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Veröffentlicht am: 14. April 2015

Verschlüsselung: 3 Alternativen zu TrueCrypt

3 TrueCrypt-Alternativen für HiDrive

Wer HiDrive besonders sicher nutzen will, legt seine Daten verschlüsselt auf dem Online-Speicher ab. Doch das beliebte TrueCrypt wird seit einem Jahr nicht mehr weiterentwickelt. Wir haben drei Tools als perfekte TrueCrypt-Alternativen parat.

Der Schnelle: 7-Zip

7-Zip bietet eine schnelle Verschlüsselung

7-Zip ist eine gute Verschlüsselungs-Lösung für alle, die nur ab und zu Dateien verschlüsseln wollen und das besonders einfach machen möchten.

Nicht jeder Nutzer, der das Bedürfnis nach mehr Sicherheit hat, braucht eine Verschlüsselungslösung mit den umfangreichen Funktionen von TrueCrypt. Wer nur ab und zu mal eine wichtige Datei oder einen Ordner für HiDrive verschlüsseln will, kann das mit einem Tool machen, das viele Nutzer ohnehin auf dem PC haben, 7-Zip. Damit lassen sich Dateien und Ordner einfach per Kontextmenü mit AES-256 verschlüsseln. Wenn Du das hauseigene Format „7z“ verwendest, werden auf Wunsch auch noch die Dateinamen chiffriert.

Die Automatik: CryptSync

CryptSync überträgt verschlüsselte Dateien zu HiDrive

CryptSync pumpt auf Wunsch alle Inhalte eines Ordners ausschließlich verschlüsselt auf HiDrive; perfekt für alle, die viele Daten automatisch verschlüsseln wollen.

CryptSync von Stefan Küng setzt auf die Technik von 7-Zip, bietet aber mehr Komfort. Das Szenario: Du arbeitest viel mit HiDrive und möchtest, dass Daten nur verschlüsselt zum Online-Speicher wandern? Statt jede Datei einzeln oder mehrere Ordner zu Fuß mit 7-Zip zu verschlüsseln, installierst Du CryptSync. Das Tool fütterst Du mit folgenden Informationen:

Als zusätzliche Option kannst Du einstellen, dass Dateinamen verschlüsselt werden. CryptSync hält den HiDrive-Ordner immer auf dem neuesten Stand und liefert verschlüsselte Daten automatisch zu. Werden die Daten auf dem HiDrive von anderer Stelle geändert, etwa wenn Du von einem zweiten PC zugreifst, dann synchronisiert CryptSync natürlich auch die Änderungen zurück.

Der TrueCrypt-Klon: VeraCrypt

VeraCrypt ist wie TrueCrypt, ohne die Schwächen in den Details.

Wer einen mächtigen TrueCrypt-Klon ohne die kleinen Schwächen des Originals sucht, ist bei VeraCrypt richtig.

TrueCrypt kann wesentlich mehr, als Dateien oder Ordner verschlüsseln. Zwar ist das Anlegen von verschlüsselten Containern ein wichtiger Punkt und für die Nutzung in Kombination mit HiDrive auch die wichtigste Eigenschaft, TrueCrypt kann aber auch komplette Partitionen verschlüsseln. Wer nach einer TrueCrypt-Alternative mit diesen Fähigkeiten sucht, ist bei VeraCrypt gut aufgehoben. Auch für TrueCrypt-Umsteiger ist VeraCrypt einen Versuch wert, denn es importiert TrueCrypt-Volumes. Von der Handhabung her gleicht VeraCrypt sehr stark dem berühmten Vorbild.

Du legst auf dem gleichen Weg verschlüsselte Container an wie mit TrueCrypt. Wichtig: In Zusammenarbeit mit HiDrive empfehlen wir die Einbindung des Online-Speichers per SMB. Dort legst Du dann den verschlüsselten Container ab und arbeitest online. Wer viele Dateien verschlüsselt auf HiDrive speichern möchte, kann das beispielsweise auch per rsync erledigen. Wie das im Zusammenspiel mit einem NAS-Laufwerk geht, findest Du in diesem Artikel.

