Social Media entschieden. Indem wir offen kommunizieren, erhalten wir von unseren Kunden wertvolles Feedback und können uns zu aktuellen Themen äußern. Doch das trifft nicht auf alle Unternehmen gleichermaßen zu. Gerade kleine, wenig Technik-affine Firmen fahren besser, wenn sie sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren.

Der Autor:

Autor: Christian Lingnau

Ich heiße Christian Lingnau und bin freier Redakteur für Hosting-Themen, insbesondere WordPress.

2 Kommentare

  1. Bill sagte am 28. April 2017 um 17:34:

    Hallo,

    ich kann diese Punkte absolut nachvollziehen. In den USA boomen Seiten wie Reddit, scoop.it, Twitter, etc. In Deutschland findet man dort nur langweilige News, die niemanden außer den wenigen Insidern interessiert. Man kann kaum Communitys aufbauen. Hypes sind extrem kurz. In Deutschland ist Social Media tot und lebt nur von wenigen Spitzen, den Hypes (siehe zuerst Myspace, dann StudiVZ, dann FB, dann Instagram). In Deutschland kann sich kaum jemand dafür langfristig begeistern. Das macht Social Media extrem teuer für die meisten Unternehmen in Deutschland.

    Antworten
  2. Marga sagte am 30. April 2017 um 22:20:

    Hallo Bill,
    leider hast Du Recht. Auf Facebook lassen sich ein paar Gleichgesinnte finden, aber leider keine Kunden.

    Antworten

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