5 typische Fehler bei der Keyword-Recherche

5 typische Fehler bei der Keyword-Recherche

Wer seine Internetseite richtig optimiert, kann nicht nur hoch ranken und Nischen besetzen, sondern auch mit AdSense und Co. ordentlich Geld verdienen. Dafür müssen die Keywords aber richtig besetzt sein.

Die Keyword-Recherche ist das A und O der Suchmaschinen-Optimierung: Nur, wer seinen Content auf die richtigen Keywords optimiert, wird auch in den Suchmaschinen ordentlich ranken und dementsprechend Profit einfahren. Leider wird die Keyword-Recherche oft vernachlässigt oder bei der Suche nach passenden Keywords passieren unnötige Fehler. Die folgenden 5 Fehler bei der Keyword-Recherche sind typisch – können aber auch leicht umgangen werden.

Fehler 1: Zu kurze Keywords verwenden

Es liegt intuitiv nahe, kurze, prägnante Keywords zu verwenden. Allerdings sind einfache Begriffe wie „Internet“, „Autos“, „Bloggen“ oder „Schuhe“ natürlich sehr gebräuchlich und häufig gesucht. Diese „Shorthead“ genannten Keywords sind dementsprechend häufig besetzt und umkämpft. Mit einem neuen Website-Angebot gegen große Player und lange am Markt vorhandene Websites anzukämpfen, ist Sisyphos-Arbeit, die nur selten von Erfolg gekrönt ist.

Lösung: Optimiere Deine Seite auf Longhead-Keywords

Wegen der großen Konkurrenz ist es sinnvoll, auf sogenannte Longhead-Keywords zu optimieren, also Suchbegriffe, die aus mehreren Worten bestehen. Statt „Autos“ und „Schuhe“ böte sich zum Beispiel eine Spezifizierung als Longhead an: „handliches Elektroauto“ oder „Schuhe für gehobene Anlässe“.

Fehler 2: Suchintention ignorieren oder falsch interpretieren

Egal ob Longhead oder Shorthead: Es liegt zunächst nahe, einfach möglichst „gute“ und zum Wunsch des Suchenden passende Keywords auf der Seite zu platzieren. „Schuhe für gehobene Anlässe kaufen“ oder „Elektroauto Infos“ sind aber nur dann sinnvoll, wenn sie auch zum Inhalt Deiner Internetseite passen. Wenn Du zum Beispiel einen Schuh- oder Autoratgeber schreibst, hier aber keinen eigenen Shop betreibst, kann es sein, dass Nutzer mit falschen Schlüsselworten fehlgeleitet werden: Sie finden bei Dir nicht, was sie suchen. Zudem erkennt Google Keyword-Spamming inzwischen zuverlässig Beides ist Gift fürs Ranking.

Lösung: Passende Keywords setzen

Es ist immer sinnvoll, Keywords nur so zu setzen, dass sie den Inhalt der Website widerspiegeln. Im Grunde kannst Du Longtail-Keywords so setzen, als wären sie eine extreme Kurzfassung des Inhalts Deiner Seite. Dabei solltest Du Googles Schlüsselkategorien für Suchwörter im Kopf behalten:

Do: Der Nutzer möchte etwas tun (Transaktions-Content)

Know: Der Nutzer möchte etwas wissen (Informations-Content)

Go: Der Nutzer möchte irgendwo hingehen (Navigations-Content)

Im Fall der Elektroautos wäre ein typisches „Do“-Keyword zum Beispiel „Elektroauto Berlin mieten“, ein „Know“-Keyword „Stadtauto Vergleichstest“ und ein „Go“-Keyword ein „Elektrotankstelle in Berlin“. Natürlich sollten diese Inhalte dann auch auf Deiner Website zu finden sein.

Fehler 3: Hohes oder niedriges Suchvolumen überbewerten

Viele Keyword-Tools und SEO-Helfer geben bei Keyword-Recherchen nicht nur verwandte Keywords an, sondern auch das Suchvolumen und die vorhandene Konkurrenz. Sowohl ein hohes Suchvolumen als auch ein niedriges haben ihre Vor- und Nachteile: Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand anderes eine hochvolumige Keyword-Nische bereits besetzt hält, ist sehr hoch. Umgekehrt kann ein zu niedriges Suchvolumen zwar hohe Klickpreise oder Trefferrate pro Suche bringen – es nutzt nur nichts, wenn dadurch monatlich nur wenige Klicks generiert werden.

Lösung: Ein gesundes Mittelmaß finden

Natürlich solltest Du das Suchvolumen nicht aus dem Auge verlieren. Es ist aber ratsam, ein Mittelmaß zu wahren – und sich Nischenbegriffe zu suchen, die einerseits noch nicht stark besetzt sind, andererseits aber häufig gesucht werden.

Fehler 4: Lokale Suchbegriffe vernachlässigen

Viele Websitebetreiber vergessen bei der Keyword-Recherche den nötigen Lokalkolorit. Denn gerade im Rahmen der „Go“-Suchkategorie wollen Nutzer natürlich wissen, wo sie in der Gegend hingehen können. Hier ist Suchpräzision wichtiger als Suchvolumen. Wer einem Restaurant im Kölner Umland einfach das Keyword „Restaurant Köln“ gibt, dürfte damit wenig Erfolg haben.

Lösung: Überlegen, was Leute suchen könnten

Egal ob auf einer Radtour oder nach dem Besuch einer Attraktion in der Nähe: Menschen suchen bestimmte Begriffe, wenn sie in bestimmten Situationen sind– die „Go“-Suchkategorie von Google. Im Fall der Restaurant-Website sind daher Longhead-Keywords wichtig, die den typischen Wunsch der Gäste spezifizieren: „Kaffee trinken Brühler Schlosspark“ oder „Griechisch essen Kölner Norden“ sind hier wahrscheinlich Erfolg versprechende Keywords.

Fehler 5: SEO-Tools unkritisch verwenden

Natürlich gibt es für all diese Dinge auch vollwertige Tool-Pakete, sogenannte SEO-Tools. Auf der Basis großer Datensätze helfen sie dabei, passende Informationen und Keywords zu finden. Diese Tools können eine große Hilfe sein und Dir viel Arbeit abnehmen – aber wie bei jeder Computertechnik gilt: Menschliches Urteilsvermögen können sie nie komplett ersetzen.

Lösung: Gesundem Menschenverstand vertrauen

Gibt Dir ein Tool seltsame Keywords aus oder verspricht wenig praxisnahe Formulierungen als hochwertiges Schlüsselwort, solltest Du skeptisch werden. Es kann daher hilfreich sein, mehrere SEO-Tools auszuprobieren, um das zu finden, das den richtigen Workflow und das notwendige „Verständnis“ für Deine Wünsche besitzt.

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