Fazit:

Nicht jeder braucht den dicken Funktionsumfang von TrueCrypt. Wer Inhalte auf HiDrive verschlüsseln will, kann das mit den drei vorgestellten Tools sicher machen. 7-Zip ist dabei wirklich nur etwas für Gelegenheitsnutzer. Du willst mehr und regelmäßig ganze Ordner verschlüsseln, dann ist CryptSync die richtige Wahl. Und wenn es wirklich ein kompletter Ersatz für TrueCrypt sein soll, aber ohne die Schwächen, dann ist VeraCrypt erste Wahl.

Der Autor:

Autor: Jörg Geiger

35 Kommentare

  1. Andy sagte am 23. Mai 2015 um 12:48:

    Ich halte true Crypt momentan noch für sicher. Natürlich birgt es auch ein gewisses Sicherhietsrisiko, wenn eine Software nicht mehr weiterentwickelt wird. Ich denke, je länger man eine alte Version einsetzt, desto grösser wird auch das Risiko, dass Sicherheitslücken bekannt werden. Trotzdem, dadurch, dass sicherlich viele Leute inzwischen Sicherheitsbedenken haben, wird die Software weniger genutzt und macht somit das Risiko eines Angriffs von Aussen (etwas) unwahrscheinlicher. Auf der anderen Seite sind meine Sicherheitsbedenken eher nach Innen gerichtet, um ausschliessen zu können, dass unbefugte Benutzer unseres PCs an persönliche Daten kommen (bei einem eventuellen Verlust oder gar Diebstahl) dürfte True Crypt nach, wie vor ausreichend sein.

    Antworten
  2. Thomas sagte am 18. Dezember 2015 um 20:59:

    Alternative bietet sich auch Verschluesselung ueber boxcryptor 2.0 an, wobei automatisch jedes einzelne File verschluesselt wird. Leider ist die Lizenzstrategy von Boxcryptor mit einer jaehrlichen hohen Gebuehr verbunden, die dann nicht einmal ein Familienpacket in einem Haushalt beinhaltet. Es gibt jedoch auch die (ver)altete freie boxcryptor classic Loesung, die fuer private Zwecke auch unter Windows 10 ausreicht und gut funktioniert, auch zusammen auf einer NAS Loesung.
    Tolle waere es, wenn Strato die Haus-eigene HiDrive-Synology-App fuer Synology-NAS mit einer Verschluesselungsoption ausstatten wuerde.

    Antworten
    • Christina Witt sagte am 20. Dezember 2015 um 21:08:

      Hallo Thomas,

      wir kennen Boxcryptor auch – danke für den Hinweis.
      Dein Feedback zu unserer Synology-App geben wir aber gern weiter.

      Liebe Grüße
      Christina

      Antworten
      • Thomas sagte am 24. Dezember 2015 um 23:50:

        Vielen Dank fuers Weiterleten.
        Bemerkung: Die moegliche Antwort (gefunden in anderem Forum), dass Synology ja encrypted shares per ecryptfs bereitstellt und deshalb strato nicht aktiv werden muesste, reicht nicht aus, da dann auf Hidrive ja ecryptfs-verschluesselte Folder liegen, die von Windows kaum/nicht vernuenftig mehr zugreifbar sind.
        Strato positioniert sich als sicher Deutscher Cloud-Hoster, das waere doch ein guter Support seiner IT-sicherheitsbewusster Kunden.

        Antworten
  3. Andreas sagte am 9. März 2016 um 10:21:

    Wenn ich mit VeraCrypt einen größeren Container (4 GB) anlege, sieht es so aus, als würde HiDrive bei jedem Speichern im Container den gesamten Container neu hochladen (zu sehen an der Größe des Caches für Uploads). Da die Uploadgeschwindigkeit meist eh nicht besonders hoch ist, ist dies keine wirkliche nutzbare Lösung. Oder mache ich dabei etwas falsch? Was sind Ihre Erfahrungen mit VeraCrypt und HiDrive, wenn ganze Verzeichnisbäume verschlüsselt in HiDrive gesichert werden sollen.

    Antworten
    • Nicole Stutterheim sagte am 9. März 2016 um 16:47:

      Hallo Andreas,

      wir bräuchten noch ein paar Infos von Dir. Dann können wir das gern für Dich nachstellen. Welche Version von VeraCrypt nutzt Du? Wie verbindest Du Dich genau mit HiDrive? Eigentlich sollte alles problemlos gehen, wenn Dein Laufwerk mit SMB eingebunden wurde.

      Viele Grüße
      Nicole

      Antworten
  4. Boris Pieper sagte am 25. April 2016 um 12:56:

    Nach 5 Jahren Produkt da seins, und in der post Snowden Zeit – könnte man auch integrierte Verschlüsselung erwarten.

    Alle hier vorgestellten – 3rd party tools – machen so ziemlichen jedes cloud feature wieder zur nichte.

    Verantwortung übernehmen sieht anders aus (integrierte Verschlüsselung; Keys bleiben beim Clienten)

    Antworten
    • Philipp Wolf sagte am 25. April 2016 um 18:21:

      Hallo Boris,

      danke für das Feedback.

      Viele Grüße
      Philipp

      Antworten
    • Karl Marks sagte am 25. April 2016 um 22:31:

      Kann mich dem nur anschließen. Warte jetzt auch seit 3 Jahren darauf, dass dies endlich (!³) nachgereicht wird, aber es heißt immer nur benutzen Sie dann doch Truecrypt und co.
      Das beraubt mich jedoch dann um sämtliche features der Cloud; dann kann ich auch gleich nen simplen share einbinden und den container dort Mounten.
      Ist halt nicht Sinn und Zweck der Cloud.

      Kann von Seiten Stratos nicht mal eine Aussage bezüglich dem gemacht werden, WANN Client Seitige Verschlüsselung (endlich) integriert wird?
      Ne art Timeline?

      Antworten
      • Philipp Wolf sagte am 26. April 2016 um 13:55:

        Hallo Karl,

        ich verstehe den Wunsch nach einer clientbasierten Verschlüsselung. Wie an anderer Stelle gesagt, wissen die Kollegen Bescheid.

        Eine Timeline oder konkrete Termine können wir Dir nicht nennen. Sobald wir Neues zu dem Thema berichten können, wirst Du es hier auch erfahren.

        Viele Grüße
        Philipp

        Antworten
        • Karl Marks sagte am 26. April 2016 um 19:10:

          Ja aber jetzt mal im Ernst Philipp, was heißt das?
          Nochmal 3-5 Jahre warten? Ist es überhaupt auf der Agenda? Und wenn wie hoch dort?
          Warum stoßt Ihr den Interessierten Kunden so vor den Kopf?

          Antworten
          • Philipp Wolf sagte am 27. April 2016 um 10:34:

            Hallo Karl,

            das heißt, dass ich Dir keine genauen Zeiten nennen kann.

            Es gehört auch nicht zu unseren Absichten, interessierten Kunden vor den Kopf zu stoßen. Ich bedaure, wenn Du Dich vor den Kopf gestoßen fühlst. Ich kann Dir nur an dieser Stelle nur keine Zeit oder Timeline nennen. Wenn wir etwas konkretes wissen und benennen können, dann wirst Du es hier erfahren.

            Viele Grüße
            Philipp

    • Jürgen sagte am 18. Dezember 2016 um 10:38:

      Ich möchte den Vorschlag einer integrierten clientseitigen Verschlüsselung ebenfalls unterstützen.

      Macht doch mal eine Umfrage unter euren HiDrive-Nutzern welche Features gewünscht werden.
      Ich bin mir sicher, dass die integrierte Verschlüsselung unter den Top3 landet.

      Antworten
  5. tom sagte am 3. November 2016 um 19:32:

    Mittlerweile hat sich einiges getan im Bereich der Clientseitigen Verschlüsselung. Strato hat zwar immernnoch keine eigene Möglichkeit der Verschlüsselung gezeigt, aber andere zeigen wie es gehen kann. Schaut euch folgende Projekte mal an:
    Cryptomator
    Crococryptmirror
    Beide Projekte beinhalten übrigens auch Dateinamenverschlüsselung und halten die max. Dateinamenlänge bei Strato ein. Problem bei Boxc** (keine Werbung für kommerzielle Projekte) und encfs4win.
    Vielleicht ist dies ja auch einen neuen Blogpost wert?

    Viele Grüße
    tom

    Antworten
    • Nicole Stutterheim sagte am 4. November 2016 um 13:09:

      Hallo Tom,

      dank Dir für das Feedback. Das Thema ist auf jeden Fall sehr interessant. Wir werden uns das mal näher anschauen.

      Viele Grüße
      Nicole

      Antworten
    • Michael Schwarz sagte am 17. Dezember 2016 um 10:47:

      Hallo Tom, eine clientseitige Verschlüsselung ist TECHNISCH kein Problem, auch bestünde die Möglichkeit, einen Veracrypt Container größer als 2 GB (z.B. 400 GB für HiDrive 500) oder die Full disk encryption zuzulassen.
      Allerdings könnte dann die Staatsanwaltschaft oder das Finanzamt mit einem Durchsuchungsbeschluss nicht mehr wie jetzt auf die Daten zugreifen.
      Die Beschränkung auf 2GB je Container machst es zu komplieziert für den Normalverbraucher und so macht er es meist gar nicht. Der Markt für eine One-Click Lösung exestiert ja nicht erst seit Snoden,
      Hilfe wäre z.B. wie für Firmen eine Online-Server zu kaufen.
      Zur Info: Das Finanzamt kann und darf vollig legal jederzeit in Deutschland Kontoeinsicht nehmen ohne einen Konto-Besitzer darüber zu informieren und im Falle eines Anfangsverdachts weitere Ermittlungen, z.B. durch die Einsicht der Daten bei Strato, einleiten.
      Eine Verschlüsselung würde diese Ermittlungen stören. Und dass will Strato so vermeiden.
      Gruß
      Michael

      Antworten
      • Philipp Wolf sagte am 20. Dezember 2016 um 9:33:

        Hallo Tom, hallo Michael,

        die Kollegen arbeiten bereits an einer anbieterseitigen Verschlüsselung. Einen genauen Zeitraum kann ich Dir an dieser Stelle jedoch nicht nennen.

        Deine Daten sind bei STRATO aber auch so stets sicher. Datensicherheit und Datenschutz sind uns ein wichtiges Anliegen. Die ISO 27001 fordert von Organisationen wie STRATO eine Vielzahl an technischen und organisatorischen Sicherheitsmaßnahmen, die regelmäßig überprüft werden. Dazu gehören unter anderem Zutritts- und Zugangskontrollsysteme, unterbrechungsfreie Stromversorgungen, Brandschutzeinrichtungen sowie die regelmäßige Analyse neuster Sicherheitsanforderungen.

        Viele Grüße
        Philipp

        Antworten
  6. Thorsten sagte am 28. Dezember 2017 um 21:35:

    Wie weit ist denn die anbieterseitigen Verschlüsselung gediehen? Mittlerweile sind weitere 12 Monate vergangen, die Bastellösungen mit Boxcryptor, Cryptsync usw sind m.E. nur Notlösungen, die den Sinn eines Cloud-Speichers ad absurdum führen.

    Antworten
    • Michael Poguntke sagte am 29. Dezember 2017 um 9:08:

      Hallo Thorsten,

      leider habe ich momentan noch keinen aktuelleren Stand für Dich. Ich kann Dir aber versichern, dass wir den Wunsch unserer Kunden nach der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung kennen. Sobald es etwas Neues gibt, werden wir Euch informieren. Denn ich stimme Dir zu: Eine solche Verschlüsselung wäre wesentlich komfortabler als der Weg über eine solche Software.

      Viele Grüße
      Michael

      Antworten
  7. Matthias sagte am 15. Januar 2018 um 9:31:

    Ich habe folgendes Problem. Ich habe mit Steganos diverse Tresore erstellt von denen ich gern ein Backup in Hidrive speichern würde. Ich habe eine Synology NAS. Doch leider kann man werder in der HiDrive Backup App noch in der HyperBackup App die Tresore als Backupordner auswählen.

    Hat vielleicht jemand eine Lösung wie ich die Steganos Tresore automatisiert zu Hidrive uploaden kann?

    Danke

    Antworten
  8. Torben sagte am 17. Januar 2018 um 7:54:

    Hallo,

    ich nutze VeraCrypt und kann den Container auf meinem HiDrive-Konto dann via SMB und OpenVPN mounten. Das klappt.
    Wenn ich bei VeraCrypt einstelle, dass sich die Änderungszeiten der Containerdateien ändern, dann werden beim dismount auch NUR die geänderten Dateien übertragen.
    Das klappt also auch.
    Soweit, so gut 🙂

    Jetzt stellt sich mir allerdings die Frage, was denn passiert (oder ob es Erfahrungen gibt), wenn bei diesem „Upload-Vorgang“ (also VeraCrypt versucht den Dismount-Vorgang zu beenden, „hängt“ aber dann solange, bis die Dateien übertragen wurden) entweder VeraCrypt wirklich mal abschmiert, oder die Internetverbindung getrennt wird.

    Ist dann der gesamte Container beschädigt?
    Kann ich den Upload-Vorgang (via dismount) einfach wiederholen oder wiederaufnehmen?
    Gibt es Erfahrungen?

    Viele Grüße,

    Torben

    Antworten
    • Lisa Kopelmann sagte am 17. Januar 2018 um 14:44:

      Hallo Torben,

      wir können hierzu leider keine verlässliche Aussage treffen. Unsere Vermutung ist, dass die Übertragung abgebrochen wird. In dem Fall könntest Du auf eine ältere Version des Containers aus der Backup Control zurückgreifen – sofern Du diese für HiDrive aktiviert hast.

      Liebe Grüße
      Lisa

      Antworten
      • Torben sagte am 18. Januar 2018 um 13:34:

        Hallo Lisa,

        ja, das ist eine gute Lösung. Danke.

        Dann aber noch eine Frage zur Backup Control:
        Wird der Speicherbedarf für das Backup auf mein HiDrive-Konto angerechnet?

        Also als Beispiel:
        Ich hab ein 250 GB HiDrive Konto.
        Ich habe eine einzelne 200 GB Datei auf diesem Konto liegen.
        Ist dann die Verwendung der Backup-Control trotzdem möglich?
        Oder würde dann mein verfügbarer Speicher überschritten werden? (200 GB Datei + mind. 1x 200 GB Backup)?

        Viele Grüße,

        Torben

        Antworten
        • Lisa Kopelmann sagte am 19. Januar 2018 um 8:59:

          Hallo Torben,

          Backups werden inkrementell angelegt. Das bedeutet: Das erste Backup belegt keinen zusätzlichen Speicherplatz. Sind bis zum nächsten Backup Änderungen erfolgt, dann belegen lediglich diese Änderungen den Speicherplatz Deines HiDrive zusätzlich.

          Ausführliche Infos dazu findest Du auch in dieser FAQ.

          Ich hoffe, das hilft Dir weiter?

          Viele Grüße
          Lisa

          Antworten
          • Torben sagte am 19. Januar 2018 um 10:35:

            Hallo Lisa,

            der Artikel hilft mir teilweise weiter 🙂

            Dort steht geschrieben „Der für ein Backup benötigte Speicherplatz bemisst sich an der Änderung zur vorigen Backup-Version.“

            Du erwähnst noch zusätzlich in deinem Kommentar, dass das erste Backup keinen Speicherplatz belegt, sondern nur die Änderungen zu diesem ersten Backup.
            Mit dem Begriff „erstes Backup“ meinst du aber das „älteste, gespeicherte“ Backup, richtig?

            Falls ja, dann bin ich zufrieden 🙂

            Viele Grüße,

            Torben

          • Lisa Kopelmann sagte am 22. Januar 2018 um 14:56:

            Hallo Torben,

            erstellst Du ein neues Backup, hat dieses in der Summe an verbrauchten Daten nur so viele MB, wie Du Deine Daten verändert hast. Als erstes Backup gilt immer jenes, das entsprechend Deines voreingestellten Back-up-Plans das älteste ist.

            Viele Grüße
            Lisa

          • Torben sagte am 24. Januar 2018 um 7:40:

            Vielen Dank!

  9. FriFri sagte am 25. Februar 2018 um 18:29:

    Ich habe interessiert die vorhergehenden Beiträge gelesen.
    Daraus ergibt sich eine Frage zur Wiederherstellung von automatischen Backups, die inkrementell angelegt wurden.
    Ich kann hier die Häufigkeit und die Dauer des Vorhaltens der Backups einstellen.
    Stelle ich die Häufigkeit z. Bsp. auf „täglich“, Dauer auf „1 Monat“ ein, würde es doch heißen, dass nach einem Monat das erste Backup verschwindet, am nächsten Tag das zweite.
    Wenn das erste das Gesamt(Basis)-Backup ist und die folgenden nur inkrementell angelegt werden, ist in diesem Szenario das Basis-Backup weg und eine Wiederherstellung nicht mehr möglich. Liege ich hier richtig?

    Antworten
    • Michael Poguntke sagte am 26. Februar 2018 um 11:34:

      Hallo FriFri,

      kurz gesagt: Deine Vermutung ist korrrekt. Ausschlaggebend ist immer die Vorhaltezeit, die Du für einen Backup-Plan einstellst. Das heißt: Wenn Du einen Backup-Plan für einen Monat erstellst, kannst Du auf alle Daten zugreifen und wiederherstellen, die nicht älter als einen Monat sind. Darüber hinaus werden keine Backups vorgehalten.

      Viele Grüße
      Michael

      Antworten
  10. Thorsten sagte am 3. Dezember 2018 um 21:36:

    Hallo,

    das es nicht Neues von der anbieterseitigen Verschlüsselung gibt, kann ich nun nicht sagen. Nur leider ist diese zusätzliche Funktion heimlich still und leise eingeführt worden. Nur wer zufällig darüber gestolpert ist, kann dieses Feature auch zukünftig dauerhaft kostenlos nutzen. Alles anderen Bestandskunden sind mal wieder die Verlierer. War auch schon so bei den HiDrive Angebote zum 10-jährigen Jubiläum, warum diesmal nicht auch so.

    Wir haben uns die letzten 24 Monate die Finger wund geschrieben, da hätten wir uns über einen kurzen Hinweis auf die neue Funktion sehr gefreut. Schade, nun heißt es Augen auf und schauen, was andere Anbieter so im Portfolio haben.
    Hei Strato, das geht definitv besser!

    Antworten
    • Michael Poguntke sagte am 4. Dezember 2018 um 9:06:

      Hallo Thorsten,

      Danke an dieser Stelle für Dein offenes und ehrliches Feedback. Ich bedaure es natürlich sehr, dass Du den kurzen Aktionszeitraum, in dem wir die Verschlüsselung ohne Zusatzkosten angeboten haben, verpasst hast.

      Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist eine Funktion, die für uns bei STRATO mit einem sehr hohen Entwicklungsaufwand verbunden war, so dass wir entschieden haben, diese Funktion nicht dauerhaft ohne Zusatzkosten anzubieten.

      Ich erlaube mir dennoch, Deiner Aussage zu widersprechen, dass wir dieses Feature „heimlich, still und leise“ eingeführt haben. Am 28. September, dem Release-Datum, haben wir einen Artikel hier im Blog veröffentlicht: https://strato.de/blog/hidrive-verschluesselung/. In dem Artikel hatten wir auch darauf hingewiesen, dass die Verschlüsselung ab dem 12.11. mit Zusatzkosten verbunden ist. Wir hatten damals ebenfalls eine Pressemitteilung verschickt, so dass die Medien darüber berichtet haben.

      Wenn Du möchtest, kann ich Dir dennoch anbieten, dass Du meine Kollegen aus dem Kundenservice kontaktierst und mit ihnen besprichst, welche Möglichkeiten es in Deinem individuellen Fall gibt. Ich kann Dir nichts garantieren, aber vielleicht bringt es was, denn: Wir möchten natürlich, dass Du als bestehender Kunde auch dauerhaft mit uns zufrieden bist.

      Viele Grüße
      Michael

      Antworten
      • Thorsten sagte am 4. Dezember 2018 um 21:18:

        Hallo und guten Abend,

        vielen Dank für’s Mitlesen. Da bin ich aber sehr gespannt auf das Angebot.

        Vielen Dank und schönen Restabend

        Antworten
  11. Thorsten sagte am 5. Dezember 2018 um 17:09:

    Hallo,

    nachdem die Funktion im Dezember 2016 bereits an die Entwickler adressiert wurde, habe ich 12 Monate später im Dezember 2017 den Sachstand erfragt. Im Dezember 2018, nach nunmehr 24 Monaten, gabe es dann kurz vorher eine Lösung. Man mag es mir verzeihen, dass ich Blogs bei solch langen Laufzeiten dann irgendwie aus dem Fokus verliere und von „heimlich, still und leise“ spreche. Eine wirklich schnelle Lösung war das leider nicht.

    Antworten
    • Michael Poguntke sagte am 6. Dezember 2018 um 9:59:

      Hallo Thorsten,

      ich gebe Dir Recht: Der Entwicklungsaufwand für dieses Feature war sehr hoch. Wir wollten hier keine halbfertigen Dinge an den Start bringen, deshalb haben wir mit dem Release gewartet, bis wir eine komplett sichere Verschlüsselung anbieten konnten. Ich bedaure wie gesagt, dass Du den Moment der Aktivierung ohne Zusatzkosten verpasst hast.

      Viele Grüße
      Michael

      Antworten

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